Die Aktie des Tages: ProSiebenSat.1 – wichtige News!

Liebe Leser,

die heutige Aktie des Tages hat mit einer Hammer-Meldung erneut auf sich aufmerksam gemacht. Entgegen einiger Erwartungen hat ProSiebenSat.1 nun die Prognosen ein weiteres Mal nach oben geschraubt! Zu Recht stellen Sie sich nun die Frage, wie lange der Glanz anhalten kann.

Zumindest in einer ersten Marktreaktion sind die Aktien um fast 3 Prozent nach oben geschnellt, im Anschluss ging es jedoch wieder auf Talfahrt. Aktuell notiert die ProSiebenSat.1-Aktie mit rund 4 Prozent im Minus. Wie sollten Sie also mit der aktuellen Situation umgehen? Die wichtigsten Hintergründe liefert Ihnen die heutige Ausgabe der Aktie des Tages! Viel Spaß beim Lesen.

Neues Kursziel mit Potenzial!

Heute Morgen ist diese Meldung durch die Finanzmedien kursiert: ProSiebenSat.1 erhöht die Prognosen deutlich. Dabei haben sich die Werbeeinnahmen kräftig von der Corona-Flaute erholt – sogar besser als erwartet. Doch dazu gleich mehr.

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Nun hat vor wenigen Stunden das Analysehaus JPMorgan die Einstufung nach den vorläufigen Zahlen auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Insgesamt habe der Medienkonzern ein starkes Wachstum der Werbeeinnahmen und Erlöse verzeichnet, schrieb Experte Daniel Kerven in seiner Ersteinschätzung. Trotz der angehobenen Jahresziele sei der Ausblick konservativ, führt Kerven fort. Demnach werde hier die Unsicherheit der Delta-Variante reflektiert, weswegen es weiterhin Luft nach oben gebe.

Geschäft bei ProSiebenSat.1 nimmt Fahrt auf!

Nach einem schwierigen Börsenjahr 2020 hellt die Stimmung bei ProSiebenSat.1 wieder deutlich auf. Im gleichen Zuge haben sich die Werbeeinnahmen deutlich erholt – sogar besser als erwartet. Somit sind die Werbeerlöse im 2. Quartal um 56 Prozent angezogen, verglichen mit dem Corona-Jahr. Aktuell haben diese wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Daher sind nun die Prognosen zum 2. Mal innerhalb von 3 Monaten angehoben worden.

Somit wird ab sofort im laufenden Jahr mit einem Umsatzanstieg um 9 bis 11 Prozent auf 4,4 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Zuvor hatte der Konzern mit 5 bis 10 Prozent gerechnet. Der operative Gewinn (bereinigtes EBITDA) soll dazu ebenfalls um 16 Prozent auf 800 bis 840 Millionen Euro ansteigen. Folgt man den vorläufigen Zahlen, so hat sich im 2. Quartal das bereinigte EBITDA auf 165 Millionen Euro versiebenfacht, nachdem ein Jahr zuvor 23 Millionen Euro ausgewiesen wurden. In einer ersten Marktreaktion reagiert die ProSiebenSat.1-Aktie mit einem Plus von 2,8 Prozent.

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ProSiebenSat.1 ist breit aufgestellt!

Für den Konzern hat sich die Diversifizierung nun ausbezahlt. Zu Jahresbeginn konnte vom Wachstum der Dating-Sparte und dem Geschäft auf Online-Portalen profitiert werden. Demnach erklärt Vorstandschef Beaujean, dass die Diversifizierung weiter vorangetrieben werden soll. Daher soll das Wachstum dafür genutzt werden, um die Verschuldung nach unten zu drücken – ohne weitere Verkäufe.

Zum aktuellen Zeitpunkt beläuft sich die Nettoverschuldung auf 1,8 Milliarden Euro. Der Verkauf der Kosmetik-Tochter Flaconi hatte ProSiebenSat1. Insidern zufolge im Mai auf Eis gelegt, wie Reuters berichtet. Allerdings habe Beaujean diesen noch nicht aus den Augen verloren.

Das durchschnittliche Kursziel!

Mit einem gemeinsamen Blick auf alle Einschätzungen der führenden Analysehäuser erlangen wir einen besseren Eindruck über den kurzfristigen Trend des Wertes. Zum aktuellen Zeitpunkt wird die ProSiebenSat.1-Aktie von 15 Analysten gedeckt.

Dabei haben 8 Experten ein laufendes „Buy“-Rating am Markt platziert. Darüber hinaus gibt es 4 „Hold“- und 3 „Sell“-Einschätzungen. Das durchschnittliche Kursziel beläuft sich auf 20,01 Euro. Am 05.08.21 wird der Konzern dann seine neuen Geschäftszahlen präsentieren.

Fazit des Tages!

Wie ein Händler zuletzt kommentierte, sein die Prognosen des Konzerns recht glanzlos, weswegen die Rallye relativ schnell in Stocken geraten könnte. Dieser sollte vorerst Recht behalten: Aktuell kämpft die Aktie mit Abschlägen von rund 4 Prozent.

Dazu stellt sich weiterhin die Frage, inwieweit das klassische Fernsehen attraktiv für zukünftige Werbepartner sein wird. Zumindest schließt der Konzern für das laufende Jahr einen Rückgang der Werbeerlöse in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.

Für langfristige Investoren bleibt dies eine Wette auf einen weiteren Anstieg der Fernsehbranche. Folgt man nun der Meinung einiger Analysten, so sollten bereits investierte Anleger die Aktie weiterhin halten. Ein Neueinstieg drängt sich demnach nicht auf.

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