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Die Aktie des Tages: Oracle – Preiserhöhung sorgt für Aufsehen!

Oracle will die Preise bei Support-Verträgen um 8 Prozent erhöhen. Die Kunden reagieren verärgert!

Liebe Leser,

Oracle hat erneut für Aufsehen gesorgt. Zuletzt hat das Unternehmen bestätigt, dass man die Preise aufgrund „hoher Inflation“ anpassen müsse. Demnach werden die laufenden Software-Wartungs-Verträge jährlich um 8 Prozent teurer, wobei die Neukunden-Verträge eine 9-prozentige Preissteigerung beinhalten sollen. Darauf reagieren einige Kunden verärgert. Allerdings nicht die Oracle-Aktie: Diese blickt auf eine Monatsperformance von 0,3 Prozent zurück. Doch wie geht es nun weiter? Genau, mit den neuen Quartalszahlen, die heute Abend erwartet werden. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen der heutigen Ausgabe.

Oracle-Aktie vor Quartalszahlen

Die Oracle-Aktie ist erneut in den Fokus einiger Analysten geraten. Der Analyst Brent Thill aus dem Hause Jefferies hat vor den neuen Quartalszahlen das Rating auf „Hold“ mit einem Kursziel von 80 Dollar belassen. Dabei dürften sich Investoren auf das Wachstum aus eigener Kraft konzentrieren. Der Konzern habe das vergangene Geschäftsquartal mit dem stärksten währungsbereinigten Wachstum in nahezu einer Dekade abgeschlossen. Dennoch seien die Ergebnisse hinter den Umsätzen zurückgeblieben. Allerdings dürften sich diese nach der Expertenmeinung im laufenden Geschäftsjahr erholen.

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Kursziel bei 82 Dollar

Oracle ist ebenso von der britischen Investmentbank Barclays erneut untersucht worden. Vor den am heutigen Tage erwarteten Zahlen wurde die Einstufung auf „Equal Weight“ mit einem Kursziel von 82 Dollar belassen. Konkret werde dies das erste Quartal sein, in dem der übernommene IT-Anbieter Cerner mit einberechnet werde. Nach der Meinung von Raimo Lenschow gebe es entsprechend viele Veränderungen, da nicht alle Cerner-Aktivitäten weitergeführt werden sollen. Unabhängig davon sollen die Ergebnisse für Oracle aus dem Vorjahr recht leicht erreichbar sein. Unterm Strich sei die Wechselkursentwicklung ungünstiger als prognostiziert.

Neue Zahlen im Visier!

Heute um 22:05 Uhr ist es so weit: Oracle wird seine Zahlen zum ersten Geschäftsquartal 2023/23 vorstellen. Im Vorfeld haben sich einige Experten mit den kommenden Zahlen beschäftigt und Prognosen abgegeben. Gemeinsam blicken wir auf die neusten Einschätzungen, um bei einer Verfehlung der Prognosen nach der Veröffentlichung direkt reagieren zu können. Konkret rechnen 26 Analysten mit einem durchschnittlichen Gewinn pro Aktie von 1,08 Dollar, wobei ein Jahr zuvor noch 1,03 Dollar in den Büchern gestanden hatten.

Umsatzseitig stellen 23 Experten 11,33 Milliarden Dollar in Aussicht, was einem Plus im Vergleich zum Vorjahr von 16,47 Prozent entsprechen würde. Für das gesamte Jahr gehen 27 Experten von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 5,25 Dollar aus. Im Vorjahreszeitraum wurden noch 4,80 Dollar je Papier generiert. 25 Analysten prognostizieren dabei einen Jahresumsatz in Höhe von 49,47 Milliarden Dollar, nachdem ein Jahr zuvor noch 42,44 Milliarden Dollar in den Büchern gestanden hatten.

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Preisdruck macht sich bemerkbar!

Die Konkurrenz macht es vor und Oracle zieht nach! Jüngst hat der deutsche Softwarehersteller SAP eine weitere Preiserhöhung angekündigt. Demnach sollen ab 2023 für Wartung von Softwareinstallationen bis zu 3,3 Prozent mehr anfallen. SAP begründet diesen Schritt mit einer hohen Inflationsrate. Zuvor wurde noch betont, dass die Preise in den vergangenen 10 Jahren „weitestgehend stabil gehalten“ wurde. Dazu habe man auf Preiserhöhungen inmitten der Corona-Pandemie verzichtet.

Doch zuvor hatte SAP bereits angekündigt, unabhängig von der Softwareinstallation, die Preise der Cloud-Dienste zu verteuern. Dabei soll eine automatische Gebührenerhöhung von 3,3 Prozent erfolgen. Aktuell laufen dazu noch die Verhandlungen mit der Anwendergruppe. Oracle macht es dem Branchenprimus nach. Ab dem 01.12.22 zahlen Bestandskunden standardmäßig einen Aufschlag von 8 Prozent, wenn sich die Support-Verträge verlängern. Hingegen liegt der Aufschlag bei Neukunden sogar bei 9 Prozent, berichtet das Handelsblatt.

Das durchschnittliche Kursziel der Analysten!

Abschließend blicken wir auf alle Kursziele zur Oracle-Aktie, um einen besseren Eindruck über die gesamte Tendenz der Aktie zu erhalten. Derzeit wird das Papier von 29 Analysten der führenden Häuser gedeckt. Davon sind 9 Experten weiterhin positiv gestimmt und haben der Aktie ein „Buy“-Rating verpasst. Ebenso sind 18 Analysten der Meinung, dass Anleger die Aktie weiterhin halten sollten, wodurch sich 2 „Sell“-Einschätzungen ergeben. Das durchschnittliche Kursziel beläuft sich auf 87,09 Dollar pro Anteilschein. Verrechnet man das Kursziel mit dem Freitags-Schlusskurs, so ergibt sich ein weiteres Potenzial in Höhe von 14,7 Prozent.

Fazit des Tages!

Investierte Oracle-Anleger hoffen darauf, dass der Konzern seine Margen aus eigener Kraft steigern kann. Prinzipiell ist dies auch möglich, allerdings stellt sich dabei immer die Frage, wie nachhaltig diese Steigerungen aus eigener Kraft sind. Konkret versucht der Konzern durch erhöhte Wartungsgebühren hier an kleinen Stellschrauben zu drehen. Dennoch darf man hierbei nicht vergessen, wie die Kunden auf die Preiserhöhungen reagieren. Schauen Sie also genaustens auf die Kundenakquise und auf die Dauer, wie lange die Kunden das Produkt von Oracle nutzen. Folgt man nun der Meinung einiger Analysten, so können Anleger die Aktie weiterhin halten.

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