Die Aktie des Tages: Eni – Dies gilt es zu beachten!

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Eni – Ob das gut geht?

Liebe Leser,

der Energie-Konzern hat nun die jüngsten Ergebnisse präsentiert. Dieses Event hat das Management ebenfalls genutzt, um seine neue Strategie zu veröffentlichen. Demnach versucht sich Eni nun weiter in Richtung erneuerbare Energien auszurichten.

Auch wurde die Dividendenpolitik des Konzerns angepasst. Selbstverständlich haben sich auch die führenden Analysehäuser auf die Eni Aktien gestürzt. Alle wichtigen Hintergründe lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Aktie des Tages.

Neuer Strategieplan!

Im Zuge der Veröffentlichung des jüngsten Zahlenwerks hat der italienische Energie-Konzern Eni einen neuen Strategieplan für die Jahre 2021 bis 2024 publiziert. Konkret sollen hier die Bereiche erneuerbare Energien und die Privatkunden zusammengeführt werden. Auch ist eine neue Dividendenpolitik publiziert worden.

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Somit plant der Konzern bis 2030 mit einem Kundenstamm von 15 Millionen und einer installierten Kapazität an „grüner“ Energie von 15 Gigawatt zu erreichen. In dem beschriebenen Zeitraum soll sich das Investitionsvolumen auf 4 Milliarden Euro belaufen, so der Konzern.

Das neue Segment soll dann das EBITDA von 600 Millionen auf eine Milliarde Euro bis 2024 ansteigen. Dazu hat sich Eni das Ziel gesetzt, bis 2050 CO2-neutral aufgestellt zu sein. Ebenso soll die Kapazität an erneuerbaren Energien in den kommenden 3 Jahrzehnten auf 60 Gigawatt steigen. Insgesamt werde jedoch Gas langfristig mehr als 90 Prozent der Produktion ausmachen und den Übergang weg von fossilen Brennstoffen ebnen.

Dies gilt es nun zu beachten!

Außerdem hat der Konzern in Aussicht gestellt, dass ab einem Ölpreis von 43 Dollar pro Barrel eine Dividende von mindestens 0,36 pro Aktie an die Aktionäre überschrieben werden soll. Bisher lag dieser Wert bei 45 Dollar pro Barrel.

Sollte der Ölpreis 56 Dollar pro Barrel erreichen, so plant das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von jährlich 300 Millionen Euro auflegen. Ab 61 Dollar wird das Volumen dann auf 400 Millionen Euro erhöht und ab einem Preis ab 66 Dollar sogar auf 800 Millionen Euro.

Konzern hat enttäuscht!

Nach den kürzlich veröffentlichten Zahlen hat die Schweizer Bank Credit Suisse das Kursziel für Eni von 10,30 auf 11 Euro angehoben, allerdings die Einstufung auf „Underperform“ belassen. Dabei schreib Analyst Thomas Adolff, dass der italienische Ölkonzern insgesamt geringere Investitionen in Aussicht gestellt habe, als von ihm befürchtet. Auch habe im 4. Quartal der Barmittelzufluss aus dem operativen Geschäft enttäuscht, führte der Analyst fort.

Resultate besser ausgefallen als erwartet?

Auch hat sich die Privatbank Berenberg das Kursziel von 9 auf 10 Euro angehoben und die Einstufung auf „Hold“ belassen. Berenberg Experte Henry Tarr schrieb in seiner Studie, dass die Resultate des Ölkonzerns besser ausgefallen sein als vom Markt erwartet. Dementsprechend erhöhte der Experte seine Gewinnprognose für das aktuelle Handelsjahr. Dazu signalisiere der Konzern durch das Strategie-Update eine attraktive Dividende.

Hochgestuft!

Abschließend hat auch RBC eine neue Analyse publiziert. Hier wurde das Rating von „Underperform“ auf „Sector-Perform“ hochgestuft und das Kursziel von 9,50 auf 10 Euro angehoben. Dabei verwies Experte Biraj Borkhataria auf seinen optimistischen Blick der Ölpreise.

Auch sei die aktualisierte Dividendenpolitik besser als die der Konkurrenz. Demnach sieht der Analyst die Strategie von Eni in Richtung kohlenstoffarmen Energien als durchaus sinnvoll. Hier kann der Konzern Vorteile gegenüber den Wettbewerbern ausspielen.

Das sagt der Markt!

Blick man nun auf den gesamten Markt, so wird die Eni Aktie derzeit von 26 Analysten gedeckt. Dabei sind 10 Analysten der Meinung, dass Anleger die Aktien weiterhin kaufen sollten. Dazu sind 8 weitere „Hold“-Empfehlungen am Markt platziert. Demnach gibt es 8 laufende Verkaufs-Empfehlungen der führenden Analysehäuser. Das durchschnittliche Kursziel beläuft sich auf 9,60 Euro.

Fazit zur Aktie des Tages!

Insgesamt hat der Konzern mit der neuen Strategie einige Aktionäre überrascht. Demnach versucht sich Eni nun noch stärker in Richtung Megatrend auszurichten. Auch die neue Dividendenstrategie ist als deutlich positiv zu werten.

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Dennoch hat sich der Konzern viel vorgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwer abzusehen, ob der Konzern die mitgeteilte Zeitspanne einhalten kann. Auch wird nun mit durchschnittlich jährlichen Investitionskosten in Höhe von 7 Milliarden Euro gerechnet.

Folgt man also der Meinung einiger Analysten, so gilt es hier nichts zu überstürzen. Demnach sollten sich interessierte Anleger vorerst an der Seitenlinie positionieren und den weiteren Verlauf abwarten.

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Eni SpA Forum

0 Beiträge
Ronsomma  Gekauft 16. Feb
Ölpreis wieder 👍
0 Beiträge
Zoolander  Hallo 20.03.20
Ja man zahlt Qst. Kann sie aber zurückfordern. Was in ITA aber immer etwas dauert und sich erst bei
0 Beiträge
zahlt man auf italienische Firmen eine Quellensteuer? Danke schon mal
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