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Deutsche Wohnen SE-Aktie: Guter Start!

Deutsche Wohnen startet gut in das Geschäftsjahr 2022.

Quartalsergebnisse für den Zeitraum Januar bis März 2022

Deutsche Wohnen startet gut in das Geschäftsjahr 2022

* Steigerung des Ergebnisses nach Steuern um 18,2 %

* Leichter Anstieg des NAV um 1,4% auf 55,17 EUR je Aktie

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* FFO I je Aktie solide bei 0,34 EUR (Vorjahr: 0,45 EUR)

* Stabiler Ausblick und Prognose bestätigt

Positive Entwicklung

Das operative Geschäft der Deutsche Wohnen SE hat sich im ersten Quartal 2022 weiter positiv entwickelt. Das Quartalsergebnis nach Steuern lag mit 236,0 Mio. Euro um 18,2 % höher als im entsprechenden Vorjahresquartal. Wesentlicher Treiber für diesen Anstieg war eine Aufwertung des Immobilienportfolios in Höhe von 156,1 Mio. Euro. Diese Aufwertung resultiert aus einer organischen Wertentwicklung unserer Bestände und ist unabhängig von der Transaktionstätigkeit auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt.

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Olaf Weber, Finanzvorstand der Deutschen Wohnen: ‚Die Deutsche Wohnen kann auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2022 zurückblicken. Die wesentlichen Geschäftszahlen haben sich positiv und im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt. Zudem sehen wir in der Wertsteigerung unserer Bestände einen Beleg dafür, dass sich unsere Investitionen in die Qualität unseres Portfolios auszahlen. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass sich unser operatives Geschäft auch im Jahr 2022 positiv entwickeln wird.

Die kontrahierten Mieteinnahmen lagen mit 189,6 Mio. Euro rund 13 % unter dem Vorjahreswert. Grund für diesen niedrigeren Wert sind die Portfolioverkäufe des vergangenen Jahres, insbesondere der Verkauf von rund 11.000 Einheiten an das Land Berlin. Diese Transaktion wurde im September 2021 vereinbart und konnte zum Jahreswechsel abgeschlossen werden. Die Zahl der Wohneinheiten im Bestand der Deutsche Wohnen lag damit zum 31. März 2022 bei 140.590. Darüber hinaus waren in den Mieteinnahmen des ersten Quartals des Vorjahres Nachzahlungsansprüche aufgrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Unwirksamkeit des Gesetzes zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen in Berlin (MietenWoG Bln) in Höhe von 11 Mio. EUR enthalten. Ohne diese Nachzahlungsansprüche beträgt der Rückgang der Mieteinnahmen 8%. Gleichzeitig stiegen die Bestandsmieten moderat um 1,8% auf durchschnittlich EUR 7,34 pro qm (like-for-like). Die Leerstandsquote liegt unverändert auf einem sehr niedrigen Niveau von 1,6 %.

Auch die anderen wichtigen Unternehmenskennzahlen haben sich stabil entwickelt. Der FFO I je Aktie lag mit 0,34 Euro im Rahmen der Erwartungen und rund 24,4 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Grund hierfür sind zum einen die geringeren Mieteinnahmen nach den Portfolioverkäufen, insbesondere dem Verkauf von rund 11.000 Einheiten an das Land Berlin, und zum anderen die Erhöhung der Aktienanzahl im Rahmen der Fusion mit Vonovia, da Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennwert von rund 1,6 Mrd. EUR in Aktien gewandelt wurden. Der bereinigte NAV (ehemals EPRA NTA) stieg im Vergleich zum Vorjahresende um 1,4 % auf 55,17 EUR je Aktie. Dies ist in erster Linie auf die positive Entwicklung der Erträge in diesem Quartal zurückzuführen. Die Loan-to-Value-Ratio (LTV) ist mit 28,3 % weiterhin niedrig und wird voraussichtlich bis zum Jahresende unter 30 % bleiben.

Prognose bestätigt

Aufgrund des guten Starts in das Geschäftsjahr 2022 kann die Deutsche Wohnen ihre Prognose bestätigen. Demnach wird für das laufende Jahr ein FFO I von rund 490 Mio. Euro und ein bereinigtes EBITDA (ohne Verkäufe) von rund 640 Mio. Euro erwartet. Da sich der deutsche Wohnimmobilienmarkt insbesondere in den Metropolregionen weiterhin positiv entwickelt, wird eine Steigerung des NAV gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 erwartet.

Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Europa und gehört zur Vonovia Gruppe. Der Geschäftsschwerpunkt des Unternehmens liegt in der Bewirtschaftung des eigenen Wohnungsbestandes in dynamischen Metropolregionen und Ballungsräumen in Deutschland. Die Deutsche Wohnen sieht sich in der sozialen Verantwortung und in der Pflicht, qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum in lebendigen Wohnquartieren zu erhalten und neu zu entwickeln. Zum 31. März 2022 umfasste der Bestand insgesamt rund 143.200 Einheiten, davon 140.600 Wohn- und rund 2.600 Gewerbeeinheiten.

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Deutsche Wohnen
DE000A0HN5C6
17,99 EUR
-2,93 %

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