Deutsche Bank und E.ON: Der Abstieg droht!

Der EuroStoxx 50 gilt als eines der führenden Börsenbarometer Europas. Unter den gelisteten Unternehmen sind auch eine ganze Reihe von deutschen, von der Allianz über Daimler bis Volkswagen. Zwei Vertreter könnten allerdings fehlen, wenn Stoxx Ende August seine Auswahlliste veröffentlicht. „Bei der nächsten Überprüfung des EuroStoxx50 könnten die Deutsche Bank und E.ON aus dem europäischen Top-Index herausfallen“, vermeldet die Wirtschaftswoche. Dies habe die Berechnung von Analysten ergeben.

Ein deutscher Aufstiegskandidat

Wenig tröstlich ist es da für Deutsche Bank und E.ON, dass auch andere Unternehmen aus dem Leitindex gestrichen werden könnten. Laut des Berichts  seien der französische Baustoffkonzern Saint-Gobain und die ebenfalls französische Medienfirma Vivendi mögliche Abstiegskandidaten, wie die  Experten von LBBW und Societe Generale ermittelten. Aufsteigen könnten dagegen laut Wirtschaftswoche die italienische Bank Unicredit, der französische Luxusgüterhersteller Kering, der spanische IT-Dienstleister Amadeus – und das deutsche Industriegase-Unternehmen Linde.

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Linde AG soll eigentlich verschwinden

Kurios dabei: Nach der geplanten Fusion mit dem US-Rivalen Praxair soll die Linde AG vom Parkett der Deutschen Börse verschwinden. An ihre Stelle wird, so der Plan, die neue Linde plc mit Sitz in Irland treten. Noch warten die beiden Unternehmen auf die kartellrechtlichen Genehmigungen. Im April war man davon ausgegangen, dass diese rechtzeitig für die Fusion im Oktober vorlägen.

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