Der Trump- und Johnson-Boost…

Liebe Leser,

schon gestern Abend sind die für die Börse wohl bestdenkbaren politischen Ereignisse Realität geworden. In Großbritannien ist der alte Premier Boris Johnson wieder mit großer, möglicherweise absoluter Mehrheit gewählt worden. Dies ist unglaublich, denn damit ist überraschend der Brexit mit Händen greifbar.

Die Märkte sind noch nicht „explodiert“, aber es sieht bestens aus. Denn zeitgleich zum Sieg von Brexit hat auch Donald Trump die Märkte aufgewühlt.

Trump-Tweet: Die Explosion?

Donald Trump hat wissen lassen, dass die Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China unmittelbar bevorstehe. Er soll die Vereinbarung sogar schon unterschrieben haben. Danach fällt die angedrohte Zollerhöhung für chinesische Exporte in die USA am Sonntag „aus“. Zudem dürften die USA damit rechnen, mehr Agrarprodukte nach China liefern zu dürfen. Die Märkte dürften bei einer offiziellen Bestätigung nach und nach oder in einem großen Schub „explodieren“.

Schließlich hat auch die EU ihre Streitigkeiten um das Klimaneutralitätsziel weitgehend ad acta gelegt. Es kam in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu einer überraschenden Einigung, an der zunächst lediglich Polen nicht teilnimmt.

Das bedeutet für Sie, dass Sie auch kürzerfristig mit weiter steigenden Kursen rechnen können. Als Fonds-Investor bieten sich besondere Chancen, da die Investitionen in den breiten Markt fließen können – und nicht als Wette auf ein einzelnes Unternehmen platziert werden müssen.

Der Form halber erinnere ich Sie noch einmal daran, dass die Konjunktur sogar in vergleichsweise guter Verfassung ist und nenne – als Erinnerung – kurz noch einmal die Zahlen.

  • Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland lag im dritten Quartal mit 0,5 % noch über der Nullgrenze.
  • Die Daten aus der Euro-Zone: 1,2 % Wirtschaftswachstum im dritten Quartal.
  • In den USA, ebenfalls für unsere Wirtschaft relevant, ist das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal mit 2,0 % ebenfalls vergleichsweise hoch.
  • Die Arbeitslosenquote in Deutschland wiederum ist mit 5,0 % recht niedrig gewesen.
  • In der Euro-Zone ist die Quote mit 7,5 % zuletzt etwas höher gewesen.
  • In den USA blieb die offizielle Arbeitslosenquote mit 3,6 % niedrig.
  • Die Inflationsrate ist immer noch moderat. In Deutschland lag sie zuletzt bei 1,1 % (im Vergleich zum Jahr zuvor).
  • In der Euro-Zone ist die Inflationsrate mit 0,7 % sogar ausgesprochen niedrig gewesen.
  • Auch in den USA bleibt die Inflationsrate mit 1,8 % im Vergleich niedrig. Niedrige Inflationsraten sprechen dafür, dass die Zinsen nicht allzu schnell stiegen werden.

Das zeigt, wie gut die Chancen derzeit sind.

In der vergangenen Woche habe ich Ihnen an dieser Stelle zudem die laufenden Bewertungen für die Märkte genannt und damit relativ solide Zahlen bescheinigt. Auch diese Zahlen wiederhole ich kurz, um die darauf folgende Grafik besser einordnen zu können.

Börsenkerndaten der wichtigsten Indizes

Die Bewertung hatte ich vor einer Woche beschrieben. Setzen Sie in dieser Woche das Niveau des Kurs-Gewinn-Verhältnis zum historischen Niveau – Sie sehen, dass die Börsen zumindest nicht zu hoch bewertet sind – wobei eine Fonds-Investition die Sicherheit deutlich vergrößert.

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Dow Jones-KGV im historischen Rückblick: Die Märkte sind gut aufgestellt

Quelle: www.boerse.de

Die Kurse sind demnach bei weitem nicht zu hoch. Orientierungspunkt für die Bewertung könnte das KGV von etwa 25 sein, das als historisches Mittel gelten muss. Demnach sehen wir derzeit noch möglichen Kursbewegungen von etwa 20 % entgegen.

Da der Dow Jones der wichtigste Markt der Welt ist, lohnt sich die Konzentration auf diesen Börsenplatz besonders.

Dabei könnten Sie auch auf den „Trump-Boost“ setzen, den ich eingangs beschrieben habe.

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Zum Vergleich: Langfristig ist der Dow Jones im Aufwärtstrend – die 25-Jahres-Ansicht…

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Diese Ansicht verdeutlicht, wie weit der Dow Jones seit den 90er Jahren nach oben gelaufen ist. Rücksetzer ernsthafterer Art gibt es erst mit der Finanzkrise. Allerdings haben die Märkte schnell wieder in die Spur gefunden. Da sich an der Bewertung selbst nichts geändert hat – siehe das langfristige KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), können Sie weiterhin investieren.

Der Dow Jones ist dabei den „Welt“-Aktien bei weitem überlegen. Oft stellt sich die Frage, ob Sie als Investor nicht etwa in den „MSCI World“ investieren sollten, der mehr als 2.000 Aktien umfasst. Die Antwort lautet: Nein.

Dow Jones: Besser als der „MSCI World“

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

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Der Dow Jones ist in den vergangenen Jahren – und dies ist lediglich ein Ausschnitt aus der langjährigen Zahlenreihe – deutlich besser gewesen als der MSCI World. Schon aus diesem Grund bietet es sich vor allem an, in diesen Index zu investieren.

Der MSCI World bildet in verschiedenen Phasen auch immer wieder kriselnde Märkte ab, oft genug Schwellenländer, deren Schwankungen größer als in den westlichen Märkten sind. Daher ist das Risiko im MSCI World langfristig zwar nicht groß, aber größer als im Dow Jones.

Wenn Sie das Risiko allerdings minimieren möchten, setzen Sie auf den bereits jüngst diskutierten Standardindex „S&P 500“ aus den USA. Hier werden gleichfalls die großen US-Unternehmen abgebildet, ergänzt allerdings um etwas kleinere AGs, die a) sowohl die größeren Chancen versprechen – etwa „Wachstumsunternehmen“ -, allerdings auch b) größere Schwankungen mit sich bringen können. Im Gesamtergebnis bleibt der S&P 500 dann stark.

Der US-ETF

Daher verweise ich erneut auf den US-ETF, den ich in der vergangenen Woche benannt habe.

Dies ist der „ComStage S&P 500 UCITS ETF“ (ISIN: LU0488316133).

US-ETF ist günstig:

  • Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei 0,12 %.
  • Da es sich um einen ETF handelt, können Sie die Anteile über die Bank an den Börsen kaufen. Dabei zahlen Sie nur geringere Gebühren an die Banken.
  • Die Ausschüttungen des ETF (Dividenden) werden Ihnen direkt ausgezahlt.
  • Die Volatilität (Schwankungsbreite) ist sogar noch geringer als bei anderen ETFs und beträgt mit Blick auf ein Jahr lediglich 15,07 %.
  • In den vergangenen fünf Jahren hat der ETF lediglich einmal – 2018 – mit einem Verlust abgeschnitten. Dieser Verlust ist/war mit -1 % jedoch sehr gering.

Für die heutige Investition habe ich eine langfristige Betrachtung gewählt und kann damit zeigen, dass der ETF deutlich besser verläuft als der Dow Jones.

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Der ETF hat eine überaus bessere Performance als der Dow Jones Index. Dies ist allerdings auch auf den Umstand zurückzuführen, dass der Dow Jones in der klassischen Berechnung keine Dividenden enthält. Die Dividendenrendite können Sie ungefähr noch einmal mit 2 % jährlich taxieren. Dennoch bleibt: Der ETF auf den S&P 500 ist die stärkere Variante.

Investition in Deutschland: MDax

Wenn Sie in Deutschland den zu erwartenden weiteren Aufwärtsmarsch mitnehmen wollen, empfiehlt sich vor allem der MDax. Der ist in den vergangenen Jahren noch etwas dynamischer als der Dax, wie der folgende Chart zeigt.

MDax über mehr als zwei Jahre besser als der Dax

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Dass der Index in guter Verfassung ist, zeigen nicht nur die eingangs aufgestellten Überlegungen zu den günstigen Rahmenbedingungen an den Märkten. Trump, der Brexit und auch die EU dürften den MDax befeuern. Auch aus „technischer Sicht“, orientiert am gleitenden Durchschnittskurs der vergangenen 200 Tage, ist der Index sehr gut aufgestellt. Der Abstand zwischen dem Index und dem GD200 hat sich in den vergangenen Monaten wieder vergrößert.

Beachten Sie hier, dass der Index mehrfach den GD200 förmlich als klassischen Wendepunkt nutzte und damit idealtypisch den Aufwärtstrend bestätigte. Dieser ist aus technischer Sicht immer dann vorhanden, wenn die Notierungen oberhalb des GDs – hier über 200 Tage – verläuft.

Klassischer Aufwärtstrend: MDax bestätigt Stabilität gleich mehrfach

Quelle: www.onvista.de, eigene Darstellung

Einen „neuen“ ETF auf diesen Index sehen Sie hier…

MDax-ETF im Aufwärtstrend – Boost folgt…

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Der ETF ist wie der Index nun nach oben ausgebrochen. Die Aufwärtstrendgerade signalisiert hier eine deutliche Unterstützung. Der ETF sollte zudem an den oberen Begrenzungen bei 24,70 Euro nun auch eine Unterstützung finden. Beide Linien zusammen markieren ein typisches Dreieck, das nach Auffassung von Chartanalysten bei Austritt in die eine oder andere Richtung einen neuen oder weiteren Trend andeuten kann – hier geht es aufwärts.

  • Die Gesamtkostenquote (TER) für diesen ETF beträgt 0,30 % p.a. und ist bezogen auf die Vergleichsdaten zu ETFs auf diesen Index besonders günstig.
  • Als ETF handeln Sie die Anteile über die Börsen und beauftragen dabei Ihre Bank. Dabei zahlen Sie nur geringere Gebühren an die Banken.
  • Die Ausschüttungen aus den MDax-Unternehmen (Dividenden) fließen an Sie. Wenn Sie auch die Dividenden reinvestieren wollen, kaufen Sie einfach neue MDax-ETF-Anteile.
  • Die Volatilität (Schwankungsbreite) bezogen auf ein Jahr ist mit 12,96 % relativ gering. Insofern ist der ETF „relativ“ sicher.
  • Die Renditeentwicklung in den zurückliegenden fünf Jahren spricht für diesen ETF. Der ETF hat seit 2015 in jedem Jahr mit Ausnahme von 2018 positiv abgeschnitten. Dabei gewann der ETF 2015 22,22 %, 2016 dann 6,01 %, im Jahr 2017 17,42 % und 2019 bislang 26,90 %. 2018 ging es um -18,13 % abwärts. Im laufenden Jahr hat der ETF lediglich in zwei Monaten (im Mai mit -5,1 % deutlicher und im August mit -0,8 % kaum) Verluste eingefahren. Die kommenden Monate bis Ende März sind statistisch betrachtet zumindest zu den sichereren Monaten zu zählen.

Der ETF eignet sich wahrscheinlich nicht nur für die kommenden Monate, sondern wegen der stabilen Unternehmen im Index über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Insofern ist er eine wertvolle Ergänzung zu einem (!) ETF auf die großen Indizes Dow Jones, S&P 500 oder auch den deutschen Dax.

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