Der Lockruf der SPD: „Respekt-Rente“ – ein lächerliches Werkzeug…

Lieber Leser,

die SPD möchte wieder punkten. Bei Ihnen und bei mir. Als soziale Partei, die sich um die Ärmeren und die Ärmsten kümmern, wenn die es an sich besser verdient hätten. Wer 35 Jahre lang gearbeitet hat, soll bei Unterschreiten des Existenzminiums während der Rentenphase eine Aufstockung erfahren. Eine „Grundrente“.

Es spricht genau dieselbe SPD, die jahrelang oder fast jahrzehntelang ihr eigenes Klientel vernachlässigt hat. Wie Kollegen von mir berichteten, hat die Zahl der Menschen, die einen Nebenjob benötigen, in der Schröder- und Merkel-Ära von ehedem 1,4 Millionen sich mal eben auf mehr als 3,4 Millionen Menschen mehr als verdoppelt. Das übrigens ist auch in der Merkel-Ära ein Werk der SPD. Die regierte bis auf die Jahre 2009 bis 2013 immer mit.

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Falsche Produkte zur Altersvorsorge

Seit vielen Jahren auch sorgt die SPD mit Konzepten wie der Riester-Rente dafür, dass nicht nur zahlreiche Menschen faktisch abgehängt sind von den höheren Löhnen (die wegen der größeren Produktivität in der Gesellschaft eigentlich erwirtschaftet werden können). Sie sorgt(e) auch dafür, dass die private Altersvorsorge sich nicht rentiert.

Unter anderem mit dem „Riestern“, aber auch zum Beispiel bei „Kapitallebensversicherungen“. Deren Überschussrendite für private Versicherte ist so gering geworden, weil die Zinsen am Markt künstlich niedrig gehalten wurden – weil die Staaten sich fleißig weiter und günstig verschulden sollten und auch weiterhin sollen. Die Zinsen bleiben vorerst niedrig.

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Alle anderen Sparformen wie Sparkonten oder Tagesgeldkonten bzw. Festgeldkonten werfen seit vielen Jahren auch nichts mehr ab, womit Sie noch einen Blumentopf gewinnen könnten. Direktversicherungen, die vielen von Ihnen aufgeschwatzt wurden (mit staatlicher Zulage), decken fast nicht einmal die Höhe der Inflationsrate. Und auf der anderen Seite steigen die Immobilienpreise – und mit ihnen die Mieten (ohne dass die so „bösen“ Vermieter etwas davon hätten, die kaufen die Immobilien auch teurer ein). Auf der einen Seite erhalten Sie also systematisch keine Zinsen, die sich normalerweise am Markt ergeben würden. Und wegen der Geldflut zahlen Sie als Immobilienkäufer oder als Mieter systematisch mehr, als Sie ansonsten zahlen müssten.

Das trifft natürlich vor allem die Rentner, die sich nicht mehr so schnell an die neuen Märkte anpassen können – und auch in den letzten Jahres des Berufslebens nicht plötzlich neue Konzepte entwickeln konnten. Diese Schere geht seit vielen Jahren auseinander. Die SPD ist mitten drin.

Jetzt präsentiert die Partei also eine „Grundrente“ sozusagen als Geschenk (in diesem Jahr finden Wahlen statt; in Europa und in drei Bundesländern). Wer zahlt dafür? Sie. Denn das Geschenk wird direkt aus der Steuerkasse kommen. Der Staat schreibt also einfach vor, wofür Ihr Geld verwendet wird. Die Zinsen steigen damit noch immer nicht. Die Rahmenbedingungen ändern sich gleichfalls nicht. Aber es sieht vermeintlich gut aus.

Sie zahlen übrigens auch für eine andere vergessene Klientel der Regierenden. Die Beamten. Für deren Pensionen gibt es keine hinreichenden Rückstellungen. Der Staat muss das Geld aus der Steuerkasse nehmen, also aus Ihrer Kasse. Die Belastung wird in den kommenden Jahren um 60 %(!) steigen. Auch dies ist ein Alarmzeichen – über das spricht nur niemand. Auch nicht die „gerechte“ SPD.

Unter dem Strich bleibt das ungute Gefühl, dass die Regierenden Ihnen zum Thema Altersvorsorge reines Wasser immer noch als guten Wein verkaufen wollen. Wer sich nicht selbst schützt und auf die Segnungen dieser Partei(en) wartet, wird leider ein böses Erwachen erleben. Ziemlich sicher.

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