Der Holz-Markt brennt: So können Sie jetzt profitieren!

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie vor, dieses Jahr neue Möbel zu kaufen? Wenn ja, müssen Sie sich auf höhere Preise, zumindest aber auf längere Lieferzeiten einstellen. Denn der wichtige Rohstoff Holz ist derzeit Mangelware. Die gute Nachricht: Als Anleger können Sie davon profitieren. Doch dazu später mehr.

USA und China saugen den Markt leer

Der Holzpreis ist in den letzten Monaten durch die Decke geschossen. Am Montag kosteten 1.000 board feet Holz 1.590 Dollar. Zum Vergleich: Vor ziemlich genau einem Jahr lag der Preis bei 330 Dollar. Ein Board foot ist in den USA eine gebräuchliche Maßeinheit für das Volumen eines Brettes, das einen Fuß lang, einen Fuß breit und einen Zoll dick ist.

Die massive Preissteigerung lässt sich auf diverse Faktoren zurückführen. Der Wichtigste ist der Bau-Boom. Vor allem in den USA und China werden große Mengen an Holz benötigt, um den dortigen Markt zu sättigen. In Deutschland führt das zu einer Verknappung. Denn viele große Sägewerke exportieren ihr Holz lieber, als es im Inland zu verkaufen.

Deutschland sitzt auf dem Trockenen

Laut dem Bundesverband der Deutschen Säge- und Holzindustrie wurden im letzten Jahr 20 Millionen Festmeter Rund- und Schnittholz exportiert. Ein Plus von 80 Prozent gegenüber 2019. Da auch in den USA und in China die Nachfrage größer ist als das Angebot, zahlen die dortigen Firmen schlicht mehr für das deutsche Holz als die einheimischen Abnehmer.

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Kein Wunder also, dass zum Beispiel der Verband der Deutschen Möbelindustrie massive Engpässe etwa bei Spanplatten meldet. Hinzu kommt, dass die wenigen Hersteller der holzhaltigen Pressplatten zu Beginn der Pandemie Teile ihrer Produktion mangels Nachfrage komplett eingestellt haben.

Dann aber sind die Bestellungen innerhalb kurzer Zeit wieder in die Höhe geschossen. Das Problem: Um die entsprechenden Anlagen wieder hochlaufen zu lassen, benötigt es eine gewisse Zeit. Entsprechend hinken die Lieferanten nun hinterher. Das wiederum sorgt für eine Verknappung und bei gleichzeitig hoher Nachfrage zu einem beträchtlichen Preisanstieg.

Und wie geht es weiter?

Viele Fachleute tun sich derzeit sichtlich schwer, eine Prognose für die kommenden Monate abzugeben. Auf der einen Seite dürfte die Holzbranche sukzessive ihre Kapazitäten wieder erhöhen.

Auf der anderen Seite dürfte die Nachfrage nach Holz ungebrochen hoch bleiben, zumindest wenn die konjunkturelle Erholung infolge der Corona-Krise nachhaltig bleibt. Als essenzielles Industriegut ist Holz ein Indikator für das Wohlergehen der Weltwirtschaft. Gibt es Aufschwung, ist der Bedarf nach Holz entsprechend groß.

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Viele Ökonomen rechnen nach der Pandemie mit einer länger anhaltenden konjunkturellen Dynamik. Entscheidend wird nun sein, ob die Holzbranche diese angekündigte Blütezeit bedienen kann. Sollte das Angebot weiterhin deutlich unter der Nachfrage liegen, könnte sich der Holzpreis in den kommenden Monaten weiterhin erhöhen.

Auf langfristige Sicht erwarten einige Branchenbeobachter indes eine stetige Verteuerung. Der Holzfachmann Peter Aicher etwa hatte kürzlich gegenüber dem „Manager-Magazin“ betont, dass der Markt eine langfristige Preissteigerung um etwa 10 Prozent erwartet.

Profit machen mit Holz: So geht‘s

Wenn Sie als Anleger auf diesen Rohstoff setzen wollen, bieten sich Ihnen diverse Möglichkeiten. Zunächst die Einzelaktien: Diese dürften im Falle weiterer Preissteigerungen profitieren.

Ein bekannter Titel ist das kanadische Unternehmen Western Forest Products. Der Konzern bewirtschaftet Wälder, betreibt Sägewerke und verkauft Holzprodukte in mehr als 25 Ländern.

Ein weiterer Global Player ist Weyerhaeuser mit Sitz in den USA. Das Unternehmen bewirtschaftet eine Fläche von 13,9 Millionen Hektar Wald, davon 2,3 Millionen in den USA. Andere maßgebliche Holz-Aktien sind: West Fraser Timber (Kanada), Svenska Cellulosa (Schweden), Holmen (Schweden) und Rayonier (USA).

Wollen Sie das Risiko einer Einzelaktie nicht eingehen, bieten sich ETFs an. Einer der Bekanntesten ist der „iShares Global Timber & Forestry UCITS“ von Blackrock. Darin sind die 25 weltgrößten Unternehmen der Holz- und Forstbranche gelistet.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments,

Ihr Marco Schnepf

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