Drohnen gelten als absolute Zukunftstechnologie und an der Börse wird dem Markt mit den smarten Robotern ein gewaltiges Wachstumspotenzial nachgesagt. Da ist es nur verständlich, dass viele Anleger sich für Unternehmen aus dem Bereich interessieren und vielleicht auch bei der Delta Drone-Aktie landen.
Das französische Unternehmen hat bisher allerdings nur erstaunlich wenige Drohnen anzubieten, dafür aber umso mehr Anteilsscheine. In den letzten Monaten hat das Unternehmen die Märkte regelrecht mit neuen Aktien geflutet. Das hat Folgen, vor allem für den Aktienkurs. Der hat sich mittlerweile bei 0,003 Euro eingependelt und blickt auf Jahressicht auf ein Minus von 99,94 Prozent.
Und es geht noch tiefer
Die Charttechnik müssen wir hier gar nicht bemühen, um dem Papier einen katastrophalen Abwärtstrend nachzuweisen. An jenem wird sich sehr wahrscheinlich so schnell auch nichts mehr ändern. Den Kurs wird das Unternehmen mit einem Reverse Split optisch noch aufhübschen können. Über fehlende Fundamentalindikatoren können aber auch solche Spielereien nicht hinwegtäuschen.
Anlegern ist da nur zu raten, weiterhin einen großen Bogen um die Aktie zu machen. Was tatsächlich hinter dem Unternehmen steht, erscheint derzeit mindestens luftig. Neuigkeiten gibt es nur in homöopathischen Dosen zu hören und sie bestehen zumeist aus eher luftigen Versprechen für die Zukunft. Handfestes bleibt die absolute Ausnahme.
Delta Drone auf dem Weg zum Exitus?
Nicht zu Unrecht fragt sich da manch einer, warum die Börsenaufsicht dem Treiben nicht schon längst ein Ende gesetzt hat. Mit einer Marktkapitalisierung von nicht einmal mehr 100.000 Euro hat die Delta Drone-Aktie eine Börsennotierung eigentlich nicht verdient. Überraschend wäre es nicht, sollte letztere in nicht allzu ferner Zukunft verschwinden und die meisten Anleger mit einem Totalverlust zurücklassen.
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