Datenleck bei UBS-Zulieferer: Hacker veröffentlichen Infos zu 130.000 Mitarbeitenden

Ein Cyberangriff auf Chain IQ führte zur Veröffentlichung persönlicher Daten von 130.000 UBS-Mitarbeitern, inklusive Vorstandschef Ermotti.

Auf einen Blick:
  • Ransomware-Angriff betrifft 19 Unternehmen
  • 1,9 Millionen Dateien mit 909,6 GB gestohlen
  • Auch Pictet-Bankdaten kompromittiert
  • Chain IQ informiert Behörden und Kunden

Ein Hackerangriff auf den Zuger Beschaffungsdienstleister Chain IQ hat zur Veröffentlichung sensibler Daten von 130.000 UBS-Mitarbeitenden im Darknet geführt. Wie die Zeitung „Le Temps“ berichtet, ist auch die direkte Telefonnummer von UBS-Chef Sergio Ermotti betroffen.

Worldleaks-Gruppe attackiert mehrere Firmen

Die Ransomware-Gruppe Worldleaks hatte bereits vergangene Woche bekannt gemacht, dass sie sich Zugang zu umfangreichen Daten von Chain IQ und weiteren Unternehmen verschafft hat. Insgesamt sind laut Angreiferangaben 20 Firmen betroffen. Die Hacker behaupten, 1,9 Millionen Dateien mit knapp 910 Gigabyte an Datenvolumen erbeutet zu haben.

In einem späteren Datensatz tauchten außerdem rund 230.000 Rechnungszeilen der Genfer Bank Pictet auf – allerdings ohne Hinweise auf Kundeninformationen.

Reaktion auf den Vorfall läuft

Chain IQ hat nach eigenen Angaben sofort Maßnahmen eingeleitet. Neben technischen Gegenmaßnahmen wurden auch die Polizei und die betroffenen Kunden informiert. Die Ermittlungen laufen, während der Vorfall erneut zeigt, wie anfällig externe Dienstleister in sensiblen Bereichen sein können.

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