Steinhoff | 0,12 EUR -0,69 %

Das Wunder Steinhoff!

Steinhoff | 0,12 EUR -0,69 %

Lieber Leser,

ich war über lange Zeit davon überzeugt, dass Steinhoff eine Art niederländisch-südafrikanischer Wert wäre wie Wirecard. Irgendwann ist die heiße Luft entwichen – und die Aktie fiel bis praktisch direkt vor die Nulllinie. Nun ist eine Sensation möglich – oder doch nicht? Steinhoff hat nun am Donnerstag einen Kursgewinn von 18 % geschafft. Das gelang auch am 10. Oktober. Im September ging es an einem Tag gleich um mehr als 4,5 % nach oben. Es gibt also noch zahlreiche Investoren, die kaufen.

Nur: Die Aktie ist auf der anderen Seite dann auch immer wieder verkauft worden. Unter dem Strich steht aktuell ein Kurs von 5 Cent und ein Unternehmen, das fast weniger als ein bedeutungsloser Pennystock ist. Wo wird es für die Aktie hingehen?

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Steinhoff?

Alles in der Hand der Verhandler

Das Unternehmen ist mit seinem Schicksal im Grunde in der Hand derjenigen, die harte Verhandlungen führen. Dies sind Gläubiger, die wirtschaftlich hart formuliert betrogen worden sind. Das andere sind Kläger, die sich auf Täuschung berufen können. Hier soll es eine Einigung geben, heißt es in einigen Foren.

Das kann durchaus sein. Nur hätte niemand Interesse daran, diese Nachricht vorab zu veröffentlichen. Warum nicht?

Wenn Aktionäre die Aktie haben, könnte sie versuchen, auf diese Weise den Kurs zu pushen. Nur warum? Irgendwann würde ja ohnehin herauskommen, dass die Einigung gelungen ist – oder ein Teilkompromiss. Auch dann könnte die Aktie noch steigen. Es gilt hier nicht, Zeit zu gewinnen.

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Welchen Grund könnte es für Insider noch geben, vorab zu berichten? Vielleicht befürchten Insider und Aktionäre, der Kurs könne vorher zusammenbrechen. Das kann sein – nur hilft es dann nicht, vorab eine solche Meldung zu publizieren, wenn die Einigung doch kurze Zeit später ohnehin vermeldet würde.

Könnten Termingeschäfts-Investoren aktiv sein? Ich meine nein. Die Zahl der Termingeschäfte, die Sie bei solchen Pennystocks dann noch abschließen können, ist verschwindend gering. Denn Banken finden auf den Märkten für solche Wetten oft keine Gegenspieler mehr – oder die Risikoprämien sind dann für mindestens eine Seite des Deals viel zu hoch.

Short-Investoren oder Long-Spekulanten sehe ich hier nicht mehr am Werk. Was bleibt? Die Vermutung, dass niemand vorab berichtet hat und deshalb noch keine (!) Einigung besteht. Dies wiederum zeigt, in welche Richtung Sie denken sollten: Wenn der Markt eine Einigung vermutet und sich auch nur herausstellt, dass es die Einigung “noch” nicht gibt, geht es rund. Genau dies vermute ich: Die Aktie ist höchst gefährdet. Wer jetzt investiert, könnte schnell ausgenommen werden. Dann kaufen Sie lieber einen anderen Hype-Wert: Amazon hat großartige Zahlen geliefert. Hier geht es auch in der Corona-Krise bergauf.

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Ich habe es immer wieder das Management hat keine besondere Leistung erbracht ganz im Gegenteil. Ho
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Effancy  Rübi 08:31
7 langweilige Handelstage? Glaub nicht das es mit Zahlen langweilig wird am Freitag
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Handelstage , bevor Steinhoff seinen Save Harbor mit all seinen lukrativen Maßnahmen den Aktienhand
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