x
Finanztrends App Icon
Finanztrends App Kostenlos herunterladen! Jetzt bei Google Play

Das ungelöste Weltgeldproblem und das Gold

Die „US-Dollar-Dominanz“ im Weltwirtschafts- und –finanzsystem wird seit je her kritisch gesehen. Doch was könnte den Greenback ersetzen?

Derzeit gibt es nur einen Kandidaten – und das ist das Gold.

DAS SYSTEM VON BRETTON WOODS (1)

Vom 1. bis 22. Juli 1944 trafen sich Vertreter von 44 Nationen in der Kleinstadt
Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire und legten dort die Grundlagen
für das internationale Finanzsystem für die Zeit nach Ende des Zweiten Weltkrieges.
Das Ergebnis war das „System von Bretton Woods”. Es zeichnete sich
durch drei Kernelemente aus:

(1) Der US-Dollar wurde zur Weltreservewährung erklärt. Er war goldgedeckt: 35 US-Dollar entsprachen einer Feinunze Gold.

(2) Die Wechselkurse der nationalen Währungen waren gegenüber dem US-Dollar fixiert (unter bestimmten Bedingungen allerdings auch “anpassbar“).

(3) Alle Währungen waren konvertibel, das heißt, sie ließen sich in US-Dollar eintauschen und waren dadurch ebenfalls (indirekt) an das Gold angebunden.

Das System von Bretton Woods war jedoch auch in seiner Anfangsform nicht –
wie vielfach behauptet wird – ein “Goldstandard”. Es war lediglich so etwas wie
ein “Devisen-Goldstandard” oder besser: “Pseudo-Goldstandard”: Man konnte
zum Beispiel britische Pfund, französische Franc und D-Mark in US-Dollar eintauschen,
und diese US-Dollar konnte man sodann bei der US-Zentralbank zur offiziellen
Parität in Gold einlösen.

Allerdings war im System von Bretton Woods die
Goldeinlösepflicht des US-Dollar schon stark eingeschränkt: Sie galt nur zwischen
den Zentralbanken bei der Abwicklung internationaler Zahlungen. Der Privat- und
Geschäftsmann, der US-Dollar besaß, hatte hingegen keine Möglichkeit, seine
Greenbacks bei der US-Zentralbank einzureichen und dafür physisches Gold zu
erhalten. Die breite Bevölkerung war also “vom Goldgeld abgeschnitten”.

DAS SYSTEM VON BRETTON WOODS (2)

Am 15. August 1971 verkündete US-Präsident Richard Nixon (1913–1994), dass
der US-Dollar fortan nicht mehr in physisches Gold eintauschbar sei. Spätestens
mit dieser unilateralen Entscheidung der US-Administration war das Ende des Systems
von Bretton Woods (I), so wie es ursprünglich angedacht war, besiegelt.

Denn das Kernelement seiner Konstruktion war ja die Anbindung der Währungen
an das nicht beliebig vermehrbare physische Gold. Und dadurch, dass alle Währungen
konvertibel gegenüber dem US-Dollar waren, und der US-Dollar einlösbar
war gegen physisches Gold, war auch der inflationären Geldmengenvermehrung
im Prinzip eine Grenze gesetzt. Doch die Amerikaner hatten sich nicht an die
“Spielregeln” gehalten.

In den späten 1950er Jahren, vor allem aber in den 1960er Jahren begann die USInflation
stark anzusteigen. Der Grund: Die Dollar-Geldmenge wurde stark ausgeweitet,
um vor allem den Korea-Krieg und nachfolgend den Vietnam-Krieg zu finanzieren.
Diese Entwicklung schädigte zusehends das Vertrauen in den Greenback.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nvidia?

Nicht nur, weil seine Kaufkraft immer weiter schwand, sondern weil viele
Investoren erkannten, dass die US-Zentralbank nicht mehr in der Lage sein würde,
die ausstehenden US-Dollar auf Verlangen seiner Besitzer vollumfänglich in physisches
Gold einzutauschen. Und so kam es, wie es kommen musste.

Als immer mehr Nationen dazu übergingen, ihre US-Dollar gegen Gold bei der
US-Zentralbank einzutauschen, sahen sich die Vereinigten Staaten von Amerika
gezwungen, die Goldeinlösbarkeit des US-Dollar aufzukündigen. Ansonsten hätte
ihnen die Zahlungsunfähigkeit in Gold gedroht. Im Grunde griffen die Amerikaner
damit zu einem monetären Enteignungsakt:

Die US-Dollar-Besitzer bekamen ihr Gold nicht mehr zurück. Dadurch machte die US-Regierung nicht nur aus dem
US-Dollar eine Fiat-Währung, die Ablösung des US-Dollar vom Gold machte auch
alle anderen Währungen zu Fiat-Geld, und ein weltweites Fiat-Geldsystem wurde
so aus der Taufe gehoben.

DER GROßE VORTEIL

Der US-Dollar ist jedoch auch nach Ende seiner Goldeinlösbarkeit die Weltleitwährung
geblieben. Das verschafft den Vereinigten Staaten von Amerika einen ganz
großen Vorteil: Wenn die Welt in den Besitz von US-Dollar kommen möchte, müssen
sie sie sich sprichwörtlich verdienen. Das können sie, indem sie beispielsweise
ihre eigene Währung im Devisenmarkt anbieten und US-Dollar nachfragen.

Das übt tendenziell einen Aufwertungsdruck auf die US-amerikanische Währung aus.
Eine weitere Möglichkeit ist, sich die US-Dollar per Kredit zu beschaffen. Doch das
ist in der Regel nur begrenzt möglich, und die Attraktivität dieser Finanzierungsform
wird von unvorhersehbaren Zins- und Wechselkurssituationen bestimmt.

Ausländer gelangen in den Besitz von US-Dollar daher vor allem, indem sie mehr
Waren und Dienste in die USA exportieren als sie von dort importieren. Und genau
das ist seit Ende des Systems von Bretton Woods geschehen: Das Handelsbilanzdefizit
der USA ist im Zeitablauf immer weiter angestiegen (absolut und in Prozent
des US-Wirtschaftsleistung). Zudem halten die Ausländer ihre Ersparnisse vielfach
und gern in US-Dollar.

Das Ausland ermöglicht es den Amerikanern auf diese
Weise, mehr zu konsumieren und/oder investieren, als sie es ohne den Reservestatus
des Greenback könnten. Für Amerika ist der US-Dollar-Reservestatus also von
allergrößtem Vorteil, der ihnen vom Rest der Welt (vermutlich vielfach auch zähneknirschend)
gewährt wird.

Übrigens: Dass sich die US-Handelsbilanz mit dem Ende des Systems von Bretton
Woods (I) Anfang der 1970er Jahre erst defizitär wurde, ist kein Zufall. In einem
goldgedeckten Geldsystem sind die Handelsbilanzen der Länder tendenziell ausgeglichen.
Der Grund: Importiert ein Land mehr als es exportiert, verliert es Gold
an das Ausland. Die Schrumpfung der heimischen Geldmenge verbilligt die Güterpreise
und erhöht ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Das Ausland importiert daraufhin mehr Güter, und das Handelsdefizit geht zurück. Zudem nimmt
die heimische Gold- beziehungsweise Geldmenge wieder zu. Dieser ausgleichende
Mechanismus des Goldgeldes auf die Handelsströme ist im heutigen ungedeckten
Geldsystem nicht mehr wirksam.

Anzeige

Gratis PDF-Report zu Steinhoff sichern: Hier kostenlos herunterladen

EIN LATENTES PROBLEM WIRD AKUT(ER)

Der russische Angriff auf die Ukraine und die Reaktion des Westens darauf haben
weitreichende Konsequenzen für das US-Dollar-dominierte Weltgeld- und -kreditsystem.

Die “finanziellen Sanktionen”, die der Westen auf Drängen der US-Administration
gegenüber Russland verhängt hat, sind geeignet, die US-Dollar-Dominanz
zu schwächen, die Verwendung westlicher Währungen im internationalen
Handel und für Anlagezwecke aus Sicht einer ganzen Reihe von Ländern (wie
China, Indien, Brasilien und anderen) zu entmutigen. Warum?

Nun, Länder, die (außen-)politisch sich nicht auf Linie mit der US-Regierung wähnen,
müssen befürchten, dass sie vom Zahlungssystem des Westens abgekoppelt
beziehungsweise ihre Guthaben in US-Dollar oder Euro- wohlmöglich – wie jüngst
die russischen Währungsreserven – eingefroren werden könnten.

Je tiefer die geopolitische Spaltung der Weltgemeinschaft ausfällt, desto wahrscheinlicher ist es
daher auch, dass die US-Dollar-Dominanz in den internationalen Handels- und
Finanzierungsgeschäften in Frage gestellt wird, dass vor allem einige Zentralbanken
versucht sind, den US-Dollar als Währungsreserve zu meiden. Die Frage, die
sich an dieser Stelle aufdrängt, lautet: Was wären die Alternativen?

Eine Alternative bestünde darin, dass die Handelspartner ihre eigenen Währungen
direkt einsetzen. So haben jüngst zum Beispiel Russland und Indien bereits angedacht,
ihren bilateralen Handel in Rubel beziehungsweise in Rupien abwickeln zu
wollen.

Erfolgt der grenzüberschreitende Güterhandel in einer Weise, dass kein
Land Export- oder Importüberschüsse erzielt, bleiben also die jeweiligen Handelsbilanzen
ausgeglichen, gelangt keines der Länder in den Besitz von Fremdwährung,
beziehungsweise kein Land benötigt zur Bezahlung Fremdwährung. Das
aber liefe de facto auf eine Handelsbeschränkung hinaus, die die Wohlstandseffekte
der grenzüberschreitenden Arbeitsteilung ausbremst.

Im Grunde stellen sich hier sogar all die Probleme, die unter dem Begriff „Devisenknappheit“
weithin bekannt sind: Die Marktakteure verfügen nicht über ausreichende
Fremdwährungsbeträge, um Importgüter bezahlen zu können, und die
eigene Währung ist beim Tauschpartner nicht oder nur begrenzt akzeptiert.

Unter diesen Bedingungen lässt sich – wenn eine chronische Auslandsverschuldung vermieden
werden soll – nur ein Naturaltausch beziehungsweise “Barter” durchführen:
Außenhandel ist dann möglich, wenn Güter gegen Güter direkt getauscht
werden. Das ist keine überzeugende Lösung des Problems.

In dem Fall jedoch, in dem ein Land (sagen wir Russland) einen Exportüberschuss
verbucht (beispielsweise gegenüber Indien), gelangt es in den Besitz von Fremdwährung
(in diesem Falle Rupien). Letztere sind für Russland aber nur dann attraktiv,
wenn die Fremdwährung international akzeptiert, hinreichend liquide ist, also
einfach und schnell gegen anderen Währungen und/oder Güter- und Dienstleistungen
eingetauscht werden kann.

Doch was ließe sich an die Stelle des US-Dollar stellen? Euro, britisches Pfund, kanadischer Dollar wären aufgrund ihrer Größe
kaum geeignet, die Lücke zu füllen, die eine Abkehr vom US-Dollar als Weltreservewährung
öffnen würde, zu schließen.

Eine weitere Alternative ist die Verwendung von Gold als Verrechnungseinheit
beziehungsweise als Geld. Die Marktpreise von Export- und Importgütern werden
in Goldgewicht (Gramm, Feinunzen oder Kilogramm) ausgewiesen, und die
Netto-Goldbeträge werden zwischen den Handelspartnern ausgetauscht. Es wäre
die Rückkehr zur Zahlungsabwicklung, wie sie in Zeiten des Goldstandards praktiziert
wurde und funktioniert hat.

Eine wichtige Frage dabei ist jedoch: Wie gelangen
die Marktakteure an Gold? Wenn private Haushalte und Firmen Gold für
Transaktionszwecke nachfragen, wird das sehr wahrscheinlich die Goldnachfrage
und damit auch den Goldpreis in die Höhe treiben.

Prinzipiell denkbar wäre dabei, dass die nationalen Zentralbanken die heimischen
Geschäftsbankengeldmengen mit ihrem Währungsgold “decken”. Angesichts
der begrenzten Zentralbankgoldreserven und der in den letzten Jahrzehnten stark
ausgeweiteten Geschäftsbankgeldmengen käme es jedoch dadurch zu einer drastischen,
mitunter extremen Erhöhung des Goldpreises in nationalen Währungen.

Und wenn Gold erst einmal als Zahlungsmittel dient, dann werden auch die Güterpreise
in Gold(-gramm) gerechnet früher oder später entsprechend stark in die
Höhe steigen – und im Zuge eben dieses Prozesses erodiert die Kaufkraft der Fiat-
Währungen. In gleicher Weise verhält es sich, wenn Kryptoeinheiten sich im internationalen
Handel als Geld durchsetzen.

KAUFKRAFT DES GELDES SINKT

Diese wenigen Überlegungen sollten bereits deutlich gemacht haben: Das “Weltgeldproblem”
ist nach wie vor ungelöst, und es wird sogar noch vergrößert, wenn
die Verwendung des US-Dollar als Transaktions- und internationale Währungsreserve
an Attraktivität verlieren sollte.

Es ist hier zu betonen, dass rein ökonomisch
gesehen es vorteilhaft ist, wenn alle an der internationalen Arbeitsteilung Menschen
mit dem gleichen Geld ihre Wirtschaftsrechnung durchführen, mit dem gleichen
Geld kalkulieren, bezahlen und sparen. Denn dann wird die “produktive
Kraft” des Geldes quasi optimiert, und Produktion und Beschäftigung werden
bestmöglich gefördert.

Vor diesem Hintergrund ist
(1) eine (schleichende oder schnelle) Abkehr vom USDollar,
wenn er nicht durch eine zumindest gleichwertige Alternative ersetzt wird,
und wenn das internationale Geldsystem dadurch sich aufsplittert und disintegriert,
keine gute Nachricht für den Wohlstand der Nationen, der sich ja vor allem
aus einer funktionierenden, sich immer weiter vertiefenden Arbeitsteilung rund
um den Globus speist.

Zudem wird
(2) eine Abkehr vom US-Dollar aller Voraussicht
nach mit einer (mitunter gewaltigen) Herabsetzung der Kaufkraft von US-Dollar,
Euro & Co verbunden sein. Der Aspekt ist sehr wichtig zu verstehen, deshalb
sei er in der nachstehenden Box noch einmal illustriert.

Was aber könnte den US-Dollar als Weltgeld (also eine Institution, die aus ökonomischer
Sicht wünschenswert ist) ersetzen? Auf diese Frage gibt es zwar keine
„verlässliche“ Antwort. Aber eine Antwort drängt sich doch auf: Gold. Das Gold
hat sich schließlich in der Vergangenheit bereits als Weltgeld bewährt. Und es gibt
keine Gründe, warum das Gold nicht auch heute und künftig die Funktion des
Weltgeldes übernehmen könnte.

In jedem Fall dürfte das gelbe Metall eine verstärkte
Nachfrage erfahren von Seiten privater Anleger für Spar- und Versicherungszwecke.
Und auch Zentralbanken dürften verstärktes Interesse zeigen, ihre
Währungsreserven zu diversifizieren und Goldbestände aufzustocken.

Kaufen, halten oder verkaufen – Ihre Nvidia-Analyse vom 28.09. liefert die Antwort:

Wie wird sich Nvidia jetzt weiter entwickeln? Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Anleger lieber verkaufen? Die Antworten auf diese Fragen und warum Sie jetzt handeln müssen, erfahren Sie in der aktuellen Nvidia-Analyse.

Trending Themen

Diese 3 ETFs bieten attraktive Dividenden!

Investoren, die sich nicht sicher sind, welche Aktien sie kaufen sollen, oder die ihr Portfolio mit einem zusätzlichen Sicherheitskonzept ausstatten wollen, kön...

Warren Buffetts 4 Anlagestrategien, die sich auch für Sie auszahlen können!

Es gibt nur wenige Menschen auf diesem Planeten, die das Innenleben des Aktienmarktes besser verstehen als Warren Buffett. Der milliardenschwere Investor ist be...

Diese 4 Aktien sollten Sie auf dem Schirm haben!

Der S&P 500 begann das Jahr 2022 mit einem Paukenschlag und erreichte am 4. Januar mit 4.818,62 Punkten ein neues Allzeithoch. Dieses Datum markierte den Hö...

Wie man während der Inflation in Aktien investiert!

Die Aktienkurse neigen zu Schwankungen, je nachdem, wie die Anleger über den Aktienmarkt denken, und diese emotionale Reaktion kann zu einigen volatilen Schwank...

Auf diese 6 Aktien sollten Sie achten!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am vergangenen Samstag den Ausbruch der Affenpocken zu einem globalen Notfall erklärt und damit die höchste Alarmstufe...

Die Dip-Strategie: Ein Weg, niedrig zu kaufen und hoch zu verkaufen!

Im Leben eines jeden Anlegers gibt es Zeiten, in denen die Dinge einfach nicht so laufen wie geplant. Vielleicht hat Ihr Portfolio im letzten Quartal einen Rück...

Neuste Artikel

DatumAutor
11:04 NIO-Aktie: Auf dünnem Eis! Alexander Hirschler
Bei der Aktie des chinesischen E-Auto-Startup-Unternehmens NIO zeigen die Trendpfeile seit Mitte des Monats wieder klar in südlicher Richtung. Der vorherige Kuranstieg hat sich einmal mehr als eine Bärenmarktrallye erwiesen. Auf Höhe des übergeordneten Abwärtstrends von Januar 2021 sind den Bullen die Kräfte ausgegangen. Am 15. September bildete sich ein sogenannter Gravestone Doji, der sich durch einen langen oberen Schatten…
11:01 Rivian-Aktie: Auf der Suche nach dem Boden! Andreas Göttling-Daxenbichler
Anleger von Rivian hatten es in diesem Jahr alles andere als einfach. Neben den bekannten Problemen rund um Inflation und Zinserhöhungen enttäuschte der Konzern mit einer gesenkten Prognose zu künftigen Auslieferungszahlen. Der Aktienkurs reagierte entsprechend mit einem unschönen Abwärtstrend. Es ist aber nicht so, als würde es nur schlechte Nachrichten geben. Erst vor Kurzem sorgte Rivian für Aufsehen mit der…
10:55 Asiatische Aktien geben wegen Rezessionsängsten nach DPA
CANBERA (dpa-AFX) - Asiatische Aktien haben am Mittwoch nachgegeben, da die aggressiven Äußerungen der US-Notenbank Fed die Sorgen vor einer drohenden Rezession verstärkten. Auch Sorgen über die Energiekrise in Europa und nicht finanzierte Steuersenkungen in Großbritannien machten die Anleger nervös. Der US-Dollar erreichte einen neuen Höchststand seit zwei Jahrzehnten und die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen überstiegen zum ersten Mal seit mehr…
10:48 US-Dollar legt zu, da das Weiße Haus die Möglichkeit eines Währungsabkommens ablehnt DPA
CANBERA (dpa-AFX) - Der US-Dollar hat am Mittwoch im asiatischen Handel gegenüber seinen wichtigsten Gegenwährungen zugelegt, nachdem der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Brian Deese, erklärt hatte, dass eine globale Vereinbarung zur Anpassung des Wertes der US-Währung vorerst unwahrscheinlich sei. Deese sagte, dass die Stärke des Dollars auf die Stärke der Wirtschaft und die sehr unsicheren wirtschaftlichen Aussichten zurückzuführen sei. Die…
10:47 GM verzögert Plan zur Rückkehr ins Büro nach Rückschlag durch Mitarbeiter DPA
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die General Motors Co. hat ihren Plan, Mitarbeiter zu verpflichten, an mehreren Tagen in der Woche ins Büro zu gehen, auf das nächste Jahr verschoben, heißt es unter Berufung auf ein internes, von CEO Mary Barra unterzeichnetes Memo. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen angekündigt, dass die Mitarbeiter des Unternehmens ab Ende des Jahres an mindestens…
10:33 Hot Stock-Aktien: Plug Power und Nel Asa durch Pipeline-Krimi belastet! Bernd Wünsche
Liebe Leser, sowohl Nord Stream 1 als auch Nord Stream 2 sind nach Meinung zahlreicher Beobachter vor allem Opfer von Anschlägen geworden. Dies kann die Situation rund um die Aktienmärkte weiter eskalieren lassen. Die Unsicherheit ist maximal groß – deshalb sind auch die Wasserstoff-Werte erneut schwach. Nel Asa und Plug Power gaben jeweils um deutlich mehr als 2 % nach…
10:32 Bitcoin taucht unter $19.000; Hier sind die Top-Krypto-Mover für Mittwoch Benzinga
Bitcoin (CRYPTO: BTC), die wertvollste Kryptowährung der Welt, wurde heute Morgen niedriger gehandelt und fiel unter die Marke von 19.000 Dollar. Die zweitwertvollste Kryptowährung, Ethereum (CRYPTO: ETH), setzte ihren Bärenlauf fort und fiel unter die Marke von 1.300 $. Andere beliebte Krypto-Münzen, darunter Solana (CRYPTO: SOL) und Dogecoin (CRYPTO: DOGE), wurden heute Morgen ebenfalls im roten Bereich gehandelt. Quant (CRYPTO:…
10:24 Die Aktie der BTS Managing Agency Hybe fällt zum ersten Mal unter den IPO-Preis und verliert seit dem Höchstst... Benzinga
Die Aktien der Hybe Corporation, der Management-Agentur der südkoreanischen Boyband BTS, sind zum ersten Mal unter den Preis ihres Börsengangs gefallen und haben damit ihren Abwärtstrend fortgesetzt, der rund 10 Milliarden Dollar von ihrem Höchststand entfernt hat. Was geschah: Am Mittwoch wurde Hybe bis auf 129.000 Won gehandelt, was einem Bericht von Bloomberg zufolge einem Rückgang von 7,9 % gegenüber…
10:00 E.ON-Aktie: Man hat keine andere Wahl! Marco Schnepf
E.ON ist bislang alles andere als ein Profiteur der hohen Energiepreise. Das hat auch damit zu tun, dass man noch viele alte Verträge im Portfolio hat, die für den Konzern angesichts der stark gestiegenen Marktpreise nun höchst defizitär sind. E.ON will ältere Stromverträge nicht mehr verlängern Jetzt wollen die Essener hier die Reißleine ziehen. Laut einem Bericht der „WirtschaftsWoche“ will…
09:50 TUI-Aktie: Noch Luft nach oben! Achim Graf
Liebe Leserin, lieber Leser, nach einer ernüchternden Vorwoche, als die Aktie von TUI bei schließlich 1,48 Euro aus dem Xetra-Handel gegangen war, keimt seit Montag wieder ein klein wenig Hoffnung auf: Zum Wochenstart leicht gestiegen, verbesserten sich die Papiere des Reisekonzerns am Dienstag bis Handelsschluss um immerhin ein halbes Prozent auf 1,50 Euro. Damit schob sich die TUI-Aktie sogar wieder…
08:45 BP-Aktie: Ultra-Potenzial – mit diesen 4 Ansätzen revolutioniert man den LKW-Verkehr! Marco Schnepf
Liebe Leser, es gibt auf dieser Welt nicht viele Unternehmen, die so stark im Fokus der Klimaschützer stehen wie BP. Schließlich hatte der britische Mineralölkonzern in den letzten 100 Jahren sowohl direkt als auch indirekt einen erheblichen Anteil an den Treibhausgasemissionen der Menschheit. Immerhin: Dieses eher schlechte Image will BP in den nächsten Jahren loswerden. Der Konzern investiert derzeit Milliardensummen…
08:39 Wacker Chemie-Aktie: Sollten Sie jetzt kaufen? Andreas Opitz
Innerhalb der letzten Monate kam es zu starken Abverkäufen, welche das Papier auf 12-Monatssicht um mehr als 20 % zur Unterseite getrieben haben. Ungünstig ist der Umstand, dass das diesjährige Kurstief unterboten wird. Dies weist auf einen markttechnischen Abwärtstrend hin. In diesem Artikel soll geklärt werden, ob es sich lohnt, die Wacker Chemie-Aktie jetzt zu kaufen. Um zu klären, ob…
07:56 Apple wirft Russlands größtes Social Media Netzwerk aus dem App Store Benzinga
Apple Inc (NASDAQ: AAPL) hat VKontakte, eine in Russland beliebte Social-Networking-Anwendung, laut einer Erklärung von VK, dem Unternehmen hinter der Plattform, entfernt. Was ist passiert:Die Erklärung, die zuerst von The Verge veröffentlicht wurde, besagt, dass einige VK-Anwendungen von Apple blockiert wurden und nicht mehr im App Store heruntergeladen und aktualisiert werden können. Die Erklärung besagt, dass VK-Anwendungen, die bereits auf Smartphones installiert sind,…
07:44 Europäische Aktien vor schwachem Start und drohender Rezession DPA
BRÜSSEL/FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch schwächer eröffnet, nachdem eine Reihe ungewöhnlicher Lecks an zwei Erdgaspipelines, die von Russland unter der Ostsee nach Deutschland verlaufen, die Sorge vor Sabotage ausgelöst haben. Russland drohte derweil, die letzte Gaspipeline zu den ukrainischen Verbündeten in Europa abzuschneiden und einen großen Teil des ukrainischen Territoriums zu annektieren - die jüngsten Anzeichen…
07:21 Lockheed Martin-Aktie: Sollten Sie jetzt kaufen? Andreas Opitz
Mit dem BOTSI®-Advisor verfügt boerse.de über ein Ranking-System. Positiv ist an dieser Stelle, dass das Unternehmen von Rang 61 auf Rang 49 hochgestuft wurde. Insgesamt umfasst das Anlageuniversum 357 Titel. Damit spielt die Lockheed Martin-Aktie derzeit ganz oben mit. In diesem Artikel soll geklärt werden, ob es sich lohnt, die Lockheed Martin-Aktie jetzt zu kaufen. Bei der Überlegung, ob man in…

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)