Das Trading-Statement: Trading-Tagebuch

Liebe Leser,

dies ist vorerst meine letzte Ausgabe des Trading-Statements. Andere Projekte stehen an, da gilt es, sich darauf zu fokussieren. Dennoch aber auch schade, denn ihr Feedback war mir immer sehr viel wert.

Bevor ich mich aber von Ihnen verabschiede, liegt mir viel daran, Ihnen noch etwas auf dem Weg zu geben. Was ist wohl der wichtigste Rat an angehende Trader? Am Wochenende habe ich mir hierzu einige Gedanken gemacht.

Das Ergebnis: Trading-Tagebuch!

Nutzen Sie ein Tagebuch bereits, da Ihnen die Vorteile für Ihr Trading bereits bekannt sind, dann können Sie möglicherweise gleich zum Ende der letzten Ausgabe scrollen. Aber ansonsten sollten Sie sich die Zeit nehmen, diesen Artikel zu lesen.

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Die kleinen Stellschrauben

Bevor ich anfing, ein Trading-Tagebuch zu führen, war ein Trade mit dessen Ausführungszeitpunkt bereits wieder aus meinem Gedächtnis gelöscht, und der nächste Trade konnte kommen.

Damit war ich auch recht erfolgreich, aber im Laufe der Zeit merkte ich, dass es auf diese Weise schwierig war, aus eventuellen Fehlern zu lernen. Mir war ja gar nicht bewusst, ob und wo ich überhaupt Fehler machte.

So konnte ich diese weder vermeiden, noch war eine Verbesserung meiner Handelsstrategie möglich. Wo hätte ich auch ansetzen können, ohne die entscheidenden Fakten niedergeschrieben zu haben?

Sehr spät, aber glücklicherweise nicht zu spät, entschloss ich mich, ein Trading-Tagebuch zu führen. Das war für mich einer der wichtigsten Schritte in meiner Karriere als professioneller Daytrader!

Denn mithilfe meines Tagebuchs konnte ich erstmals meine Strategien und meine Verhaltensweise beim Trading objektiv analysieren. Erst dadurch war es mir möglich, an der einen oder anderen kleinen Stellschraube zu drehen, und dadurch meine Performance erheblich zu verbessern.

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Blicken Sie in den Spiegel!

Mittlerweile hat das Führen des Trading-Tagebuchs für mich den gleichen Stellenwert wie alle anderen elementaren Trading-Disziplinen: das Aufstellen eines Trading-Plans, das Entwickeln einer Handelsstrategie, das Geld- und Risikomanagement, das Finden einer optimal auf die eigenen Bedürfnisse abgestellten Infrastruktur (technische Ausrüstung und Auswahl des Brokers bzw. der Handelsplattform) sowie die ständige persönliche und fachliche Weiterentwicklung.

Natürlich gibt es viele erfolgreiche Trader, die das Führen eines Trading-Tagebuchs für überflüssig halten oder als zu zeitaufwändig abstempeln.

Doch ich bin mir sicher: Viele unter diesen „Ungläubigen“ wären noch erfolgreicher, wenn sie über ihren Schatten springen und den Blick in den Spiegel werfen würden. Es ist nicht immer einfach, sich den eigenen Fehlern zu stellen – aber es lohnt sich!

Die nächste Stufe auf der Karriereleiter

Wiederkehrende Fehler, die sich im Laufe der Zeit einschleichen, können ohne Tagebuch gar nicht erkannt und somit auch nicht ausgemerzt werden. Meiner Performance hat es jedenfalls auf die Sprünge geholfen.

Für mich ein unbedingtes Must-have für einen Trader, auch die Unterstützung meiner Coaching-Schüler bestätigt dies – nebenbei erleichtert dies auch das aktive Coaching ungemein. Einige Trader, die ich unterstütze, konnten insbesondere mithilfe des Trading-Tagebuchs erheblich schneller die nächste Treppe in der Trader-Karriereleiter erklimmen.

Ich bin mir sicher, dass auch Sie Ihr Trading dadurch erheblich verbessern können! Probieren Sie es doch einfach aus! Sie können dabei nichts verlieren!

Vielen Dank an alle Leser für ihre Treue und vielen Dank an Finanztrends, dass ich die Möglichkeit hatte, meine Gedanken zum Trading mit Ihnen zu teilen.

Eine erfolgreiche Handelswoche wünscht Ihnen

Ihr Till Kleinlein

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit investiert.

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