Das Trading-Statement: Für eine Entwarnung ist es zu früh!

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Liebe Leser,

die Bären wetzen die Krallen. Den Wochenauftakt beherrschten im Vergleich zu den Vorwochen diesmal die Tatzentiere. Damit kommt es später als erwartet doch noch zu einem ernstzunehmenden Kursrückgang.

Aber auch schon in den beiden Wochen zuvor konnte das Unterschreiten der 14.000er-Marke kleine Gewinne einbringen – die Leser der Trading Statement-Newsletter kennen meine Vorgehensweise aus den vergangenen Ausgaben.

Unerwartet freundlich ausgefallene ifo-Daten zu Geschäftserwartungen, Geschäftslage und -klima am Morgen konnten die Bären bei ihrem Vorhaben merklich einschüchtern. Die massive Unterstützung bei 13.800 Punkten hat somit erst einmal gehalten.

Nun kommt es darauf an, wie sich die Marktteilnehmer neu positionieren, sobald die starken Konjunkturdaten final eingepreist wurden. Für eine Entwarnung ist es daher zu früh! Die Bären warten schließlich schon geraume Zeit auf ihre Chance einmal richtig zuschlagen zu dürfen.

Mit dem Bruch der 13.800er-Marke erwarte ich entsprechend ein Betreten der nächsten Treppenstufe abwärts, die im Abstand von 200 Punkten platziert sind.

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Dann geht es in die zweite Verkaufsrunde. Mein Motto für den Wochenstart lautet daher: bei Kursanstiegen an Widerständen Short-Einstiege suchen oder sich bei Bruch von Unterstützungen short einstoppen lassen.

Erst bei einer Rückeroberung der 14.000er-Marke rücke ich von dieser Vorgehensweise ab. Diese muss dann der veränderten Marktlage hin angepasst werden.

GER30 (DAX) im aktuellen 4-Stunden-Chart – Quelle: CFX TraderPRO

Was hat die Bundesliga mit Trading zu tun?

Oft kommen Korrekturbewegung erst zustande, wenn keiner mehr damit rechnet. Trifft manchmal auch beim Fußball zu: während vor zwei Wochen noch kaum jemand dachte, dass dem FC Bayern München die Meisterschaft noch genommen werden kann, wird es plötzlich doch noch spannend im Meisterrennen.

Dies ist doch auch gut so! Sowohl an den Börsen als auch beim Sport: Spannung tut gut! Wären die Finanzmärkte zumeist langweilig, so würden sich neuerdings nicht so viele Neulinge im Haifischbecken der Börsen tummeln – das aktuelle Interesse vieler Anleger ist sehr gut für die verbesserungswürdige Aktienkultur hierzulande.

Es hilft auch, sich ständig zu hinterfragen, am Ball zu bleiben, Strategien regelmäßig zu modifizieren, und sich somit sukzessive als Trader zu verbessern. Traden ist ein ständiger Prozess, Stillstand der Anfang vom Ende. Bleiben Sie also immer fokussiert!

Goldige Zeiten?

Anders als am Aktienmarkt zeigen sich nach längerer Abstinenz wieder Käufer am Edelmetallsektor. Gold hat nach dem Generieren des Allzeithochs im Spätsommer, lediglich kurze Stärkephasen innerhalb eines intakten Abwärtstrends zustande gebracht. Unter anderem störte ein starker US-Dollar die Aufwärtsavancen des beliebten Edelmetalls.

XAUUSD (Gold) im aktuellen 4-Stunden-Chart – Quelle: CFX TraderPRO

Die untere Trendkanalbegrenzungslinie des kurzfristigen Abwärtstrends – grüne Linie – animierte wie schon vor etwa zwei Wochen wieder vermehrt Anleger dazu, tiefe Gold-Kurse für Long-Einstiege zu nutzen.

Ob die jüngste Stärkephase ausgedehnt werden kann, wird sich an der so wichtigen 1.800 USD-Marke zeigen. Darüber wäre dann der Weg zumindest bis zur oberen Trendkanalbegrenzungslinie – rote Linie -, die gegenwärtig bei etwa 1.845 USD verläuft, frei.

Kaum anders sieht es beim kleinen Bruder aus, bei Silber. Hier zeigte die Unterstützungszone um 26 USD ihre Wirkung und am breiten Widerstandsbereich um 27,80/28,00 wartet schon die Reifeprüfung auf die Silber-Bullen.

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Darüber ist das noch junge Jahreshoch bei 30 USD die Zielmarke, ansonsten bleibt Silber wohl noch länger in der recht überschaubaren Kursspanne zwischen 25,80 und 28 USD gefangen.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit investiert.

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Allianz Forum

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sodaclub  210 04. Mär
... ich hab sie gesehen um 17:35 Uhr...
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Mindblog  Korrektur 04. Mär
Allianz Aktien hatte ich nicht nur (seit letztem Jahr), sondern habe sie aktuell immer noch!
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Mindblog  Allianz 04. Mär
Es fehlt nicht mehr viel bis zu den schon genannten 210 Euro. Ich bin froh. dass ich die Aktie in m
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