Das Gold ist das Grundgeld der Menschheit

EIN AUFSATZ GEGEN FEHLDEUTUNGEN

Der „digitale Hype“ rund um die Kryptoeinheiten verdeckt, dass Gold
und Silber – die „natürlichen“ Geldarten – selbstverständlich auch im digitalen
Zeitalter die Geldfunktion übernehmen können.

BLICK IN DIE WÄHRUNGSGESCHICHTE

Der Blick in die lange Währungsgeschichte zeigt: Wann immer es den Menschen
frei stand, ihr Geld selbst wählen zu können, haben sie zu Edelmetallgeld gegriffen.
Vorzugsweise zu Gold, aber auch zu Silber. Dafür gibt es nachvollziehbare,
handfeste Gründe. Denn damit “etwas” als Geld – also als allgemein akzeptiertes
Tauschmittel – verwendet werden kann, muss es bestimmte (physische) Eigenschaften
haben.

Es muss zum Beispiel knapp sein, homogen (das heißt von
gleicher Art und Güte), teilbar, prägbar, haltbar, transportabel, es muss einen
hohen Wert pro Gewichtseinheit repräsentieren, und es muss weithin bekannt
und akzeptiert sein. Vor dem Hintergrund dieser Anforderungen hatten Gold
und Silber immer wieder die Nase vorn gegenüber anderen Waren, die ebenfalls
um die Geldfunktion konkurrierten.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde in nahezu allen bedeutenden Volkswirtschaften
der Welt Gold als Währung verwendet. In den Vereinigten Staaten von
Amerika definierte bereits das Münzgesetz von 1792 den US-Dollar in Form von
Feingold- und Feinsilbermengen. Im Jahr 1873 wurde jedoch das Silber demonetisiert,
und der Greenback entsprach fortan nur noch einer bestimmten Feingoldmenge.

Im Deutschen Reich wurde durch das Gesetz vom 4. Dezember
1871 mit der Reichsgoldmünze der Goldgehalt der neuen gemeinsamen Währung
„Mark“ festgelegt. Großbritannien ging in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
auf Goldgeld über, Frankreich im Jahr 1878. 1898 wechselte Indien von
Silbergeld auf eine Art Goldstandard (der die indische Rupie für den Außenhandel
in Gold einlösbar machte, nicht aber für Transaktionen, die in der heimischen
Wirtschaft stattfanden).

China hingegen folgte dem weltweiten Wechsel zum
Goldgeld nicht, sondern hielt am Silbergeld fest. Gleichwohl ist es keine Übertreibung
zu sagen, dass das Gold gegen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts
das Weltgeld war.

Heutzutage findet sich jedoch nirgendwo auf der Welt mehr Gold- oder Silbergeld
in täglicher Verwendung. Alle wichtigen Währungen – US-Dollar, Euro, chinesischer
Renmimbi, japanischer Yen, britisches Pfund, Schweizer Franken etc. –
repräsentieren vielmehr ungedecktes Geld: Geld, das sich beim Geldemittenten
in nichts einlösen lässt.

Man kann es auch als Fiat-Geld bezeichnen, und es hat
drei Eigenschaften: (1) Fiat-Geld ist staatlich monopolisiertes Geld. Die staatlichen
Zentralbanken haben das Produktionsmonopol des Fiat-Geldes. (2) Fiat-Geld wird
meist durch Kreditvergabe erzeugt, der keine echte Ersparnis gegenübersteht; es
wird „aus dem Nichts“ geschaffen (oder „ex nihilo“). Und (3): Fiat-Geld ist entmaterialisiertes Geld.

Es hat die Form von bunt bedruckten Papierzetteln (genauer:
Baumwollstückchen) und Einträgen auf Computerfestplatten (Bits und Bytes).
Ob US-Dollar, Euro, chinesischer Renminbi, japanischer Yen, Britisches Pfund oder
Schweizer Franken: Sie alle sind Fiat-Geld.

Das Fiat-Geld ist für die Mehrzahl der Menschen zum „Normalfall“ geworden.
Man nutzt es unbekümmert im Tagesgeschäft. Kaum jemand macht sich noch
Gedanken darüber, wie das Fiat-Geld in die Welt gekommen ist, oder welche
wirtschaftlichen und sozial-politischen Folgen es hat. Dass es Zentralbanken gibt,
die die Produktion des Geldes monopolisiert haben, sehen nur wenige als problematisch
an.

Wer das Fiat-Geld als „schlechtes Geld“ kritisiert und Gold und Silber
als das „gute Geld“ lobt, stößt daher meist auf Unverständnis, wenn nicht
gar auf Ablehnung. Vielfach wird das Gold- und Silbergeld nicht nur als „überkommen“
oder als ein aus der Zeit gefallenes Relikt angesehen, sondern die
Idee, es als offizielles Geld wiedereinzusetzen, wird sogar als „Gefahr“ für
Wachstum und Beschäftigung der Volkswirtschaften gewertet.

Wer sich für das Goldgeld (und damit gegen das Fiat-Geld) ausspricht, der bekommt
häufig die folgenden Sätze zu hören und zu lesen: “Der Goldstandard
hat nicht funktioniert, deshalb hat man ihn ersetzt durch Fiat-Geld”. Oder: “Die
“Große Depression” von 1929 bis 1933 war die Folge des Goldstandards”.
Oder: “Ein Goldstandard lässt sich heutzutage gar nicht mehr durchführen, dazu
ist nicht genügend Gold vorhanden”.

Oder: “Ein Goldstandard ist nicht gut, er würde Wachstum und Beschäftigung hemmen, wäre eine Bedrohung für die modernen Volkswirtschaften”. Doch alle diese Aussagen lassen sich als falsch wiederlegen und zurückweisen. Sie alle beruhen auf einer unzureichenden beziehungsweise falschen Geldtheorie. Die folgenden Ausführen sollen das aufzeigen,
sollen erklären, warum das Edelmetallgeld „gutes Geld“ und warum Fiat-
Geld „schlechtes Geld“ ist; und warum die Beendigung des staatlichen Geldmonopols
und die Eröffnung eines „freien Marktes für Geld“ notwendig sind, wenn
die freie Gesellschaft und Wirtschaft erhalten bleiben sollen.

PSEUDO-GOLDSTANDARD

Wer kritisch in die Währungsgeschichte blickt, der erkennt, dass es so etwas wie
einen “echten Goldstandard” in der jüngeren Historie nicht gegeben hat. Was
man vorfindet sind unterschiedliche Formen eines “Pseudo-Goldstandards”. Was
ist damit gemeint? Ein “echter Goldstandard” würde folgendes bedeuten:

1) Gold ist das Grundgeld.
2) Geld läuft um in Form von Goldmünzen, -barren und Banknoten, die zu 100 Prozent in Gold gedeckt sind. Das heißt, die Bank, die eine Banknote ausgibt, muss sie jederzeit zu 100 Prozent in physisches Gold einlösen können.
3) Die ausstehende Geldmenge wird durch eine Erhöhung der monetären
Goldmenge vermehrt; das kann durch Minenproduktion erfolgen
und/oder durch Ausprägung von Gold, das in anderen Verwendungen steckt
(Kunstwerken, Schmuck, dentale Zwecke etc.).
4) Bei der Kreditgewährung der Banken wird bereits vorhandenes Gold vom Sparer zum Kreditnehmer weitergereicht, die ausstehende Geldmenge bleibt davon unberührt.
5) Es gibt einen freien Markt für Prägestätten, der Goldbesitzer hat folglich die freie Wahl, von wem er sein Gold prägen lässt.

Dass es in der Währungsgeschichte keinen “echten Goldstandard” gegeben hat,
und dass es die Verstöße gegen die Regeln des „echten Goldstandards“ waren,
die immer wieder zu großen Krisen geführt haben, ist eigentlich unübersehbar.
Drei Beispiele dazu.

Erstes Beispiel: Um die horrenden Kosten des Ersten Weltkriegs
zu bezahlen, hoben viele Regierungen in Europa die Goldeinlösbarkeit der
umlaufenden Banknoten und Giroguthaben auf. Das erlaubte den Politikern,
neues Geld per Kreditvergabe in Umlauf zu bringen. Auf diese Weise ließen sich
vor allem auch die wahren Kriegskosten vor der Bevölkerung verbergen.

Die Ausgabe von neuem ungedeckten Geld ist nämlich nichts anderes als eine betrügerische “Inflationssteuer“. Sie ermöglichte es den Regierungen, die Kriegshandlungen in die Länge zu ziehen. Ohne die Abkehr vom Goldgeld wären die
Schrecken des Ersten Weltkriegs sehr viel geringer gewesen. Zudem kam es in
vielen Ländern zu Hyperinflation, die die Menschen in wirtschaftliches Elend
stürzte und politische Radikalisierung brachte.

Das zweite Beispiel betrifft den “Normalzustand” im Pseudo-Goldstandard. Er
zeigte sich in der gängigen Praxis in Form eines “Teilreserve-Bankwesens”. Der
Staat erlaubte es den Banken, nur einen Teil ihrer jederzeit fälligen Verbindlichkeiten
in Form von ausgegebenen Banknoten und jederzeit fälligen Giroguthaben
mit physischem Gold decken zu müssen.

Das führte fast schon regelmäßig zu Finanz- und Wirtschaftskrisen. Das Teilreserve-Bankwesen endete immer wieder in “Bank-Runs”, weil die Bankkunden irgendwann doch bemerkten, dass sie betrogen wurden: Dass ihre Banken also mehr Banknoten und Giroguthaben ausgegeben hatten, als sie in physischem Gold auszahlen konnten (dass sie also latent zahlungsunfähig waren). Die Pleitewelle der Banken riss meist auch die
Wirtschaft in die Krise, brachte wirtschaftliche Not für viele und löste nicht selten
auch soziale und politische Umbrüche aus.

[Der Grund für die „großen Krisen“ lag darin, dass die Banken die ausstehende
Geldmenge zuvor durch Kreditvergabe erhöht hatten. Dadurch führten sie eine
künstliche Absenkung der Marktzinsen herbei, die die Menschen dazu anhielt,
mehr zu konsumieren, weniger zu sparen, und die die Unternehmer dazu verleitete,
mehr zu investieren.

Die Ausgabe von neuem Geld durch die Ausweitung der Bankkreditvergabe führte zwar zunächst zu einem künstlichen Aufschwung (“Boom”), der aber früher oder später in sich zusammenbrechen, der in einer Rezession (“Bust”) enden musste. Das ist eine Einsicht, die die monetäre Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule der Nationalökonomie vorlegt. Sie erklärt den Hergang der “Großen Depression”, die heutzutage fälschlicherweise
als abschreckendes Beispiel für die Folgen des Goldstandards gewertet wird,
durch den Pseudo-Goldstandard und sein Teilreserve-Bankwesen.]

Die „Große Depression“ von 1929 bis 1933 nutzen diejenigen Kreise, die ein vitales
Interesse daran haben, das Goldgeld zu diskreditieren, in ihrem Sinne weidlich
aus. Sie behaupten, der “Goldstandard” sei nicht nur die Ursache für die Krisen,
sondern er mache auch aus Konjunkturkrisen gewaltige Weltwirtschaftskrisen.

Dass jedoch die wahre Krisenursache der Verstoß gegen die Regeln des
“echten Goldstandards” war, dass sie im Teilreserve-Bankwesen lag, wird meist
verschwiegen. Die Fehldeutung könnte also größer nicht sein. Denn – wie bereits
verdeutlicht – es gab in der jüngeren Währungsgeschichte kein Währungsarrangement,
das man mit gutem Gewissen, mit Fug und Recht als “echten Goldstandard”
bezeichnen könnte. Das gilt sowohl für die Zeit gegen Ende des 19.
Jahrhunderts, aber auch für die Zeit des Ersten Weltkriegs und auch für die nachfolgenden
1920er und frühen 1930er Jahre.

Das dritte Beispiel betrifft das System von Bretton Woods. Im System von Bretton
Woods, der internationalen Währungsordnung nach Ende des Zweiten Weltkrieges,
wird der US-Dollar zur Ankerwährung des Weltwährungssystems gemacht:

35 US-Dollar entsprechen 1 Feinunze Gold (also 31,1034768 Gramm). Alle übrigen Währungen – wie Französischer Franc, Britisches Pfund und D-Mark – sind
mit einem festen (jedoch unter bestimmten Umständen anpassbaren) Wechselkurs
an den US-Dollar gebunden und können in den US-Dollar umgetauscht
werden. Auf diese Weise sind auch sie indirekt – und zwar über den US-Dollar –
an das Gold gebunden.

Der Kapitalverkehr zwischen den Volkswirtschaften unterlag allerdings weiterhin staatlichen Kontrollen; sie wurden erst im Jahr 1970 endgültig aufgegeben. Das System von Bretton Woods ist jedoch kein Goldstandard, er ist im Grunde ein Dollar-Devisen-Standard.

In den 1950er und 1960er Jahren beginnen die USA gegen die Regeln des Systems
von Bretton Woods zu verstoßen. Sie verzetteln sich in einer kriegerischen
Außenpolitik und betreiben dabei eine zusehends inflationäre Geldpolitik:

Die Staatsschulden werden monetisiert, dadurch steigt die US-Dollar-Geldmenge,
ohne dass für eine entsprechende Golddeckung gesorgt wird. Die Folge ist eine
steigende Güterpreisinflation. Einige Nationen, allen voran Frankreich, beginnen
gegen Ende der 1960er Jahre, ihre US-Dollar-Bestände, die sie durch Exportüberschüsse
erzielt haben, in physisches Gold bei der US-Zentralbank einzutauschen.

Die Goldbestände der Amerikaner beginnen abzuschmelzen, und zwar in einem
Ausmaß, dass die Zahlungsunfähigkeit der USA droht (denn es wurden ja viel
mehr US-Dollar ausgegeben, als die amerikanische Zentralbank Goldreserve hat).
Um die Pleite abzuwenden, verkündet US-Präsident Richard Nixon (1913–1994)
am 15. August 1971, dass fortan der US-Dollar nicht mehr in Gold einlösbar sei.

Durch diesen „monetären Enteignungsakt“ – der in der Literatur beschönigend
auch als das “Schließen des Goldfensters” bezeichnet wird – verlieren der US-Dollar
und damit auch alle übrigen Währungen die Anbindung an das Gold.
Ihnen wird sprichwörtlich die Golddeckung entzogen. Durch diesen unilateralen
Handstreich der US-Administration werden alle wichtigen Währungen der Welt
zu Fiat-Geld, und ein weltweites Fiat-Geldsystem wird aus der Taufe gehoben.

An dieser Stelle ist zu betonen: Es waren nicht ökonomische, sondern politische
Gründe, die für den Wechsel vom Goldgeld hin zum Fiat-Geld verantwortlich
waren. Die Regierungen wollten die Hoheit über die Geldproduktion, um nach
Gutdünken in das Wirtschafts- und Gesellschaftsgefüge eingreifen und sich
leichter verschulden zu können, um die Konjunkturen oder die Einkommens- und
Vermögensverteilung politisch zu beeinflussen. Das Goldgeld stand solchen
Machenschaften im Wege – und musste weichen.

DIE LEHRE DES GELDES IN SCHULE UND UNIVERSITÄT

In Schule und Universität wird heutzutage das ungedeckte Geldsystem – seine
Entstehung sowie seine ökonomischen und ethischen Konsequenzen – in der
Regel nicht weiter hinterfragt, sondern als „gegeben“ und damit als „akzeptabel“,
als nicht weiter hinterfragungswürdig eingestuft. Schüler und Studenten
lernen meist unkritisch, was eine Zentralbank ist, welche Aufgaben sie zu erfüllen
hat; sie lernen, was sich hinter Begriffen wie „Leitzins“, „Mindestreserve“,
„Offenmarktpolitik“ etc. verbirgt.

Sie lernen, dass ein Anstieg der Konsumgüterpreise um etwa zwei Prozent pro Jahr gut und richtig und warum Deflation (ein Rückgang der Güterpreise auf breiter Front) schädlich ist für die Volkswirtschaft. Ihnen wird beigebracht, dass die Geldpolitik „wirkungslos“ werden kann (und zwar in der „Liquiditätsfalle“), und dass es letztlich allein der Staat ist, der mit
seiner Ausgabepolitik die Wirtschaft aus der Unterbeschäftigungskrise befreien
kann, und dass daher die Zentralbank den Staat zu unterstützen habe, vor allem
in Krisenzeiten.

Grundsätzliche Fragen kommen in der Regel zu kurz, werden häufig gar nicht
angesprochen, geschweige denn überzeugend beantwortet wie zum Beispiel die
Folgenden: „Wie ist das Geld entstanden?“; oder: „Warum wurde das Gold-
Geld durch das Fiat-Geld ersetzt?“; oder: „Welche Rolle spielen Zentralbanken
und das von ihnen ausgegebene Fiat-Geld für die „großen Krisen?“; oder: „Benötigt
eine Volkswirtschaft überhaupt eine steigende Geldmenge?“; oder: „Wie
lässt sich ein staatliches Geldmonopol mit ökonomischen und ethischen Überlegungen
rechtfertigen?“

Wenn jedoch diese und andere wichtige Fragen nicht behandelt werden, ist absehbar, was geschieht: Das Fiat-Geldsystem, das Geldproduktionsmonopol der Zentralbanken wird unkritisch als das „Non plus Ultra“ angesehen und verinnerlicht.

Wer der herrschenden Lehre an Schulen und Universitäten folgt, der wird vermutlich
gar nicht erst auf die Idee kommen, im vorherrschenden Fiat-Geldsystem
könnte die Ursache für die schweren Wirtschafts- und Gesellschaftskrisen liegen.
Er/sie wird auch gar nicht verstehen, dass das Fiat-Geldsystem unvereinbar mit
einer freien Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ist, dass es sie zerstört (und
zwar im Zuge eines in der Regel zeitlich gestreckten, schrittweisen Prozesses).

Man wird gar nicht verstehen, dass zum Beispiel chronische Preisinflation, Schuldenwirtschaft, ausufernder Staat, Einschränkung der individuellen Freiheitsrechte
und häufige kriegerische Konflikte Folgeerscheinungen des Fiat-Geldes sind. Und
selbst wenn sich Zweifel am Fiat-Geldsystem melden, stehen viele ratlos da. Sie
wissen nicht, können sich gar nicht vorstellen, wie denn eine Alternative zum Fiat-
Geldsystem aussehen könnte.

GOLDGELD IN DER PRAXIS

An dieser Stelle daher einige kurze Illustrationen, wie ein Edelmetall- beziehungsweise
Goldgeld in der Praxis funktionieren würde. Nehmen wir an, die
Menschen entscheiden sich freiwillig, Gold als das allgemein akzeptierte
Tauschmittel zu verwenden. Das „Grundgeld“ Gold hätte dann die Form von
physischen Münzen und Barren. Im Zeitalter der Digitalisierung würde man jedoch
nicht mit klimpernden Goldmünzen in der Tasche umherlaufen.

Vielmehr würden „Verwahrstellen“, nennen wir sie „Depositenbanken“, ihre Dienste anbieten: für Lagerung, Be- und Versicherung und Zahlungsabwicklung. Die Menschen
würden ihr physisches Gold bei Depositenbanken einlagern und im Gegenzug
dafür eine „Banknote“ beziehungsweise ein „Geldzertifikat“ erhalten,
das jederzeit zu 100 Prozent in das physische Gold eintauschbar ist. Das Geldzertifikat
wird als Zahlungsmittel im Tagesgeschäft akzeptiert und eingesetzt.

Das Ganze lässt sich natürlich auch digital darstellen. Ein erster Schritt dazu
könnte zum Beispiel das Modell sein, das die australische Münze („Perth Mint“)
geschaffen hat: den „Perth Mint Gold Token“ (PMGT). Jeder PMGT ist eine tokenisierte
Version eines „GoldPass certificates“, das zu 100 Prozent mit physischem
Gold gedeckt ist; „GoldPass“ ist eine digitale Plattform, die auf der Blockchain
basiert.

Der PGMT ist jederzeit eintauschbar in 1 Feinunze physisches Gold
oder in den entsprechenden Gegenwert in anderes (Fiat-)Geld und umgekehrt.
Bislang soll mit dem PMGT die Handelbarkeit und die Lagerung des physischen
Goldes effizienter gemacht werden. Um den PMGT auch als Zahlungsmittel verwenden
zu können – und das wäre der zweite wichtige Schritt in der Erschließung
eines Goldgeld-Zahlungssystems –, bedarf es (lediglich) der Möglichkeit,
dass Kunden sich gegenseitig PMGT überweisen können (sowie einiger steuerlicher
Änderungen; siehe dazu weiter unten).

In einem Goldgeldsystem kann die Geldmenge nicht willkürlich ausgeweitet
werden. Die Gold- beziehungsweise Geldmenge steigt nur dann, wenn die verfügbare
monetäre Goldmenge steigt. Und das ist – wie bereits erwähnt – nur
durch Produktion von neuem Gold oder die Umwidmung von bisher nicht monetär
genutztem Gold in monetäres Gold möglich.

Beides erfolgt jedoch nicht willkürlich, sondern wird von ökonomischer Vernunft geleitet. Die Goldproduktion wird beispielsweise erhöht, wenn die Güterpreise fallen (wenn also die Kaufkraft des Goldes steigt); und die Goldproduktion wird eingeschränkt, wenn die Güterpreise steigen (wenn also die Kaufkraft des Goldes abnimmt). Nehmen wir an,
die Nachfrage nach Gold steigt relativ zum Goldangebot.

Die Menschen bieten daraufhin verstärkt andere Güter am Markt an (zum Beispiel ihre Arbeitskraft, Aktien, Häuser etc.), um sie gegen Gold einzutauschen. Die Folge ist, dass die in Gold ausgedrückten Löhne und Güterpreise fallen. Für die Minenbetreiber wird
daraufhin das Ausweiten der Goldförderung attraktiver – weil sie geringere Produktionskosten haben und folglich ihre Investitionsrendite steigt. Das Ausweiten
der Gold- und damit Geldmenge arbeitet dem Güterpreisrückgang entgegen, es
sorgt im Zeitablauf tendenziell für gleichbleibende Güterpreise.

In einem Goldgeldsystem wäre auch ein Kreditmarkt problemlos möglich. Allerdings
würde durch die Kreditvergabe die Geldmenge nicht erweitert, wie es im
heutigen Fiat-Geldsystem der Fall ist. In einem Goldgeldsystem würde eine steigende
Kreditnachfrage den Marktzins tendenziell ansteigen lassen und damit
den Anreiz zur Verschuldung vermindern – es gäbe also eine „gesunde“ Marktreaktion,
die die Verschuldungstendenz, die im Fiat-Geldsystem befördert wird,
eindämmt.

Da sich der Marktzins zudem frei durch Angebot von und Nachfrage
nach Ersparnissen (die „echten Konsumverzicht“ bedeuten) bilden kann, ist in
einem Goldgeldsystem sichergestellt, dass stets genügend Ersparnisse vorhanden
sind, um die Investitionen durchführen zu können. Dadurch wird „Boom-und-
Bust“, wie er symptomatisch ist im Fiat-Geldsystem, verhindert – und die gesamtwirtschaftliche Produktion wird so ausgerichtet, dass die dringlichsten Bedürfnisse
bedient werden.

Die Preise der Güter werden in einem Goldgeldsystem idealerweise in Feingoldmengen
ausgewiesen. Beispielsweise kostet bei aktuellen Preisen ein iPhone ½
Feinunze Gold (1 Feinunze entspricht 31,1034768 Gramm). Vermutlich wäre jedoch
der Preisausweis in Form von „Goldgramm“ (oder englisch: „gold gram“)
ratsam, weil es dem heute weithin bekannten und gebräuchlichen metrischen
Maßsystem entspricht. Nehmen wir an, ein Laptop kostet 1.750 US-Dollar.

Das entspräche (bei heutigen Preisen) einem Laptop-Preis von 1 Feinunze Gold beziehungsweise 31,10 Gramm Feingold. [Angemerkt sei an dieser Stelle, dass der
Name des Geldes mit seinem Metallgehalt in Verbindung stehen muss. Denn erhält
das Geld einen abstrakten Namen (wie zum Beispiel „Euro“ oder „Dollar“
etc.), kann der Geldwert leicht(er) herabgesetzt werden (indem der Edelmetallanteil
einer Geldeinheit verringert wird), ohne dass es die Öffentlichkeit mitbekommt
und sanktionieren kann. Das ist übrigens auch der Grund, warum die
Herrscher bestrebt waren (und sind), den Namen des Geldes von der unterliegenden
Ware loszulösen.]

ZUR ROLLE DER BANKEN- UND FINANZINDUSTRIE

Das Geschäft der Banken- und Finanzindustrie steht und fällt mit der Akzeptanz
des Fiat-Geldes, mit dem „aus dem Nichts“ geschaffenen Geschäftsbankengeldes.
(Hier sei angemerkt, dass die Geschäftsbanken per Kredit eigenes Geld
schaffen, das Geschäftsbankengeld, und zwar auf der Grundlage des Zentralbankgeldes,
das nur die Zentralbank produzieren kann.)

Daher hat sie verständlicherweise nur einen geringen Anreiz, ihre Kunden über die Probleme des Fiat-Geldes aufzuklären beziehungsweise Gold und Silber zu bewerben. Denn wer heutzutage Gold und Silber hält, der will sich vor allem gegen die Widrigkeiten,
die mit dem Fiat-Geld verbunden sind – wie Inflation und Zahlungsausfall –,
schützen. Es kann daher nicht überraschen, dass die Banken- und Finanzindustrie
recht wenig Interesse daran hat, Gold und Silber als Anlage- und Versicherungsmedium
zu vermarkten. Das gilt zumindest für physisches Gold und Silber
in Form von Barren und Münzen.

Banken und Finanzdienstleister verkaufen ihren Kunden lieber Geldmarkt-, Anleihe-
und Aktienfonds (die sie selbst auflegen oder die sie von Dritten beziehen).
Damit lassen sich Gebühreneinnahmen (Aufschläge, Depotgebühren etc.) verdienen.
Der An- und Verkauf von physischem Gold und Silber ist für Finanzinstitute
meist relativ unattraktiv (und er wird tendenziell umso unattraktiver, je größer
die Verbreitung des Fiat-Geldes ist, und je größer das Vertrauen der Menschen
in das Fiat-Geld ausfällt).

Die Kunden tragen ihre Barren und Münzen sprichwörtlich nach Haus oder lagern sie im Tresor für lange Zeit, ohne dass sie damit Umsätze durchführen. Die Aussichten für Bank- und Finanzinstitute, auf diese Weise Gebühren verdienen zu können, sind also gering – vor allem im Vergleich zu marktüblichen Finanzprodukten. So erklärt sich auch, warum viele Banken heutzutage nicht mehr im Edelmetallgeschäft (ob nun Eigenhandel, An- und
Verkauf, Vermittlung, Lagerung etc.) tätig sind.

Wenn Gold und Silber von der Banken- und Finanzindustrie beworben werben,
dann meist nur in Form von sogenannten Exchange Traded Funds (ETFs) beziehungsweise
Exchange Traded Commodities (ETCs) und Gold-Zertifikaten. Mit
diesen Produkten lässt sich etwas verdienen: Depotgebühren und laufende Kosten,
die dem Kunden in Rechnung gestellt werden.

Institutionelle Investoren (Hedgefonds, Pensionsfonds etc.) greifen in der Regel gern auf ETFs/ETCs zurück, um Positionen im Edelmetallmarkt aufzubauen. Für Sie sind diese Finanzprodukte eine einfach zu handhabende Anlageform, die dem Erwerb von physischem
Edelmetall häufig vorgezogen wird. Für den Anleger ergeben sich jedoch Risiken,
die sich von den Risiken der physischen Goldhaltung ganz erheblich unterscheiden.

Hierzu zählt zum Beispiel das Kontrahentenrisiko: Das Risiko, dass der ETFEmittent
die Herausgabe des physischen Goldes zeitlich verzögert oder gar nicht
in der Lage ist, den Auslieferungswünschen der Kunden nachzukommen.

GOLD, BITCOIN & CO UND EIN FREIER MARKT FÜR GELD

Das Aufkommen der Kryptoeinheiten („Bitcoin & Co) in den letzten Jahren ist ein
untrügliches Indiz dafür, dass eine Suche nach „besserem Geld“ in Gang gekommen
ist; dass ganz offensichtlich mehr und mehr Menschen die Probleme im
Fiat-Geldsystem spüren oder auch klar erkennen und nach Alternativen Ausschau
halten.

Die Entwicklungspotenziale, die die Digitalisierung in Aussicht
stellt, scheinen aus Sicht vieler Menschen derzeit dafür zu sprechen, dass die Zukunft
des Geldes in einer digitalen Einheit liegen wird. Doch das ist vermutlich
vorschnell geurteilt. Denn das Geld, das eine moderne arbeitsteilige Volkswirtschaft
benötigt, muss unter anderem auch intermediationsfähig sein.

Das heißt, die Geldverwendung kann nicht auf „Peer-to-peer“-Transaktionen beschränkt
bleiben. Viele Geldtransaktionen erfordern die Einbeziehung beziehungsweise
Zwischenschaltung von weiteren Institutionen wie zum Beispiel Lagerstätten,
Kreditvermittlern etc. (siehe hierzu die nachstehende Box).

Box 1: Digitaler Hype
Anfang 2012 kostete der Bitcoin fünf Dollar, vorige Woche waren es zeitweise
über 60.000 Dollar. Ist die Kryptowährung nun die „größte Blase der Menschheitsgeschichte“?

Oder revolutioniert das digitale Zahlungsmittel das weltweite
Geldsystem? Angesichts immer neuer Preisrekorde und einer Marktkapitalisierung
von mehr als einer Billion Dollar sind beide Fragen erlaubt. Angetrieben
wird der Hype von mehreren Faktoren. Die Bitcoin-Schürfer rühren eifrig die
Werbetrommel, denn sie verdienen prächtig, wenn der Preis steigt.

Die Finanzindustrie bietet Futures, Optionen und Fondslösungen an, um die Handelbarkeit
attraktiver zu machen. Und wenn Elon Musk mit seiner Firma Tesla Bitcoin kauft,
steigt das Fieber noch mehr. Für eher kleinteilige Zahlungstransaktionen hat sich
der Bitcoin wohl etabliert. Doch kann er Dollar, Euro & Co. die Stirn bieten? Pro
Tag können bei Vollauslastung des Bitcoin-Netzwerkes weltweit etwa 350.000
Transaktionen abgewickelt werden.

Doch arbeitstäglich werden allein in Deutschland 75 Millionen Euro-Transaktionen durchgeführt. Das „Lightning-Network“ löst zwar das Skalierungsproblem (durch „off-chain“-Transfers), es ist jedoch die Frage, ob es den notwendigen Sicherheitserfordernissen genügt. Zudem ist ein Geldwesen, das nur direkte Zahlungsabwicklungen zwischen den
Handelspartnern vorsieht (Peer-to-Peer) vermutlich unzureichend; und „Smart-
Contracts“ sind auch nicht für alle Transaktionserfordernisse einsetzbar.

Viele Menschen halten ihre Bitcoins bei Handelsplattformen. Es gibt also bei Kryptoeinheiten einen Bedarf an Lagerung, Sicherung und Zahlungsabwicklung.
Kommt Intermediation ins Spiel, ist es vorbei mit der Bitcoin-Anonymität. Es haben
sich zwar Kreditmärkte herausgebildet, in denen Bitcoin als Pfand dient, um
offizielle Währungen oder andere Kryptoeinheiten leihen zu können. Jedoch sind
die Anforderungen und die Kreditzinsen sehr hoch.

Vor allem aber kommt ein wirklich effizienter Kreditmarkt ohne spezialisierte Intermediäre (Kreditvermittler) nicht aus. Dies erfordert jedoch „Klarnamen“ der Kreditgeber und -nehmer. Spätestens dann also, wenn Transaktionen Individuen eindeutig zurechenbar sind,
geht dem Bitcoin ein wichtiger Wettbewerbsvorteil verloren, und er bekommt
Konkurrenz, etwa von einem digitalisierten Gold- oder Silbergeld. Ob Bitcoin
zum Weltgeld aufsteigt, ist längst nicht entschieden.

Auch wenn der Bitcoin-Preis durchaus weiter ansteigen kann, sollten sich Anleger eines bewußt machen: Der Bitcoin kennt nur eine Nachfrage: die Nachfrage zu Geld- beziehungsweise Spekulationszwecken. Sollte irgendwann eine bessere Kryptoeinheit
auf den Markt kommen, kann sein Tauschwert auf null fallen. Anders bei einem
Warengeld. Daß Gold und Silber zum Totalverlust werden, ist nahezu ausgeschlossen,
weil beide eine nicht-monetäre Nachfrage (Schmuck, Technik) haben,
die sie über Jahrtausende immer wieder unter Beweis gestellt haben.

Wenn die Menschen jedoch beginnen, nach einem intermediärsfähigen Geld
Ausschau zu halten, bekommen Bitcoin & Co Konkurrenz, beispielsweise in Form
eines digitalisierten Gold- und/oder Silbergeldes. Doch derzeit ist ein solcher
Auswahlprozess durch staatliche Eingriffe gehemmt. Was nötig ist, ist ein „freier
Markt für Geld“. Nur im Zuge eines solchen Entdeckungsverfahrens wird sich die
Frage beantworten lassen, welche Geldart denn letztlich die bevorzugte ist, welche
Geldart sich durchsetzen wird.

Den Weg zum freien Markt für Geld zu öffnen, ist glücklicherweise relativ einfach. Zum einen sind die Zahlkraftgesetze, die die offiziellen Währungen gegenüber anderen Zahlungsmedien begünstigen, aufzuheben. Zum anderen sind Mehrwert- und Kapitalertragssteuern auf den Gütern/Medien abzuschaffen, die als Geld Verwendung finden können – also allen voran Kryptoeinheiten und Gold und Silber. Wer besseres Geld will, der muss sich für einen freien Markt für Geld aussprechen!

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15.06. Die Fed erschüttert die Märkte Dr. Thorsten Polleit 23
Am Mittwoch, den 15. Juni ‘22, wird die US-Zentralbank (Fed) ihre Zinsentscheidung verkünden. Im Vorfeld dazu gibt es Spekulationen: Am Montag, den 13. Juni ‘22, hatte das Wall Street Journal in einem Artikel angedeutet, die Mitglieder des Offenmarktausschusses der Fed würden einen Zinsschritt in Höhe von 0,75 Prozentpunkten erwägen. Es wird sogar gemunkelt, die Fed könnte sich für eine Zinserhöhung…
14.06. Goldpreis: Die allgemeine Verkaufsdynamik zwingt die Bullen in die Knie! Alexander Hirschler 434
Nachdem die vergangene Woche mit massiven Kursverlusten endete, geht es an den Aktienmärkten zum Auftakt in die neue Woche sogar mit einer noch größeren Vehemenz in Abwärtsrichtung. Der Nasdaq-100 bricht zeitweise um mehr als 4 Prozent ein und setzt auf der 200-Wochen-Linie (EMA200) auf. Ende 2018 und während des Corona-Crashs im Frühjahr 2020 hatte der gleitende Durchschnitt den Bären noch…

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