Crash in diesem Hype-Sektor?

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Liebe Leser,

in den vergangenen Tagen gab es einige negative Meldungen im Bereich der Corona-Impfungen. Vor allem das schwedisch-britische Unternehmen von AstraZeneca stand im Feuer. Aber auch BioNTech und Moderna sind derzeit etwas unter Druck geraten. BioNTech hat zwar angekündigt, dass es mehr Impfdosen produzieren – und an die EU verteilen – wird. Dennoch sind die Börsen offenbar nicht ganz zufrieden

Die Notierungen sind am Donnerstag schon gefährlich nahe an die 90-Euro-Grenze gerutscht. Damit ist die Aktie von BioNTech bereits deutlich schwächer als für AstraZeneca. Dies scheint auf den ersten Blick erstaunlich zu sein. Mich wundert dies allerdings nicht. Sie sollten sich auf einige Überraschungen einstellen.

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mRNA-Impfstoffe: Wie groß ist das Potenzial?

Die entscheidende Frage für die mRNA-Impfstoffe und deren Hersteller wie Moderna, künftig CureVac oder eben BioNTech / Pfizer ist weiterhin, wie groß die aktuellen Chancen auf ein großes Geschäft sind bzw. wie hoch die Bewertung der Aktienkurse sein darf.

Es sieht so aus, als seien die Kurse von BioNTech und Moderna zunächst ausgereizt, meinen die Börsen offenbar. Denn BioNTech produziert derzeit sehr gute Nachrichten, dennoch reagieren die Kurse nicht.

So hieß es am Donnerstag, dass der Impfstoff die Südafrika-Mutation des Corona-Virus „neutralisiere“. Das ist eine Nachricht, die besser kaum sein könnte. Dennoch gaben die Kurse nach.

Das Unternehmen wird mit den neuen Produktionsmöglichkeiten zudem mehrere hundert Millionen Impfstoffdosen zum Preis von ungefähr 15 Euro zusätzlich anbieten, allein 2021 – und dennoch sind die Märkte offenbar skeptisch.

Die Börsianer haben selbst die Möglichkeit, die zusätzlichen Umsätze auszurechnen und leiten daraus keine neuen Kursziele ab, so scheint es. Das sollten wir zunächst akzeptieren. Vielleicht ist der Kurs nach einem Plus von 265 % in einem Jahr jetzt auf Basis der aktuellen Entwicklung ausgereizt. Jetzt müssten noch zusätzliche Investoren ins Boot steigen, große Fonds etwa oder Family-Offices bzw. Versicherungen oder Pensionsfonds.

Wenn dies gelingt, dann hat der Kurs auch weiterhin noch größeres Potenzial. Wenn diese Investoren ausbleiben, dann haben zumindest die kurzfristigen Spekulationen an den Börsen derzeit offenbar keine Geschichte mehr, deretwegen der Kurs noch steigen kann.

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Die Aktie wird demnach in den kommenden Tagen unter Beobachtung stehen müssen. Ebenso sieht es bei Moderna aus – die US-Amerikaner werden mehr produzieren und haben zudem gleichfalls gute Nachrichten bezüglich der Wirksamkeit verkünden können. Dennoch hat sich am Kurs der Aktie zuletzt wenig geändert.

Das zeigt, dass die große Spekulationswelle rund um diese Unternehmen vorbei ist. Spannend wird es nun zu sehen sein, ob und wie stark die Aktie von CureVac noch klettern kann. Die Tübinger könnten ihren Impfstoff bereits im April an den Markt bringen.

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