CFD Broker Vergleich
Die Broker XTB, Tickmill und VS Markets haben in meinem CFD Broker Vergleich am besten abgeschnitten.
Ich zeige dir in diesem Beitrag alle Tests und Ergebnisse, sowie versteckte Kosten und Besonderheiten:



XTB
#1 KNF Regulierung

Tickmill
#2 CySEC

VS Markets
#3 EU-Regulierung

ActivTrades
#4 FCA Regulierung

IG Broker
#5 BaFin reguliert

WH SelfInvest
#6 BaFin RegulierungWorauf kommt es bei einem guten CFD Broker an?
Für unseren CFD Broker Vergleich haben wir die wichtigsten Kriterien analysiert. Neben Sicherheit und Regulierung spielen insbesondere Handelskosten, Plattformqualität, verfügbare Märkte und die Benutzerfreundlichkeit eine entscheidende Rolle.
Inhalt: CFD Broker Vergleich
1. XTB CFD Broker
Wer länger im Trading unterwegs ist, merkt bei XTB relativ schnell, dass hier viel Geld in die eigene Infrastruktur geflossen ist. Die xStation wirkt nicht wie eine typische Standardplattform, sondern eher wie ein Werkzeug, das tatsächlich von aktiven Tradern mitentwickelt wurde.
Charts laden schnell, Marktanalysen sind sinnvoll integriert und selbst bei hoher Volatilität bleibt die Plattform stabil. Auffällig ist außerdem, dass XTB sich in den letzten Jahren deutlich breiter aufgestellt hat – weg vom reinen CFD-Anbieter hin zu Aktien, ETFs und langfristig orientierten Investoren.
In Erfahrungsberichten wird besonders die einfache Bedienung hervorgehoben, während Kritik meist einzelne Supportfälle oder Gebühren außerhalb des Tradings betrifft. Insgesamt entsteht ein professioneller Eindruck mit klarer Ausrichtung auf moderne, aktive Marktteilnehmer.
Vorteile
- Moderne xStation 5 Plattform
- Große Auswahl an handelbaren Märkten
- Leistungsstarke Mobile-App
- Umfangreiche Analysewerkzeuge
- Benutzerfreundliche Oberfläche
Zu beachten
- CFDs sind komplexe Finanzinstrumente
- Handel ist mit Verlustrisiken verbunden
- Nicht für jeden Anlegertyp geeignet
- Hebelprodukte erhöhen das Risiko
2. Tickmill
Tickmill hat nie versucht, besonders laut aufzutreten – genau das macht den Broker für viele erfahrene Trader interessant. Im Mittelpunkt stehen dort vor allem Ausführungsgeschwindigkeit, enge Spreads und ein Umfeld, das technisch funktioniert, ohne ständig Aufmerksamkeit zu verlangen.
Gerade im Forex-Bereich genießt der Anbieter einen vergleichsweise guten Ruf, weil Orders sauber verarbeitet werden und Scalping oder algorithmisches Trading problemlos möglich bleiben. Viele Kundenberichte lesen sich sachlich statt emotional, was oft ein gutes Zeichen ist. Kritischer bewertet werden teilweise die Geschwindigkeit einzelner Verifizierungsprozesse oder die Erreichbarkeit des Supports.
Dennoch wirkt Tickmill insgesamt wie ein Broker, der sich eher an ernsthafte Trader richtet als an Anfänger, die hauptsächlich von Werbung angezogen werden.
Vorteile
- Sehr wettbewerbsfähige Handelskosten
- Unterstützung von MetaTrader 4 und MetaTrader 5
- Geeignet für Scalping und automatisierte Strategien
- Mehrfach regulierter Broker mit langjähriger Marktpräsenz
- Kostenfreies Übungskonto zum Kennenlernen der Plattform
Zu beachten
- Der Handel mit CFDs kann zu erheblichen Verlusten führen
- Hebelwirkung verstärkt sowohl Gewinne als auch Risiken
- Marktschwankungen können zu schnellen Kursbewegungen führen
- Ein solides Risikomanagement bleibt unverzichtbar
3. VS Markets
Bei VS Markets entsteht momentan noch ein etwas vorsichtigeres Gesamtbild. Der Broker arbeitet zwar unter europäischer Regulierung über die CySEC, allerdings fehlt bislang die Marktpräsenz und Historie, die größere Anbieter über Jahre aufgebaut haben.
Genau das zeigt sich auch bei der Recherche: deutlich weniger unabhängige Erfahrungswerte, kaum langfristige Nutzerberichte und insgesamt noch wenig Transparenz außerhalb der eigenen Unternehmensdarstellung.
Technisch setzt der Anbieter stark auf den MT5-Bereich und spricht damit vor allem CFD-Trader an, die bereits konkrete Vorstellungen vom Handel haben. Ein klar negatives Bild ergibt sich daraus nicht – eher der Eindruck eines kleineren Brokers, der sich seine Reputation am Markt erst noch dauerhaft erarbeiten muss.
Vorteile
- CySEC-regulierter Broker mit EU-Anlegerschutz
- Zugang zu über 300 CFD-Instrumenten
- MetaTrader 5 als professionelle Handelsplattform
- Kostenloses Demokonto verfügbar
- Negative-Balance-Schutz für Privatkunden
Zu beachten
- VS Markets ist eine noch junge Broker-Marke
- Spreads und Handelskosten werden nicht vollständig veröffentlicht
- CFDs sind komplexe Finanzinstrumente mit hohem Verlustrisiko
- Hebelprodukte können Gewinne und Verluste deutlich verstärken
4. ActivTrades
ActivTrades macht auf den zweiten Blick oft den stärkeren Eindruck als auf den ersten. Der Broker tritt vergleichsweise ruhig auf, liefert technisch aber ein sehr stabiles Gesamtpaket. Besonders auffällig sind die schnelle Orderausführung, die große Plattformauswahl rund um MT4, MT5 und TradingView sowie der hohe Fokus auf Sicherheit.
In der Branche wird häufig die zusätzliche Einlagenabsicherung über Lloyd’s of London erwähnt – ein Detail, das gerade erfahrene Trader ernst nehmen. Viele Kundenberichte loben außerdem die zuverlässige Handelsumgebung in volatilen Marktphasen.
Kritischer gesehen werden gelegentlich einzelne Kostenpunkte außerhalb des Tradings. Insgesamt wirkt ActivTrades wie ein Broker, der weniger über Werbung funktioniert und mehr über Vertrauen, Stabilität und langjährige Marktpräsenz.
Vorteile
- Mehrfach regulierter Broker mit langer Marktpräsenz
- Eigene ActivTrader-Plattform sowie MT4, MT5 und TradingView
- Große Auswahl an CFD-Märkten
- Keine feste Mindesteinzahlung erforderlich
- Kostenloses Demokonto für Einsteiger und Fortgeschrittene
Zu beachten
- CFDs sind komplexe Finanzinstrumente mit hohem Verlustrisiko
- Hebelprodukte können Gewinne und Verluste deutlich verstärken
- Kryptowährungs-CFDs unterliegen starken Kursschwankungen
- Ein konsequentes Risikomanagement bleibt unverzichtbar
5. IG Broker
Bei IG merkt man relativ schnell, dass hier kein typischer CFD-Broker dahintersteht, sondern ein sehr großer, international gewachsener Handelskonzern. Das gesamte Angebot wirkt breit, professionell und fast institutionell aufgebaut. Besonders stark ist IG bei Marktauswahl, Analysewerkzeugen und Handelsmöglichkeiten außerhalb klassischer Börsenzeiten.
Viele aktive Trader schätzen genau diese Tiefe, weil sich Indizes, Forex oder Aktien-CFDs extrem flexibel handeln lassen. Dazu kommt eine der stabileren Plattformumgebungen im Markt.
In Erfahrungsberichten tauchen regelmäßig positives Feedback zu App, Ausführung und deutschsprachigem Support auf. Gleichzeitig wirkt IG nicht unbedingt einsteigerfreundlich, weil die Plattformfülle anfangs fast überladen erscheinen kann. Insgesamt eher ein Broker für Trader, die wirklich aktiv am Markt arbeiten.
Vorteile
- Einer der weltweit größten CFD-Broker
- Über 17.000 handelbare Märkte
- Eigene Handelsplattform plus MT4, TradingView und ProRealTime
- Umfangreiche Analyse- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Keine feste Mindesteinzahlung erforderlich
Zu beachten
- CFDs sind komplexe Finanzinstrumente mit hohem Verlustrisiko
- Hebelprodukte können Gewinne und Verluste deutlich verstärken
- Für einige Märkte fallen Übernachtfinanzierungskosten an
- Die große Produktauswahl kann Einsteiger zunächst überfordern
6. WH Selfinvest
WH SelfInvest spricht eine komplett andere Zielgruppe an als viele große Mainstream-Broker. Der Fokus liegt deutlich stärker auf Futures-, CFD- und professionellem Daytrading.
Genau das merkt man auch an der Infrastruktur: NanoTrader, TradingView-Anbindung, extrem schnelle Orderausführung und zahlreiche Funktionen, die eher für erfahrene Trader relevant sind. Der Broker versucht gar nicht erst, möglichst simpel oder massentauglich zu wirken.
Stattdessen entsteht eher das Gefühl eines spezialisierten Trading-Hauses mit technischer Tiefe. Besonders häufig gelobt werden in Erfahrungsberichten die Stabilität der Plattformen und der ungewöhnlich gute deutschsprachige Support.
Preislich bewegt sich WH SelfInvest teilweise im Premiumbereich, dafür bekommt man allerdings auch deutlich mehr professionelle Werkzeuge als bei klassischen CFD-Brokern.
Vorteile
- Seit 1998 etablierter europäischer Spezialbroker
- Leistungsstarke NanoTrader-Plattform für aktive Trader
- Zugang zu Futures-, CFD- und Forex-Märkten über ein Konto
- Umfangreiche Backtesting- und Automatisierungsfunktionen
- Deutschsprachiger Support und Schulungsangebote
Zu beachten
- Funktionsumfang richtet sich primär an erfahrene Trader
- Die Plattform kann für Einsteiger zunächst komplex wirken
- Für bestimmte Märkte fallen zusätzliche Handelsgebühren an
- CFDs und Futures sind mit erheblichen Verlustrisiken verbunden
Sind CFD Broker gefährlich?
Beim Trading mit einem CFD Broker ist es absolut notwendig, einen gut durchdachten Handelsplan zu erstellen und sich konsequent daran zu halten.
Deine Handelsentscheidungen sollten nicht aus dem Bauchgefühl heraus getroffen werden, sondern auf festgelegten Regeln basieren. Anfänger sollten nur Geld einsetzen, dessen Verlust sie sehr einfach verkraften können und stets ein Risikomanagement mit Stop-Loss nutzen.
Übermäßiges Handeln, also "Overtrading" macht das Konto platt und führt häufig zu mehreren Handelsfehlern. Speziell im Daytrading sind täglich eingebaute Bremsen, wie zum Beispiel maximal 3 gute Trades pro Tag wichtig, um genau das zu vermeiden.
Drawdowns und Verluste gehören zu jeder Trading-Strategie zu akzeptieren und müssen akzeptiert werden. Erst mit der Zeit bildet sich eine positive Profit-Loss-Kurve, vorausgesetzt der Trader handelt diszipliniert seine gut durchdachte Strategie.
Leider fällt es den meisten Trader unglaublich schwer, Verluste nicht impulsiv zurückgewinnen zu wollen.
Wichtig: Risikomanagement, Disziplin, Geduld und kontinuierliches Lernen sind langfristig entscheidend.
Innerhalb der EU regulierte Broker sind grundsätzlich sicher, aber dennoch gefährlich für unerfahrene Trader. Starte deshalb bitte unbedingt zunächst mit einem Demokonto und sammle viel Erfahrung.






