
Broker vergleichen


Hintergründe zum Broker und seiner langjährigen Entwicklung.
Warum sich das Konzept deutlich von Mitbewerbern unterscheidet.
Ein Blick auf Funktionen und besondere Eigenschaften.
Bei WH Selfinvest liegen neben CFDs vor allem Futures im Mittelpunkt.
Abschließend geht es um Preise und Gebührenstruktur.
Vergleich von WH SelfInvest mit anderen CFD Brokern und ihren Angeboten.
Abschließende Bewertung für unterschiedliche Trader-Typen.
Wer ist WH Selfinvest?
Wenn man heute nach Brokern sucht, springen einem sofort Trade Republic, Scalable Capital oder XTB entgegen.
WH SelfInvest taucht dagegen oft gar nicht auf den ersten Blick auf. Das liegt nicht daran, dass der Broker klein oder unbedeutend wäre, vielmehr verfolgt das Unternehmen seit Jahren eine völlig andere Strategie.

Lizenz / Regulierung | Reguliert in Luxemburg, CSSF-Aufsicht |
Märkte & Assets | Futures, CFDs, Forex, Aktien, ETFs, Optionen und Fonds |
Spreads / Kommissionen | Enge Spreads, Gebühren je nach Konto und Handelsplatz |
Trading Plattform | NanoTrader, MetaTrader 4, TradingView, NinjaTrader und weitere |
Analysetools | Professionelle Charts, Scanner, Indikatoren und Ordertools |
Mindesteinzahlung | Je nach Konto ab ca. 500 € |
Demokonto | Kostenloses Demokonto verfügbar |
Mobile Trading | Je nach Plattform per App oder Browser möglich |
Kundenservice | Support per Telefon, E-Mail und Live-Chat |
Professionelle Plattformen
Große Marktauswahl
Starke Ordertools
Guter Tradersupport
Komplex für Einsteiger
Höhere Einstiegssumme
Gebühren modellabhängig
Fokus aktive Trader
In der CFDs- und Futures-Szene gehört WH SelfInvest nämlich zu den Namen, die praktisch jeder schon einmal gehört hat. Wer sich in deutschen Trading-Foren, Discord-Gruppen oder auf Messen wie der World of Trading bewegt, stößt immer wieder auf Trader, die seit fünf, zehn oder sogar fünfzehn Jahren dort handeln.
Interessant ist dabei, dass viele Kunden gar nicht wegen besonders niedriger Gebühren kommen. Sie bleiben vor allem wegen der Stabilität und Sicherheit. Das klingt langweilig, ist für aktive Trader aber oft wichtiger als ein paar Euro Preisunterschied.
Technische Stabilität: Wer täglich den Nasdaq Future handelt, weiß genau, wie teuer ein Plattformausfall während der US-Eröffnung werden kann. Da braucht man sich bei WH Selfinvest keine Sorgen machen.
Eine andere Trading-Generation
Viele heutige Broker wurden in einer Zeit gegründet, als ETFs und Smartphone-Apps boomten. WH SelfInvest stammt dagegen aus einer Ära, in der der Handel (egal welcher Art), noch überwiegend über Desktop-Plattformen stattfand.
Das merkt man bis heute.
Während moderne Neobroker (dazu gehört WH Selfinvest nicht) versuchen, alles möglichst simpel aussehen zu lassen, setzt dieser Anbieter nun mal auf professionelle Tools für Trading.
Für manche Einsteiger wirkt das natürlich zunächst einmal sogar etwas altmodisch. Tatsächlich steckt dahinter aber eine bewusste Entscheidung.
Der typische Kunde von WH SelfInvest möchte keine bunte App mit der man hier und da eine Aktie kaufen kann und dafür eignet sich dieser Broker auch nicht. Er möchte eine CFD- oder Futures-Order möglichst schnell und zuverlässig an die Börse schicken.
Deshalb findet man dort auch vergleichsweise viele Futures-Händler, Scalper und Daytrader.
Ein Insider-Punkt: Früher waren viele deutsche Futures-Trader entweder bei Interactive Brokers oder eben bei WH SelfInvest. Diese beiden Namen wurden in Trader-Kreisen oft in einem Atemzug genannt, lange bevor Futures überhaupt auf YouTube zum Mainstream-Thema wurden.
Der NanoTrader hat Kultstatus
Fast jeder der länger im Trading dabei ist, kennt den NanoTrader oder hat schon einmal was von dieser Plattform gehört.
Außerhalb der Trading-Szene spricht kaum jemand darüber, innerhalb der Community hat die Plattform aber fast schon Kultstatus.
Coole Sache: Das liegt vor allem daran, dass WH SelfInvest den NanoTrader über viele Jahre konsequent auf die Bedürfnisse aktiver Händler zugeschnitten hat, wie bspw. flexible Ordertypen und ein effizienter Workflow für Trader.
Besonders beliebt sind die sogenannten Express-Orders. Viele Trader konfigurieren ihre Standard-Setups einmal und können anschließend Positionen inklusive Stop-Loss und Take-Profit mit wenigen Klicks eröffnen.
In diversen Trader-Communities findet man immer wieder dieselbe Aussage: Der NanoTrader sieht vielleicht nicht so modern aus wie manche Konkurrenzprodukte, dafür funktioniert er genau dann, wenn man ihn braucht.
Eigentliche Stärke von WH Selfinvest
Bei vielen Anbietern machen CFDs den Großteil des Geschäfts aus. Bei WH SelfInvest stehen dagegen echte Futures im Mittelpunkt, obwohl du hier auch CFDs handeln kannst wenn du das möchtest.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Wer beispielsweise den Nasdaq Future handelt, handelt nicht gegen den Broker, sondern direkt an einem regulierten Terminmarkt. Viele erfahrene Trader bevorzugen dieses Modell, weil die Preisbildung deutlich transparenter ist.
Großer Plusplunkt: Ein weiterer Grund für die Beliebtheit des Brokers war die frühe Unterstützung der Micro Futures. Als die CME die kleinen Nasdaq- und S&P-Kontrakte eingeführt hat, waren viele Trader begeistert. Plötzlich konnten auch kleinere Konten professionell Futures handeln, ohne riesige Positionsgrößen eingehen zu müssen.
WH SelfInvest hat diesen Trend relativ früh aufgegriffen und sich dadurch zusätzliche Bekanntheit in der Szene verschafft.
Nicht der günstigste Broker
Wenn man ehrlich ist, gewinnt WH SelfInvest keinen Preis für die besten Konditionen.
Wer ausschließlich auf Gebühren schaut, wird vermutlich Anbieter finden, die etwas günstiger sind.
Die meisten langjährigen Kunden sehen das allerdings entspannt.
Der Broker hat sich über Jahre einen Ruf aufgebaut, der auf Zuverlässigkeit basiert. Gerade Trader, die regelmäßig fünf- oder sechsstellige Beträge bewegen, achten oft stärker auf Themen wie Regulierung, Plattformstabilität und Orderausführung als auf minimale Preisunterschiede.
Was unterscheidet WH SelfInvest
Ich weiß, dass einige Trader die noch nicht so lange dabei sind sich fragen, was denn WH SelfInvest zum Beispiel von XTB oder IG unterscheidet.
Da sehe ich die größten Unterschieden bereits bei den Handelsplattformen und natürlich den zur Verfügung gestellten Finanzprodukten. Den NanoTrader gibt es beispielsweise bei den anderen Brokern nicht.
Die Plattform wurde nicht entwickelt, um möglichst modern auszusehen, sondern damit Orders schnell, zuverlässig und mit möglichst wenigen Klicks an den Markt gelangen.
Solche Funktionen wie die Express-Orders, OCO-Orders oder individuell vorkonfigurierte Handelsmasken gehören für viele langjährige Kunden zum Alltag.
Andere Broker bieten stattdessen Plattformen wie MetaTrader 4/5, cTrader, TradingView, NinjaTrader oder Sierra Chart an. Den NanoTrader findest du dort nicht.
Und gerade wenn du nicht nur CFDs, sondern auch regelmäßig Futures handelst, findest du in WH SelfInvest ein gutes Gesamtpaket. Bei XTB oder Tickmill, gibt es zum Beispiel keine Futures.
Ein weiterer Unterschied ist die Zielgruppe. XTB und IG investieren viel in Marketing und möchten möglichst viele neue Kunden gewinnen.
Starke Reputation: WH SelfInvest geht einen anderen Weg. Der Broker ist in der Community seit vielen Jahren bekannt und wird häufig weiterempfohlen.
WH SelfInvest Fazit
Insgesamt ein klasse Broker, der bei den "alten Hasen" in der Trading-Szene sehr beliebt ist und eine starke Sicherheit ausstrahlt. Vor allem dank BaFin-Regulierung und der Möglichkeit Futures zu handeln, ohne Sorgen über die evtl. Nachschusspflicht.
Übrigens ist der NanoTrader, untrennbar mit WH SelfInvest verbunden. Über viele Jahre hat sich die Plattform vor allem unter Futures- und CFD-Tradern einen Namen gemacht. Er ist quasi das Aushängeschild für WH SelfInvest.
WH SelfInvest wird wahrscheinlich nie der Broker sein, den du überall auf YouTube oder in jeder Instagram-Werbung siehst. Dieser Broker steckt nicht so viele Gelder in Marketing, da sich WH SelfInvest über Jahrzehnte einen Ruf aufgebaut hat, den man sich nicht kaufen kann.
Sprich einmal mit erfahrenen Tradern aus der DACH-Region oder stöbere durch ältere Trading-Foren und du wirst feststellen, der Name taucht immer wieder auf.
Vielleicht nicht unbedingt, weil der Broker der günstigste ist, sondern weil viele ihm vertrauen, wenn es wirklich auf eine stabile Orderausführung ankommt.
Wenn du einfach nur gelegentlich eine Aktie kaufen möchtest oder ausschließlich CFDs am liebsten im MetaTrader handelst, würde ich dir eher einen anderen Broker empfehlen.
Falls dich aber der NanoTrader anspricht und du auch Futures nutzen möchtest, ist WH SelfInvest ein super Nischenbroker.
Schlusswort: WH Selfinvest ist ideal für professionelle Trader und weniger für Einsteiger gedacht. Es werden viele coole Plattformen und ein breiter Marktzugang sowie sehr hohe Sicherheitsstandards geboten. Super zuverlässiger Broker!

