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Ein erster Überblick zu allgemeinen Daten, Besonderheiten und Sicherheit.
Ich stelle dir einige Erfahrungen vor und zeige worauf du bei Tickmill achten musst.
Hier bekommst du Einblicke in alle Tickmill Handelsplattformen.
Bei Tickmill dreht sich alles um CFDs und ich zeige dir, welche das sind.
Erfahre im Detail, wie die Kostenstruktur bei Tickmill aussieht.
In diesem Abschnitt bekommst du weitere wichtige Infos zu Tickmill.
Wie gut ist Tickmill?
Bei meinen Recherchen des CFD Brokers Tickmill und dem Vergleich zur Konkurrenz wurde eines klar: Günstige Spreads und niedrige Gebühren sind bei einem Broker wichtig, aber nicht alles.
Wenn die Orderausführung langsam ist, die Handelsplattform nicht überzeugt oder die Auswahl an Märkten eingeschränkt ist, kann selbst ein günstiger Anbieter nicht vollständig überzeugen. Tickmill hat diesbezüglich in meinem CFD Broker Test 2026 durchweg gut bis sehr gut abgeschnitten.
In meinem aktualisierten Ratgeber (diese Seite), zeige ich dir aber nicht nur die wichtigsten Vorteile von Tickmill, sondern erkläre auch viele weitere Details die du woanders nicht erfährst:

Vorteile
- Sehr niedrige Spreads
- Schnelle Orderausführung
- MetaTrader 4, 5 und TradingView
- Kostenloses Demokonto
Zu beachten
- Fokus auf CFD-Trading
- Keine echten Aktien oder ETFs
Natürlich sollte klar sein, dass wenn du auf der Suche nach einem klassischen Broker für den langfristigen Vermögensaufbau bist, Tickmill vermutlich nicht die passende Lösung ist, da du hier eher auf kurz- bis mittelfristige Bewegungen spekulierst.
Entsprechend konzentriert sich hier alles auf CFDs bzw. die Differenzkontrakte auf zahlreiche Märkte.
Während meiner Analyse fiel außerdem auf, dass Tickmill inzwischen zu den international etablierten Anbietern im Online-Trading zählt, aber in der DACH-Raum in den letzten Jahren etwas in den Hintergrund gerückt ist.
Grundsätzlich ist der Broker in zahlreichen Ländern aktiv und unterliegt je nach Standort verschiedenen Regulierungsbehörden. Dazu gehören unter anderem die britische FCA, die zypriotische CySEC sowie weitere Finanzaufsichten in Südafrika und auf den Seychellen.
Wichtig: Was das Thema Seriosität angeht, hinterlässt Tickmill bei mir einen deutlich positiven Eindruck. Der Broker ist bereits seit vielen Jahren am Markt und hat sich insbesondere unter aktiven Tradern eine starke Position aufgebaut.
Meine Tickmill Erfahrungen
Ich habe ein kostenfreies Demokonto bei Tickmill eröffnet, um mir die Spreads, Tools, etc genauer anzuschauen. Insgesamt erreicht Tickmill 8,8 von 10 Punkten in meinem Bewertungsschema.

Es gibt Anbieter die versuchen, möglichst viele Zielgruppen gleichzeitig anzusprechen, das ist hier nicht der Fall. Tickmill konzentriert sich ganz klar auf Daytrader und Scalper. Das ist unter anderem an den Kostenstrukturen ersichtlich. Je nach Kontomodell sind Spreads bereits ab 0,0 Pips möglich.
MT4, MT5 & Tradingview
Anders als viele Broker entwickelt das Unternehmen keine eigene Plattform, sondern stellt Lösungen für den Handel bereit, die sich bereits seit Jahren in der Trading-Community bewährt haben. Dazu gehören der MetaTrader 4, der MetaTrader 5 sowie die Anbindung an TradingView.
Der MetaTrader 4 gehört auch heute noch zu den beliebtesten Trading-Plattformen weltweit. Obwohl die Software bereits seit vielen Jahren am Markt ist, wird sie von zahlreichen Tradern weiterhin bevorzugt genutzt. Besonders im Forex-Handel hat sich der MT4 als Standard etabliert.
Wer etwas mehr Funktionen benötigt, findet im MetaTrader 5 die modernere Alternative. Die Plattform baut auf dem bekannten MT4 auf, bietet aber zusätzliche Ordertypen, mehr Zeiteinheiten und erweiterte Analysewerkzeuge.

Auf beiden Metatrader Softwares kannst Du auch automatisierte Handelsstrategien (sogenannte Expert Advisors = EA) laufen lassen. Sprich Du kannst Dir einen Bot programmieren, welcher selbstständig Orders umsetzt.
Neben den MT4 & MT5 kannst Du auch direkt aus der Tradingview Plattform handeln. Für die technische Analyse gehört TradingView meiner Meinung nach mittlerweile zu den besten Charting-Lösungen überhaupt.
Neben einer großen Anzahl an Standard-Tools, gibt es hier auch direkt von der Community selbst programmierte Indikatoren.
Für viele Trader dient TradingView mittlerweile als zentrale Analyseplattform. Charts können dort intensiv analysiert werden, bevor die eigentliche Orderausführung anschließend über Tickmill erfolgt.
Handelbare Märkte
Tickmill bietet als CFD Broker die typischen “Trading-Märkte” an. Darunter gibt es zum Beispiel auch Indizes, Währungen, Rohstoffe, und so weiter.
Bekannt und ziemlich stark ist Tickmill im Forex-Bereich aufgestellt. Es gibt aktuell über 60 Währungspaare für den Handel. Von den bekannten Hauptwährungen wie EUR/USD oder GBP/USD ist bis hin zu zahlreichen Neben- und exotischen Währungspaaren alles dabei.
Tipp: Ich würde zwar exotische Paare (bspw. was mit dem Argentinische Peso) nicht handeln, aber es ist nett die Möglichkeit zu haben.

Auch Rohstoffe gehören zum Angebot von Tickmill. Hier können unter anderem Gold, Silber, Brent-Öl, WTI-Öl, Erdgas sowie verschiedene Agrarrohstoffe gehandelt werden.
Tipp: Besonders Gold und Öl zählen dabei zu den beliebtesten Märkten unter CFD-Tradern. Übrigens finde ich den Spread im Gold CFD bei Tickmill sehr eng. Falls Du also Gold-Trader bist, dann könnte das für Dich interessant sein.
Natürlich bietet Tickmill zahlreiche Aktien-CFDs auf internationale Unternehmen an und CFDs auf Kryptos, Anleihen und sogar ETFs.
Falls du aber echte Aktien oder ETFs kaufen und langfristig halten möchtest, dann ist das bei Tickmill natürlich nicht möglich, denn du spekulierst hier nur auf die Preisbewegungen.
Tickmill Kontomodelle
Es gibt bei Tickmill verschiedene Kontomodelle, die je nach Trading-Stil unterschiedlich sinnvoll für Dich sind. Für Einsteiger liegt der Wert häufig in simplen Kostenstrukturen, die hier im Standard- und RAW-Konto jeweils vorhanden sind.

Classic Konto
Das Classic-Konto is zum Beispiel gut für Einsteiger und gelegentliche Trader geeignet. Hier fallen keine zusätzlichen Kommissionen an, da die Handelskosten bereits vollständig im Spread enthalten sind. Die Spreads beginnen bei etwa 1,6 Pips.
Raw-Konto
Im RAW-Konto starten die Spreads bereits ab 0,0 Pips. Im Gegenzug fällt eine feste Kommission pro gehandeltem Lot an.

Zusatz: VIP-Konto
Das VIP-Konto eignet sich für Trader mit größeren Handelskonten. Auch hier beginnen die Spreads ab 0,0 Pips, erhalten jedoch zusätzlich reduzierte Kommissionen.
Allerdings verlangt Tickmill für dieses Konto eine deutlich höhere Mindesteinlage (50.000 €) beziehungsweise ein entsprechendes Handelsvolumen.
Welche Gebühren hat Tickmill?
Und auch bei den Gebühren gehört Tickmill meiner Meinung nach ganz klar zu den preisgünstigeren Brokern. Je nach Kontomodell können sich die Kosten aber natürlich unterscheiden (siehe oben Classic, Raw, VIP Konto).
Während beim Classic-Konto keine zusätzlichen Kommissionen anfallen, setzen das Raw- und VIP-Konto auf besonders enge Spreads in Kombination mit festen Handelsgebühren.
| Gebühr | Kosten | Details |
|---|---|---|
| Kontoführung | ||
| Kontoeröffnung | 0 € | Kostenlose Kontoeröffnung |
| Kontoführung | 0 € | Keine laufenden Kontogebühren |
| Forex & CFD-Handel | ||
| Classic-Konto | 0 € Kommission | Kosten über Spreads ab ca. 1,6 Pips |
| Raw-Konto | ab 3 € je Lot/Seite | Spreads ab 0,0 Pips möglich |
| CFD-Kommission | Abhängig vom Markt | Kosten über Spreads oder Kommissionen |
| Übernachtgebühr (Swap) | Variabel | Abhängig von Instrument und Haltedauer |
| Ein- & Auszahlungen | ||
| Einzahlung | 0 € | Tickmill erhebt keine Einzahlungsgebühren |
| Auszahlung | 0 € | Keine Auszahlungsgebühren seitens Tickmill |
| Währungsumrechnung | Variabel | Kann bei Fremdwährungen anfallen |
| Sonstiges | ||
| Inaktivitätsgebühr | 10 € / Quartal | Nach 12 Monaten Inaktivität bei ruhenden Konten |
Im VIP Konto hast Du 2 USD Gebühr pro Lot pro Order. Eine Ein- und Auszahlungsgebühr gibt es bei keinem Kontomodell.
Fazit und Tipps
In meinen Erfahrungen ist Tickmill ein Broker, der wirklich gut auf die Bedürfnisse von CFD Tradern eingeht. Besonders die engen Spreads, die schnelle Orderausführung sprechen dafür.
Die eigentlichen Unterschiede zur Konkurrenz zeigen sich vielmehr in Bereichen, die viele Einsteiger zunächst gar nicht beachten.
Besonders interessant fand ich beispielsweise die Tatsache, dass Tickmill seit Jahren bei Scalpern, News-Tradern und Nutzern automatisierter Handelssysteme eine vergleichsweise starke Stellung besitzt.
Der Grund dafür liegt weniger in den beworbenen Spreads, sondern vielmehr darin, wie sich die Ausführung in schnell bewegten Märkten verhält.
So gibt es ja durchaus Strategien, die auf wenige Pips Gewinn abzielen. Und da können minimale Unterschiede bei Slippage, Requotes oder Ausführungsgeschwindigkeit langfristig einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtperformance haben.
Wichtig: Viele Broker werben mit engen Spreads, kompensieren diese jedoch durch eine weniger wettbewerbsfähige Ausführung. Deshalb empfehle ich nicht nur die Handelskosten zu vergleichen, sondern jeden Broker auch mal im Demokonto zu testen.
Kennzahlen wie durchschnittliche Ausführungsgeschwindigkeit, positive und negative Slippage sowie die Stabilität der Liquiditätsversorgung während wichtiger Marktereignisse sind wichtig und hier hat Tickmill sich bewährt.
Falls du Tickmill nutzen möchtest, solltest du dich intensiv mit den Margin-Anforderungen und den Auswirkungen von Hebeländerungen beschäftigen.
Gerade bei volatilen Märkten unterschätzen viele Trader, wie stark sich die verfügbare Margin innerhalb kurzer Zeit verändern kann. Erfahrene Nutzer arbeiten deshalb häufig mit deutlich geringeren Hebeln als technisch möglich wäre.
Fazit: Insgesamt bewerte ich Tickmill nicht anhand von Werbeversprechen oder einem kurzen Demotest. Stattdessen habe ich reale Tests zu Ausführungsqualität, Slippage und Plattformstabilität, die mich zu dem Schluss kommen lassen, dass Tickmill nicht nur seriös, sondern auch technisch sehr zuverlässig ist.

