
Wer ist Tickmill?
Tickmill ist ein international tätiger Online-Broker mit Schwerpunkt auf dem Forex- und CFD-Handel. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere bei aktiven Tradern einen Namen gemacht.
Im Mittelpunkt stehen dabei günstige Handelskonditionen, eine schnelle Orderausführung und die Unterstützung professioneller Trading-Plattformen wie MetaTrader 4 und MetaTrader 5.

Vorteile
- Sehr niedrige Spreads
- Schnelle Orderausführung
- MetaTrader 4, 5 und TradingView
- Kostenloses Demokonto
Zu beachten
- Fokus auf CFD-Trading
- Keine echten Aktien oder ETFs
Im Vergleich zu vielen klassischen Online-Brokern richtet sich Tickmill weniger an langfristige Investoren und stärker an Trader, die aktiv auf kurzfristige Marktbewegungen spekulieren möchten. Der Fokus liegt daher klar auf dem Handel von CFDs und anderen derivativen Finanzinstrumenten.
Heute betreut Tickmill Kunden in zahlreichen Ländern weltweit und ist über verschiedene Tochtergesellschaften in mehreren Jurisdiktionen reguliert.
Zu den wichtigsten Aufsichtsbehörden zählen unter anderem die britische Financial Conduct Authority (FCA), die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC), die Financial Sector Conduct Authority (FSCA) in Südafrika sowie die Financial Services Authority (FSA) auf den Seychellen.
Positiv ist aus meiner Sicht, dass Tickmill über die Jahre einen guten Ruf innerhalb der Trading-Community aufgebaut hat. Besonders Forex-Trader und Daytrader schätzen den Broker für seine engen Spreads.
Meine Tickmill Erfahrungen im Überblick
Ich habe ein kostenfreies Demokonto bei Tickmill eröffnet, um mir die Spreads, Tools, etc genauer anzuschauen. Insgesamt erreicht Tickmill 8,8 von 10 Punkten in meinem Bewertungsschema.

Meiner Meinung nach gehört Tickmill zu den Brokern, die sich ganz bewusst auf die Bedürfnisse aktiver Trader konzentrieren. Während viele Anbieter versuchen, möglichst viele Zielgruppen gleichzeitig anzusprechen, liegt der Fokus hier klar auf Forex-, CFD- und Daytrading.
Besonders positiv aufgefallen sind mir die niedrigen Handelskosten. Je nach Kontomodell sind Spreads bereits ab 0,0 Pips möglich, was vor allem für Scalper und Daytrader interessant ist.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Plattformauswahl. Mit MetaTrader 4, MetaTrader 5 und TradingView unterstützt Tickmill einige der beliebtesten Trading-Plattformen überhaupt. In all diesen Plattformen kannst Du Dir ein Demokonto kostenfrei erstellen, um das “Handling” der Software sowie Strategien zu testen.
Natürlich gibt es auch einige Einschränkungen. So richtet sich Tickmill weniger an klassische Investoren, da keine echten Aktien oder ETFs angeboten werden. Der Schwerpunkt liegt nahezu vollständig auf dem Handel mit CFDs und anderen Derivaten. Wer langfristig Vermögen über ein Aktiendepot aufbauen möchte, findet bei anderen Brokern oftmals passendere Angebote.
Tickmill: MT4, MT5, Tradingview
Anders als viele Broker entwickelt das Unternehmen keine eigene Plattform, sondern konzentriert sich auf Lösungen, die sich bereits seit Jahren in der Trading-Community bewährt haben. Dazu gehören der MetaTrader 4, der MetaTrader 5 sowie die Anbindung an TradingView.
Der MetaTrader 4 gehört auch heute noch zu den beliebtesten Trading-Plattformen weltweit. Obwohl die Software bereits seit vielen Jahren am Markt ist, wird sie von zahlreichen Tradern weiterhin bevorzugt genutzt. Besonders im Forex-Handel hat sich der MT4 als Standard etabliert.
Wer etwas mehr Funktionen benötigt, findet im MetaTrader 5 die modernere Alternative. Die Plattform baut auf dem bekannten MT4 auf, bietet aber zusätzliche Ordertypen, mehr Zeiteinheiten und erweiterte Analysewerkzeuge.
Auf beiden Metatrader Softwares kannst Du auch automatisierte Handelsstrategien (sogenannte Expert Advisors = EA) laufen lassen. Sprich Du kannst Dir einen Bot programmieren, welcher selbstständig Orders umsetzt.
Neben den MT4 & MT5 kannst Du auch direkt aus der Tradingview Plattform handeln. Für die technische Analyse gehört TradingView meiner Meinung nach mittlerweile zu den besten Charting-Lösungen überhaupt.
Neben einer großen Anzahl an Standard-Tools, gibt es hier auch direkt von der Community selbst programmierte Indikatoren.
Für viele Trader dient TradingView mittlerweile als zentrale Analyseplattform. Charts können dort intensiv analysiert werden, bevor die eigentliche Orderausführung anschließend über Tickmill erfolgt.
Welche Märkte kann man bei Tickmill handeln?
Tickmill ist in erster Linie ein CFD-Broker und bietet damit die typischen “Trading-Märkte” an. Darunter gibt es Indizes, Währungen, Rohstoffe, etc.
Besonders stark ist Tickmill im Forex-Bereich aufgestellt. Laut Anbieter stehen mehr als 60 Währungspaare zur Verfügung. Von den bekannten Hauptwährungen wie EUR/USD oder GBP/USD ist bis hin zu zahlreichen Neben- und exotischen Währungspaaren alles dabei. Ich würde zwar exotische Paare (bspw. was mit dem Argentinische Peso) nicht handeln, aber es ist nett die Möglichkeit zu haben.
Auch Rohstoffe gehören zum Angebot von Tickmill. Hier können unter anderem Gold, Silber, Brent-Öl, WTI-Öl, Erdgas sowie verschiedene Agrarrohstoffe gehandelt werden. Besonders Gold und Öl zählen dabei zu den beliebtesten Märkten unter CFD-Tradern.
Übrigens finde ich den Spread im Gold CFD bei Tickmill sehr eng. Falls Du also Gold-Trader bist, dann könnte das für Dich interessant sein. Hier kannst Du Geld sparen.
Darüber hinaus bietet Tickmill zahlreiche Aktien-CFDs auf internationale Unternehmen an und CFDs auf Kryptos, Anleihen und sogar ETFs.
Wer dagegen echte Aktien oder ETFs kaufen und langfristig halten möchte, sollte wissen, dass Tickmill hier nicht den Schwerpunkt setzt.
Tickmill Kontomodelle
Tickmill bietet verschiedene Kontomodelle an, welche je nach Trading-Stil unterschiedlich sinnvoll für Dich sind. Während Einsteiger häufig Wert auf eine einfache Kostenstruktur legen, achten aktive Daytrader oft stärker auf enge Spreads und möglichst geringe Handelskosten.
Classic Konto
Das Classic-Konto richtet sich vor allem an Einsteiger und gelegentliche Trader. Hier fallen keine zusätzlichen Kommissionen an, da die Handelskosten bereits vollständig im Spread enthalten sind.
Die Spreads beginnen bei etwa 1,6 Pips. Dadurch ist die Kostenstruktur besonders einfach nachvollziehbar.
Raw-Konto
Das Raw-Konto dürfte für viele aktive Trader die interessanteste Variante sein. Hier starten die Spreads bereits ab 0,0 Pips. Im Gegenzug fällt eine feste Kommission pro gehandeltem Lot an.
Gerade Daytrader, Scalper und Forex-Händler bevorzugen häufig dieses Modell, da die tatsächlichen Handelskosten oft niedriger ausfallen als bei klassischen Spread-Konten.
VIP-Konto
Das VIP-Konto richtet sich an besonders aktive Trader und größere Handelskonten. Auch hier profitieren Nutzer von Spreads ab 0,0 Pips, erhalten jedoch zusätzlich reduzierte Kommissionen.
Allerdings verlangt Tickmill für dieses Konto eine deutlich höhere Mindesteinlage (50.000 €) beziehungsweise ein entsprechendes Handelsvolumen.
Welche Gebühren hat Tickmill?
Bei den Gebühren gehört Tickmill meiner Meinung nach zu den preisgünstigeren Brokern. Je nach Kontomodell können sich die Kosten aber natürlich unterscheiden (siehe oben Classic, Raw, VIP Konto).
Während beim Classic-Konto keine zusätzlichen Kommissionen anfallen, setzen das Raw- und VIP-Konto auf besonders enge Spreads in Kombination mit festen Handelsgebühren.
| Gebühr | Kosten | Details |
|---|---|---|
| Kontoführung | ||
| Kontoeröffnung | 0 € | Kostenlose Kontoeröffnung |
| Kontoführung | 0 € | Keine laufenden Kontogebühren |
| Forex & CFD-Handel | ||
| Classic-Konto | 0 € Kommission | Kosten über Spreads ab ca. 1,6 Pips |
| Raw-Konto | ab 3 € je Lot/Seite | Spreads ab 0,0 Pips möglich |
| CFD-Kommission | Abhängig vom Markt | Kosten über Spreads oder Kommissionen |
| Übernachtgebühr (Swap) | Variabel | Abhängig von Instrument und Haltedauer |
| Ein- & Auszahlungen | ||
| Einzahlung | 0 € | Tickmill erhebt keine Einzahlungsgebühren |
| Auszahlung | 0 € | Keine Auszahlungsgebühren seitens Tickmill |
| Währungsumrechnung | Variabel | Kann bei Fremdwährungen anfallen |
| Sonstiges | ||
| Inaktivitätsgebühr | 10 € / Quartal | Nach 12 Monaten Inaktivität bei ruhenden Konten |
Im Classic-Konto starten die Spreads bei Währungen bei 1,6 Pips. Im Raw-Konto hast Du 0,0 Pips Spread, aber dafür eine Kommission von 3 USD pro gehandelten Lot pro Order. Bei einem Kauf + Verkauf hast Du also insgesamt 6 USD Gebühr.
Im VIP Konto hast Du 2 USD Gebühr pro Lot pro Order. Eine Ein- und Auszahlungsgebühr gibt es bei keinem Kontomodell.
Tickmill Regulierung und Sicherheit
Beim Thema Sicherheit macht Tickmill auf mich insgesamt einen seriösen und vertrauenswürdigen Eindruck. Gerade im CFD- und Forex-Handel halte ich Regulierung für besonders wichtig, da Trader hier häufig mit Hebelprodukten arbeiten und dem Broker einen Teil ihres Kapitals anvertrauen.
Für europäische Kunden erfolgt die Betreuung in der Regel über die Tickmill Europe Ltd mit Sitz auf Zypern. Diese Gesellschaft wird von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) überwacht und unterliegt damit den europäischen Finanzvorschriften.
Zusätzlich verfügt die Tickmill-Gruppe über weitere internationale Regulierungen. Dazu gehören unter anderem CySEC (Zypern), FCA (Großbritannien), FSCA (Südafrika), und FSA (Seychellen).
Für deutsche Trader wichtig: Tickmill Europe ist außerdem bei der BaFin registriert und darf seine Dienstleistungen innerhalb Deutschlands anbieten.
Auch beim Schutz der Kundengelder erfüllt Tickmill die üblichen europäischen Sicherheitsstandards. Nach Angaben des Brokers werden Kundengelder getrennt vom Unternehmensvermögen auf segregierten Konten verwahrt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Negativsaldoschutz für Privatkunden innerhalb der EU. Dadurch kann das Handelskonto auch bei extremen Marktbewegungen nicht ins Minus rutschen.
Für welche Trader eignet sich Tickmill?
Meiner Meinung nach eignet sich Tickmill vor allem für Trader, die aktiv handeln und großen Wert auf niedrige Handelskosten sowie eine schnelle Orderausführung legen. Der Broker richtet sich dafür weniger an langfristige Investoren.
Besonders interessant ist Tickmill für Forex-Trader. Mit über 60 handelbaren Währungspaaren, engen Spreads und den verfügbaren ECN-Kontomodellen bietet der Broker genau die Eigenschaften, auf die viele Devisenhändler achten.
Auch Daytrader aus dem Index-Bereich dürften sich bei Tickmill wohlfühlen. Die schnelle Orderausführung, die Unterstützung von MetaTrader 4 und MetaTrader 5 sowie die Möglichkeit, One-Click-Trading zu nutzen, passen gut zu kurzfristigen Handelsstrategien.
Als Algo-Trader kannst Du auch bei Tickmill zufrieden sein, da Du in den Metatrader Softwares Expert Advisors anschließen kannst.
Fazit zu Tickmill
In meinen Erfahrungen ist Tickmill ein Broker, der sich klar auf die Bedürfnisse aktiver Trader konzentriert. Besonders die engen Spreads, die schnelle Orderausführung und die Unterstützung von MetaTrader 4, MetaTrader 5 sowie TradingView machen den Anbieter für viele Forex- und CFD-Trader interessant.
Das Raw-Konto mit Spreads ab 0,0 Pips, die verschiedenen Kontomodelle und die professionelle Trading-Infrastruktur sprechen vor allem Trader an.
Weniger geeignet ist Tickmill dagegen für Anleger, die langfristig in echte Aktien oder ETFs investieren möchten.

