
Wer steckt hinter Plus500?
Plus500 gehört heute zu den bekanntesten CFD-Brokern weltweit und ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Online-Trading. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet und hat sich auf den Handel mit CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen, ETFs, Optionen und Kryptowährungen spezialisiert.
Anders als viele Wettbewerber setzt Plus500 dabei konsequent auf eine selbst entwickelte Handelsplattform statt auf externe Lösungen wie MetaTrader 4 oder MetaTrader 5.

Vorteile
- Über 2.800 handelbare CFDs
- Kostenloses Demokonto ohne Zeitlimit
- Eigene benutzerfreundliche Plattform
- Börsennotiert an der London Stock Exchange
Zu beachten
- Nur CFDs handelbar
- Keine Unterstützung für MT4 oder MT5
- Inaktivitätsgebühr nach längerer Nutzungspause
- Overnight-Gebühren bei gehaltenen Positionen
Der offizielle Unternehmenssitz befindet sich in Limassol auf Zypern. Gleichzeitig ist Plus500 international aufgestellt und verfügt über zahlreiche Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern.
Dadurch kann der Broker Kunden in mehr als 50 Staaten weltweit betreuen. Nach eigenen Angaben haben sich mittlerweile über 30 Millionen Nutzer auf den Plattformen von Plus500 registriert.
Ein wichtiger Vertrauensfaktor ist aus meiner Sicht die Börsennotierung. Die Muttergesellschaft Plus500 Ltd. ist an der London Stock Exchange gelistet und gehört zum FTSE-250-Index. Dadurch muss das Unternehmen regelmäßig Geschäftszahlen veröffentlichen und umfangreiche Transparenzanforderungen erfüllen.
Meine Plus500 Erfahrungen auf einen Blick
Ich habe Plus500 in einem kostenlosen Demokonto getestet. Bereits die Kontoeröffnung verlief im Test unkompliziert. Das Demokonto hat keine zeitliche Begrenzung und ist mit 40.000 € fiktivem Kapital ausgestattet.
Die hauseigene Handelsplattformen machte auf mich einen aufgeräumten Eindruck. Direkt nach dem login in den Webtrader zeigt es mir die wichtigsten Märkte sowie einen entsprechenden Chart an. Im Allgemeinen konnte ich mich sehr schnell zurechtfinden.

Das Handelsangebot kann sich definitiv sehen lassen! Plus500 bietet Zugang zu mehr als 2.800 CFD-Instrumenten aus verschiedenen Anlageklassen. Neben Aktien-CFDs stehen unter anderem Indizes, Rohstoffe, Forex, ETFs, Optionen und Kryptowährungen zur Verfügung.
Ein weiterer Pluspunkt sind die vergleichsweise günstigen Handelskosten. Der Broker verzichtet auf klassische Orderkommissionen und verdient hauptsächlich über den Spread. Gerade bei beliebten Märkten wie dem DAX, dem S&P 500 oder wichtigen Währungspaaren fallen die Spreads oft konkurrenzfähig aus.
Das Besondere an Plus500: Die eigene Handelsplattform
Wenn ich an Plus500 denke, fällt mir als Erstes die hauseigene Handelsplattform ein. Während viele Broker auf bekannte Lösungen wie MetaTrader 4, MetaTrader 5 oder cTrader setzen, verfolgt Plus500 bewusst einen anderen Weg.
Der Broker hat eine eigene Plattform entwickelt, die vor allem auf Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist. Genau das unterscheidet Plus500 meiner Meinung nach von vielen Wettbewerbern.
Bereits nach dem Login wird deutlich, dass die Plattform möglichst übersichtlich gestaltet wurde. Watchlists, Charts, offene Positionen und Handelsinstrumente sind leicht auffindbar und auch Einsteiger dürften sich schnell zurechtfinden.
Positiv finde ich außerdem, dass die Plattform vollständig webbasiert genutzt werden kann. Eine Installation ist nicht erforderlich. Dadurch lässt sich direkt im Browser handeln, egal ob am Desktop-PC oder Notebook.
Zusätzlich stehen mobile Apps für Android und iOS zur Verfügung, sodass auch unterwegs jederzeit auf das Handelskonto zugegriffen werden kann.
Kostenloses Demokonto ohne Zeitlimit
Besonders gut gefällt mir das kostenlose Demokonto von Plus500. Im Gegensatz zu vielen anderen Brokern gibt es hier keine feste Laufzeit.
Das Demokonto wird mit 40.000 € virtuellem Guthaben ausgestattet und bildet die realen Marktbedingungen sehr realistisch nach. Hier kannst Du bestens neue Strategien und Märkte ausprobieren.

“+Insights” als Besonderheit
Eine Funktion, die mir bei vielen anderen Brokern nicht begegnet ist, nennt sich +Insights. Dabei handelt es sich um ein Analyse-Tool, das verschiedene Handelsdaten der Plus500-Nutzer auswertet.
Hier kannst Du sehen welche Märkte gerade besonders beliebt sind; welche instrumente häufig gekauft und verkauft werden; etc.
Diese Daten bieten Dir zwar keine direkten Signale was Du handeln sollst, aber sind meiner Meinung nach ein interessanter Einblick in das Verhalten der Trader. Vor allem wenn ich an Sentimente (Stimmungsindikatoren) denke, welche häufig als Kontraindikator fungieren, ist das Insight Tool ein super Mehrwert.
Welche Märkte kann man bei Plus500 handeln?
Einer der größten Vorteile von Plus500 ist aus meiner Sicht die große Auswahl an handelbaren Märkten. Der Broker konzentriert sich dabei vollständig auf den CFD-Handel.
Besonders stark ist Plus500 im Bereich der Aktien-CFDs aufgestellt. Trader erhalten Zugang zu Unternehmen aus den USA, Europa, Asien und weiteren Regionen. Darunter finden sich bekannte Namen wie Apple, Nvidia, Microsoft, Amazon, Tesla oder SAP.
Auch Forex-Trader kommen bei Plus500 auf ihre Kosten. Nach Angaben des Brokers können mehr als 70 Währungspaare gehandelt werden.
Die großen Indizes, Rohstoffe und Kryptos sind bei Plus500 natürlich auch handelbar. Was mir hierbei gefällt: Kryptos sind tatsächlich rund um die Uhr handelbar.
Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche ETF-CFDs und Optionen. Ich würde zwar persönlich keine ETF-CFDs kaufen, aber die Möglichkeit zu haben, ist trotzdem ganz nett.

Wie hoch sind die Gebühren bei Plus500?
Bei den Gebühren verfolgt Plus500 ein anderes Modell als viele klassische Broker. Statt für jede Order eine feste Kommission zu berechnen, verdient der Anbieter hauptsächlich über den sogenannten Spread.
Dabei handelt es sich um die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs eines Instruments. Für viele Trader sorgt dieses Modell für eine transparente Kostenstruktur, da keine zusätzlichen Ordergebühren anfallen.
Die tatsächlichen Kosten hängen dabei vom jeweiligen Markt ab. Bei wichtigen Währungspaaren wie EUR/USD gehören die Spreads häufig zu den wettbewerbsfähigeren Angeboten im CFD-Bereich. Auch bei beliebten Indizes wie dem DAX oder dem S&P 500 bewegt sich Plus500 meist auf einem konkurrenzfähigen Niveau (bspw. 1,0 Punkte).
Wer CFD-Positionen über Nacht hält, zahlt sogenannte Overnight- oder Finanzierungskosten. Diese Gebühren fallen täglich an und können sich bei länger gehaltenen Positionen bemerkbar machen.
Eine Besonderheit bei Plus500 ist die Inaktivitätsgebühr. Wenn ein Konto über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten nicht genutzt wird, kann eine Gebühr erhoben werden.
Eine Depotführungsgebühr gibt es hingegen nicht. Diese beträgt 0 Euro. Ebenso gibt es keine Ein- und Auszahlungsgebühren.
Handeln Anleger Märkte in einer anderen Währung als ihrer Kontowährung, können Umrechnungsgebühren anfallen. Dies betrifft beispielsweise den Handel von US-Aktien-CFDs über ein Euro-Konto.
Plus500 Regulierung und Sicherheit
Beim Thema Sicherheit gehört Plus500 für mich zu den stärkeren Anbietern im CFD-Bereich. Der Broker ist nicht nur seit vielen Jahren am Markt aktiv, sondern wird auch von zahlreichen internationalen Finanzaufsichtsbehörden reguliert.
Insgesamt sind es mehr als 15 Aufsichtsbehörde. Plus500 ist unter anderem reguliert bei:
- FCA (Großbritannien)
- CySEC (Zypern)
- ASIC (Australien)
- DFSA (Dubai)
- MAS (Singapur)
- FMA (Neuseeland)
- FSCA (Südafrika)
- JFSA (Japan)
Hinzu kommt die Börsennotierung an der London Stock Exchange, die für zusätzliche Transparenz sorgt.
Zum Schutz der Kundengelder setzt Plus500 auf segregierte Konten. Das bedeutet, dass Kundeneinlagen getrennt vom Unternehmensvermögen aufbewahrt werden. Sollte das Unternehmen finanzielle Schwierigkeiten bekommen, sind Kundengelder dadurch grundsätzlich besser geschützt.
Ein weiterer wichtiger Sicherheitsaspekt ist der Schutz vor Nachschusspflichten. Für Privatkunden innerhalb der Europäischen Union gilt ein Negativsaldoschutz. Dadurch können Trader nicht mehr Geld verlieren, als sich tatsächlich auf ihrem Handelskonto befindet.
Auch technisch macht Plus500 einen sicheren Eindruck. So gibt es eine SSL-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung, eine Identitätsprüfung, etc.
Für welche Trader eignet sich Plus500?
Sinnvoll sehe ich die Plattform bei CFD-Einsteigern. Die übersichtliche Benutzeroberfläche, das kostenlose Demokonto und die einfache Kontoeröffnung erleichtern den Einstieg in den CFD-Handel erheblich.
Wer bisher wenig Erfahrung mit Trading gesammelt hat, kann die Plattform zunächst risikolos testen und sich Schritt für Schritt mit den Märkten vertraut machen.
Aber auch für erfahrene CFD-Trader ist Plus500 ein guter Broker. Von der großen Marktauswahl sowie geringen Kosten, können vor allem Daytrader und Scalper profitieren.
Ebenso ist Plus500 mit ihrerer eigenen Trading App für Anleger interessant, welche häufig von unterwegs ihre Orders platzieren wollen.
Weniger geeignet ist Plus500 dagegen für Trader, die sehr spezielle Anforderungen haben. Wer beispielsweise automatisierte Handelssysteme nutzt oder Expert Advisors einsetzen möchte, wird schnell an Grenzen stoßen. Auch MetaTrader 4, MetaTrader 5 oder cTrader werden nicht unterstützt.
Auch klassische Investoren dürften bei Plus500 nicht zur Kernzielgruppe gehören. Da der Broker hauptsächlich CFDs anbietet, werden die zugrunde liegenden Aktien oder ETFs nicht direkt erworben.
Mein Fazit zu Plus500
In meinen Erfahrungen gehört Plus500 zu den benutzerfreundlichsten CFD-Brokern am Markt. Die Plattform verzichtet bewusst auf unnötige Komplexität und ermöglicht einen schnellen Zugang zu mehr als 2.800 handelbaren Märkten.
Besonders Einsteiger profitieren von der übersichtlichen Handelsoberfläche, dem kostenlosen Demokonto und der einfachen Kontoeröffnung.
Positiv hervorheben möchte ich außerdem die hohe Sicherheit des Brokers. Plus500 ist an der London Stock Exchange notiert, wird von zahlreichen internationalen Aufsichtsbehörden reguliert und bietet Schutzmechanismen wie segregierte Kundengelder und einen Negativsaldoschutz für Privatkunden.
Weniger geeignet ist Plus500 hingegen für Trader, die auf MetaTrader, automatisierte Handelssysteme oder Copy Trading angewiesen sind. Auch langfristige Anleger, die echte Aktien oder ETFs kaufen möchten, finden bei klassischen Wertpapierbrokern oftmals passendere Lösungen.
