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Erfahre, wer hinter Capital.com steckt und wodurch sich der Broker auszeichnet.
Ich teile meine persönlichen Erfahrungen mit Capital.com.
MT4, MT5, Tradingview, App und Demokonto.
Welche CFDs und Basiswerte du bei Capital.com handeln kannst.
So setzt sich die Gebührenstruktur von Capital.com zusammen.
Alle wichtigen Informationen zur Regulierung und zum Schutz.
Wer ist Capital.com?
Wenn Du Dich schon einmal nach einem CFD-Broker umgesehen hast, wirst Du früher oder später zwangsläufig auf Capital.com stoßen. Der Broker gehört mittlerweile zu den bekanntesten Anbietern in Europa und taucht in nahezu jedem Brokervergleich auf.
Doch Popularität allein reicht natürlich nicht aus. Spannender ist vielmehr die Frage, warum Capital.com in den letzten Jahren so stark gewachsen ist.
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2016. Im Vergleich zu Traditionsbrokern wie IG oder Saxo Bank ist Capital.com also noch ein recht junger Anbieter.
Was mir dabei besonders aufgefallen ist: Capital.com versucht gar nicht erst, möglichst viele unterschiedliche Zielgruppen gleichzeitig anzusprechen. Stattdessen konzentriert sich der Broker sehr klar auf den CFD-Handel.

Vorteile
- 5.500+ handelbare CFD-Märkte
- TradingView, MT4 und MT5 verfügbar
- Keine Orderkommissionen
- Kostenloses Demokonto
Zu beachten
- Fokus auf CFD-Trading
- Keine echten Aktien oder ETFs
- Overnight-Gebühren möglich
- Nicht für Buy-and-Hold-Anleger gedacht
Wer also echte Aktien kaufen, Dividenden kassieren oder langfristig ein klassisches Depot aufbauen möchte, wird hier nicht fündig. Dafür gibt es andere Anbieter, die sich genau darauf spezialisiert haben.
Ganz anders sieht es aus, wenn Du aktiv handeln möchtest. Genau hier spielt Capital.com seine Stärken aus. Über die Plattform lassen sich 5.500+ Basiswerte handeln. (ausschließlich per CFD Produkt!!)
Wichtig: Was mir vor allem an Capital.com gefällt: Neben der eigenen Trading Plattform, wird auch der Metatrader sowie Tradingview angebunden. Es ist quasi vollkommen egal, was Deine Lieblings-Software ist…Capital.com bietet sie an!
Mein erster Eindruck von Capital.com
Als ich mich zum ersten Mal intensiver mit Capital.com beschäftigt habe, war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch. Der Broker wirbt mit einer modernen Plattform, kommissionsfreiem Handel und einer riesigen Auswahl an Märkten.
Solche Versprechen klingen zunächst natürlich gut, wecken bei mir aber immer auch die Frage, ob am Ende mehr Marketing als Substanz dahintersteckt.
Ich habe mir also ein Demokonto eröffnet, welches mit 1.000 USD ausgestattet ist und die Plattform einfach selbst getestet.
Schnell war klar: Hier geht es nicht um langfristige Aktieninvestments oder ETF-Sparpläne, sondern ganz klar um den CFD-Handel. Diese Transparenz gefällt mir, denn als Trader weiß ich sofort, worauf ich mich einlasse.
Im Demokonto sieht man bereits schnell wie Capital.com ihr Geld als kommissionsfreier Broker verdient - nämlich über den Spread. Dieser ist meiner Meinung nach allerdings sehr wettbewerbsfähig. Zeitweise habe ich hier im Forex Spreads ab 0,3 Punkten gesehen.
Handelsplattformen
Ich glaube, genau hier spielt Capital.com seine größte Stärke aus. Während viele CFD-Broker entweder ausschließlich auf den MetaTrader setzen oder nur eine hauseigene Plattform anbieten, kombiniert Capital.com gleich mehrere Lösungen.
Mir gefällt dieser Ansatz deutlich besser, als Nutzer in ein bestimmtes System zu drängen. Es gibt schließlich nichts nervigeres als seine aktuelle Arbeitsweise zu ändern, nur weil ein Broker die entsprechende Software nicht anbietet.
Die Capital.com Plattform
Die meisten Nutzer werden vermutlich zuerst auf der eigenen Handelsplattform im Web landen. Die Oberfläche wirkt sehr modern und übersichtlich.
Watchlists, Charts, offene Positionen und Ordermasken sind logisch angeordnet, sodass man sich auch ohne lange Einarbeitung schnell zurechtfindet.

TradingView-Anbindung
Da ich privat Tradingview für die Chartanalyse nutze, gibt es für mich wenig Gründe lange in der hauseigenen Web-Plattform zu bleiben. Viel mehr interessiert mich der direkte handel aus Tradingview heraus.
Sicherlich ist Dir die Software bereits bekannt. Meines Wissens nach ist Tradingview die bekannteste Chartsoftware weltweit.
Wer bereits eigene Layouts, Watchlisten oder Indikatoren erstellt hat, kann diese weiterhin nutzen und seine Orders anschließend direkt über das Capital.com-Konto ausführen.
Wichtig ist hierbei nur, dass Du bei den entsprechenden Assets jeweils die Capital.com Indikation auswählst. Für den DAX Index ist das bspw. “GER40” und für den Nasdaq Index “NAS100”
MT4 und MT5
Natürlich unterstützt Capital.com auch die beiden bekanntesten Trading-Plattformen überhaupt: MetaTrader 4 und MetaTrader 5.
Der MT4 gehört seit vielen Jahren zum Standard im Forex-Handel und wird auch heute noch von unzähligen Tradern verwendet. Besonders interessant ist die Plattform für alle, die Expert Advisors (also Bots im Algo Trading) einsetzen möchten.
Der etwas modernere Metatrader5 bietet ein paar mehr Funktionen an und ist mein persönlicher Favorit.
Kostenloses Demokonto
Bevor echtes Geld eingesetzt wird, empfehle ich grundsätzlich immer einen Blick in das Demokonto. Auch bei Capital.com steht ein kostenloses Übungskonto mit bis zu 100.000 US-Dollar virtuellem Guthaben zur Verfügung.
So lassen sich die verschiedenen Plattformen ausprobieren, Strategien testen und erste Erfahrungen sammeln, ohne dabei ein finanzielles Risiko einzugehen.
Mobile App
Natürlich bietet Capital.com auch Apps für Android und iOS an. Grundsätzlich rate ich vom Trading vom Handy ab.
Die einzige Situation wo ich Handy Apps nützlich finde, ist beim Überwachen von offenen Positionen von unterwegs.
Grundsätzlich macht die App aber einen guten Eindruck und wirkt sehr aufgeräumt. Auch das Charting ist gut umsetzbar.
Coole Sache: Aufgrund der geringen Bildschirmfläche lässt sich eine Chartanalyse meist sehr schlecht am Handy machen, aber die Capital.com App hat das meiner Ansicht nach gut hinbekommen.
Märkte bei Capital.com
Eine gute Handelsplattform bringt wenig, wenn am Ende nur eine kleine Auswahl an Märkten zur Verfügung steht. Genau hier konnte Capital.com bei meinen Recherchen allerdings punkten.
Der Broker bietet mittlerweile Zugriff auf mehr als 5.500 CFD-Instrumente und deckt damit nahezu alle wichtigen Anlageklassen ab.

Den größten Teil des Angebots machen Aktien-CFDs aus. Gehandelt werden können Unternehmen aus den USA, Europa und Asien. Darunter finden sich bekannte Namen wie Apple, Microsoft, Nvidia, Amazon oder Tesla ebenso wie zahlreiche europäische Titel.
Wichtig ist allerdings zu verstehen, dass Du bei Capital.com keine echten Aktien kaufst. Stattdessen handelst Du ausschließlich CFDs und spekulierst damit auf steigende oder fallende Kurse.
Auch im Devisenhandel ist Capital.com sehr ordentlich aufgestellt. Neben den bekannten Hauptwährungspaaren stehen zahlreiche Neben- und exotische Währungspaare zur Verfügung.
Wenn Du Index-Trader bist, dann findest Du hier auch alle großen Indizes zum Traden. Ebenso hast Du die Möglichkeit zum CFD Trading auf Rohstoffe, Kryptos und ETFs.
Ich persönlich finde das Angebot mehr als ausreichend. Die meisten Trader konzentrieren sich ohnehin auf einige wenige Märkte, statt täglich hunderte verschiedene Instrumente zu handeln.
Gebühren bei Capital.com
Viele Anbieter werben zwar mit "kostenlosem Trading", tatsächlich entstehen die Kosten aber an anderer Stelle.
Auch bei Capital.com solltest Du deshalb nicht nur auf die fehlenden Orderkommissionen schauen, sondern die gesamte Gebührenstruktur verstehen.
Positiv finde ich zunächst, dass Capital.com für den Handel mit CFDs keine klassischen Ordergebühren berechnet. Stattdessen verdient der Broker hauptsächlich über den Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs.
Wissenswert: Dieses Modell (keine Kommission, sondern nur Spread) ist im CFD-Handel üblich und sorgt dafür, dass die Kosten direkt im jeweiligen Marktpreis enthalten sind.
Besonders bei den wichtigsten Märkten fallen die Spreads meiner Meinung nach konkurrenzfähig aus. Beim Währungspaar EUR/USD beginnen sie beispielsweise bereits ab 0,6 Pips.
Neben dem Spread könnten Dir auch Übernacht-Haltegebühren entstehen. Dies passiert, wenn Du bspw. einen DAX Trade über das Wochenende hältst.
Eine Depotgebühr oder eine Inaktivitätsgebühr gibt es nicht. Ebenso musst Du nichts für Ein- und Auszahlungen bezahlen.
Sicherheit und Regulierung
Bei einem CFD-Broker achte ich persönlich immer zuerst auf die Regulierung. Eine moderne Handelsplattform oder günstige Spreads bringen schließlich wenig, wenn ich Zweifel daran habe, ob mein Geld dort überhaupt sicher aufgehoben ist.
Je nach Region ist der Broker bei verschiedenen renommierten Finanzaufsichten registriert. Dazu gehören unter anderem:
FCA (Financial Conduct Authority, Großbritannien)
CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission)
ASIC (Australian Securities and Investments Commission)
SCA (Vereinigte Arabische Emirate)
SCB (Bahamas)
Für Kunden aus Deutschland erfolgt die Kontoeröffnung in der Regel über die europäische Gesellschaft, die unter der Aufsicht der CySEC steht. Dadurch gelten gleichzeitig auch die europäischen MiFID-II-Richtlinien, welche den Anlegerschutz innerhalb der EU regeln.

Ein weiterer Punkt, den ich bei jedem Broker überprüfe, ist der Umgang mit Kundengeldern. Capital.com verwahrt diese getrennt vom Unternehmensvermögen auf separaten Konten.
Das bedeutet, dass Kundeneinlagen nicht für den laufenden Geschäftsbetrieb des Unternehmens verwendet werden dürfen. Sollte der Broker einmal in finanzielle Schwierigkeiten geraten, erhöht diese Trennung den Schutz der Kundengelder erheblich.
Wichtig: Ich will hier gern nochmal zur Vollständigkeit anmerken: Nur weil der Broker selbst sehr sicher ist, heißt das nicht, dass Trading sicher ist! Der kurzfristige Handel ist trotzdem risikoreich und benötigt viel Übung.
Fazit und Tipps
In meinem Test macht Capital.com einen super Eindruck. Alle Dinge, die mir persönlich als Trader wichtig sind, finden hier Anklang.
Besonders gut gefallen haben mir die moderne Handelsplattform, die Anbindung an TradingView sowie MetaTrader 4 und 5 und die große Auswahl von Märkten.
Hinzu kommen eine faire Gebührenstruktur ohne Orderkommissionen und ein kostenloses Demokonto.
Capital.com eignet sich vor allem für Daytrader. Auch Swing Trader können von dem Angebot profitieren, sollten jedoch die anfallenden Overnight-Gebühren bei längeren Positionen im Blick behalten.
Weniger geeignet ist Capital.com dagegen für Anleger, die langfristig Vermögen mit echten Aktien oder ETFs aufbauen möchten.
Mein Fazit: Die Kombination aus Plattform-Vielfalt, geringen Kosten und hoher Marktanzahl macht Capital.com zu einem der besten CFD Broker im europäischen Raum.
