Braveheart-Aktie: Nichts zu meckern!

Die Braveheart-Aktie dürfte vielen Anlegern hierzulande kaum ein Begriff sein. Dahinter verbirgt sich letztlich kaum mehr als einer von zahllosen Rohstoff-Explorern.

Ich hielt Braveheart stets für einen Film aus den 90ern, doch tatsächlich gibt es auch ein Unternehmen, das unter diesem Namen firmiert. Braveheart Resources ist ein klassischer Explorer, der vor allem die Förderung von Kupfer ins Auge gefasst hat. Beim Thierry-Projekt gibt es aber noch allerlei andere Rohstoffe, darunter Palladium, Gold, Silber und Nickel.

Was all diese Dinge gemein haben: die Preise dafür sind in jüngster Vergangenheit nur so in die Höhe geschossen. Daraus ergeben sich natürlich gute Zukunftsaussichten und entsprechen erlebte die hierzulande weitgehend unbekannte Braveheart-Aktie zuletzt einen kleinen Höhenflug. Auf Monatssicht ging es um knappe 60 Prozent aufwärts.

Einer unter vielen

Allerdings sind derartige Bewegungen im Pennystock-Bereich recht schnell über die Bühne gebracht und die Braveheart-Aktie notiert selbst für einen Pennystock auf sehr niedrigem Niveau. Im frühen Handel am Dienstag standen lediglich 0,064 Euro auf der Anzeigetafel, was von der Bedeutungslosigkeit nicht weit entfernt ist.

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Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Braveheart?

Das Papier unterscheidet sich letztlich nicht von den meisten anderen Explorern. Auch bei Braveheart stehen Hoffnungen auf satte Gewinne irgendwann in der Zukunft der Frage gegenüber, ob es jemals den Sprung vom Explorer zum Förderer geben wird. Wann immer das gelingt, sind stark steigende Aktienkurse die logische Folge. Allerdings gelingt es eben nicht immer und in den meisten Fällen erst nach vielen Jahren.

Lohnt sich die Braveheart-Aktie?

Ob sich ein Investment in die Braveheart-Aktie lohnt, ist damit vor allem eine Frage der eigenen Überzeugung. Etwas spitzfindiger ließe sich das Ganze auch als blanke Zockerei bezeichnen. Selbst mit Kenntnis sämtlicher Details um laufende Projekte und Untersuchungen lässt sich die weitere Kursentwicklung nicht ansatzweise abschätzen.

Immerhin scheint das Papier durch die Ukraine-Krise recht unbeeindruckt zu sein, was dieser Tage an sich ja schon einiges wert ist. Dennoch kann maximal zum Verbleib auf der Seitenlinie geraten werden, da im Fall der Fälle selbst der Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann.

Sollten Braveheart Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg?

Wie wird sich Braveheart jetzt weiter entwickeln? Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Anleger lieber verkaufen? Die Antworten auf diese Fragen und warum Sie jetzt handeln müssen, erfahren Sie in der aktuellen Braveheart-Analyse.

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