Bitcoin: Der Bitcoin-Preis in 10 Jahren

Sie haben Interesse an Bitcoin? Lassen Sie uns gemeinsam auf eine kleine Zeitreise gehen. Wie hoch könnte der Bitcoin-Preis in 10 Jahren sein?

Dazu wagen wir ebenso einen Ausblick auf die Preisentwicklung bis 2030. Wo könnte also der Bitcoin-Preis zu dieser Zeit stehen?  Die einen sagen, dass der Wert die 10 Billionen Dollar Marke überschreitet. Andere gehen wiederum davon aus, dass der gesamte Kryptomarkt zusammenbricht.

Eine Revolution des Finanzsystems?

Als der Bitcoin vor mehr als einem Jahrzehnt eingeführt wurde, sollte es eine Revolution im Finanzsystem sein. Doch diese Revolution hat sich kaum erfüllt. Das wilde erste Jahrzehnt des Bitcoins war bestimmt von Skandalen und turbulenten Kursschwankungen. Nachdem der Bitcoin-Kurs im April 2021 ein Rekordhoch von mehr als 63.000 US-Dollar erreicht hatte, ist der Kurs des Bitcoins wieder massiv auf 42.000 US-Dollar gefallen. Aber könnte das kommende Jahrzehnt als sich entscheidend für Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen erweisen? Mit welcher Preisentwicklung können Anleger in 10 Jahren rechnen?

Die Vision war eine Dezentralisierung

Bitcoin sollte eine grenzenlose und dezentralisierte Alternative von Regierungen und Zentralbanken kontrollierten Fiat-Währungen sein. Der Konsens über eine Transaktion innerhalb des Bitcoin-Netzwerks hängt nicht von externen Vermittlern ab. Stattdessen wird er mithilfe der Blockchain – einem Peer-to-Peer-Netzwerk von Systemen mit elektronischen Büchern – erreicht, um eine Transaktion zu verifizieren und zu authentifizieren. Mehr als 10 Jahre später scheint diese ursprüngliche Vision jedoch infrage gestellt. Die Dezentralisierung wurde von einer Zentralisierung abgelöst, – zumindest in der Theorie. Es heißt, dass mittlerweile Bitcoin-Wale den Preis auf den Märkten kontrollieren, also Investoren, die einen großen Anteil der wertvollen Coins besitzen.

Das kommende Jahrzehnt könnte entscheidend werden!

Die kommenden 10 Jahre könnten für die Preisentwicklung des Bitcoins von sehr hoher Bedeutung sein. Abgesehen von den Umwälzungen im Finanz-Ökosystem gibt es einige Sektoren im Bitcoin-Ökosystem, denen Anleger besondere Aufmerksamkeit schenken sollten. Derzeit befindet sich die Kryptowährung auf der Schwelle zwischen einem Wertaufbewahrungsmittel und einem Medium für tägliche Transaktionen. Anleger sind gierig darauf, in das Geschehen einzusteigen und von der Volatilität der Preise zu profitieren, auch wenn Regierungen weltweit, wie zum Beispiel Japan, Bitcoin zu einem offiziellen Zahlungsmittel für Waren erklärt haben.

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Schwächen des Bitcoins müssen beseitigt werden!

Die Schwächen von Bitcoin und anderen Kryptowährungen liegen in der Sicherheit. Hackern ist es gelungen, Milliarden von US-Dollar an Bitcoin und anderen Kryptowährungen von Krypto-Wallets zu stehlen. Ein sicheres Bitcoin-Ökosystem könnte zukünftig zu einer starken Preisentwicklung und zu einer breiten Akzeptanz führen. Als Anleger kann man davon ausgehen, dass Bitcoin in 10 Jahren zum Mainstream und über einen bemerkenswert anderen Ruf verfügen wird. Die allgemeine Verbreitung von Bitcoin als Zahlungsmittel wird nicht ohne technische Anpassungen in seinem Ökosystem ablaufen. Um als praktikable Anlage oder Zahlungsform zu gelten, sollte die Bitcoin-Blockchain in der Lage sein, Millionen von Transaktionen in kürzester Zeit zu verarbeiten.

Mehrere Techniken wie zum Beispiel das Lightning Network beteuern eine Skalierung ihrer Operationen. Neue Kryptowährungen, die als Resultat von Hard Forks der Blockchain von Bitcoin entstanden sind, wie beispielsweise Bitcoin Cash und Bitcoin Gold, peilen an, die Parameter des Ökosystems passend zu gestalten. Dadurch können mehr Transaktionen in einem schnelleren Tempo verarbeitet werden.

Nationen nehmen Bitcoin zur Kenntnis!

Der starke Einzug von Bitcoin in die Weltwirtschaft hat dazu geführt, dass verschiedene Länder den Bitcoin zur Kenntnis nehmen und versuchen, ihn zu definieren. Das Problem ist, dass niemand eine Klassifizierung dafür hat, sodass eine große Unsicherheit darüber besteht, wie man Bitcoin kategorisieren und behandeln soll. Aufgrund der rechtlichen Grauzone bei Kryptowährungen kann sich dies auf zweierlei Weise auf die Preisentwicklung auswirken: Erstens erhalten Menschen, die sich keinen ganzen Bitcoin leisten können, Zugang dazu, was die Nachfrage erhöht. Zweitens können einflussreiche Investoren die Vorhersagen über die Entwicklung des Wertes treffen und Wetten auf die parabolischen Auf- und Abwärtstrends abschließen.

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Preisentwicklung im Jahr 2030

Experten sagen, dass der größte Teil der verfügbaren Bitcoins bis zum Jahr 2030 abgebaut sein soll. Dies würde die Möglichkeit ausschließen, dass Angebot und Nachfrage den Preis beeinflussen. Doch eine Entwicklung ist definitiv erkennbar: Sollte der Bitcoin breitflächig als Zahlungsmittel akzeptiert werden, so wird dies den Bitcoin-Preis treiben. Außerdem werden bis dahin Millennials den Großteil des Handels betreiben. Da diese in einer digitalen Welt aufgewachsen sind, könnten sie möglicherweise digitale Vermögenswerte gegenüber Grundstücken und Rohstoffen bevorzugen. Das würde bedeuten, dass der Bitcoin im Jahr 2030 ein noch höheres Ansehen genießt.

Werden die Bären im Jahr 2030 den Ton angeben?

Wenn es um den Preis des Bitcoins im Jahr 2030 geht, sollte man bedenken, dass dies theoretisch ein Jahr sein kann, in dem sich der Markt in einer bärischen Bewegung befinden könnte. Im Jahr 2014, zwei Jahre nach der ersten Halbierung, verlor der Bitcoin im ersten Quartal 37,4 % seines Wertes im dritten Quartal 39,7 % und im vierten Quartal weitere 16,7 %, was einen kumulierten Verlust von fast 50 % für die zweite Jahreshälfte ergab. Ein ähnliches Thema war im Jahr 2018 erkennbar – ein Rückgang von 49,7 % im ersten Quartal, 7,7 % im zweiten Quartal und 42,2 % im vierten Quartal. Wenn Bitcoin-Vorhersagen auf den Ereignissen der Vergangenheit basieren, könnten wir in diesem Jahr und in 2026 beträchtliche Korrekturen für die Preisentwicklung des Bitcoins erleben.

Sind am Ende die Bitcoin-Investoren entscheidend?

Natürlich kann jeder über die Preisentwicklung des Bitcoins in den nächsten 10 Jahren spekulieren. Doch wie denken die Branchenexperten über die Preisentwicklung? Denn ihre Gedanken könnten die Entwicklung des Marktes zu Beginn des neuen Jahrzehnts bestimmen. Eine Umfrage von Genesis Mining im Dezember 2020 gab einen kleinen Einblick, wie die gängigen Bitcoin-Preisprognosen für das Jahr 2030 aussehen könnten. Die Umfrage ergab, dass 65,8 % der bestehenden Bitcoin-Investoren langfristig an eine positive Entwicklung dieses digitalen Vermögenswerts glauben. Unterdessen sind 66,3 % der Meinung, dass der Bitcoin eine langfristig bessere Anlage darstellt als der US-Dollar.

Weniger Volatilität?

Die Bitcoin-Preisprognosen für 2030 hängen stark von der weltweiten Akzeptanz der Währung ab. El Salvador hält derweil an seinen Plänen fest und will Bitcoin-City weiter ausbauen. Zudem kauft El Salvador inmitten des Einbruchs noch mehr Bitcoins. Ferner existieren auch einige Kommentare wie die von Ray Dalio, CEO von Bridgewater Associates, einen globalen Boykott von Bitcoin zu verhängen. Wieder andere sagen, dass der Bitcoin im Laufe der Zeit weniger volatil werden wird. Raoul Pal, Gründer des On-Demand-Finanz-TV-Kanals Real Vision, gehört zu denjenigen, die glauben, dass wir im Jahr 2030 weit weniger dramatische Schwankungen im Bitcoin-Wert erleben werden. Dennoch glaubt er nicht, dass Bitcoin stabil genug sein wird, um für alltägliche Einkäufe verwendet zu werden. Des Weiteren existieren Meinungen, dass bis zum Jahr 2030 eine Milliarde Menschen Bitcoin besitzen werden, obwohl dies bedeutet, dass die meisten von ihnen nur einen winzigen Teil der Kryptowährung besitzen würden. Das ist ein Problem, denn die Miner brauchen Anreize, um das Netzwerk reibungslos am Laufen zu halten – aber da die Bitcoin-Belohnungen auf ein so winziges Niveau schrumpfen, müssen sie durch Transaktionsgebühren angetrieben werden, die am Ende in die Höhe schnellen könnten.

Eine Glaskugel wäre lohnenswert

Obwohl einige Investoren langfristig davon ausgehen, dass der Bitcoin die Marktkapitalisierung von Gold übertreffen wird, gehen nur wenige Bitcoin-Kursvorhersagen für das Jahr 2030 davon aus, dass der Coin das Papiergeld überholt haben wird. Jedoch kann sich in den nächsten Jahren einiges ändern. Vor einem Jahrzehnt war Bitcoin gerade einmal 1 US-Dollar wert. In den 2020er-Jahren werden wahrscheinlich Länder auf der ganzen Welt ihre eigenen digitalen Währungen von Zentralbanken einführen. Möglicherweise wird es auch einen konzertierten Vorstoß zur Regulierung von Bitcoin geben. Es ist auch möglich, dass ein glänzender neuer digitaler Vermögenswert Bitcoin den Rang abläuft und zur führenden Kryptowährung aufsteigt. Die nächsten 10 Jahre werden voller faszinierender Wendungen sein. Mögliche Vorhersagen sind sicherlich interessant zu lesen, aber man müsste schon ein Narr sein, um darauf zu wetten, wo Bitcoin in 10 Jahren stehen wird. Doch unterm Strich sind aktuell die Stimmen am lautesten, die besagen, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin im Jahr 2030 die 10-Billionen-Dollar-Grenze überschreiten wird. Über eine Glaskugel verfügen wir nicht, weshalb nicht exakt vorhergesagt werden kann, wie die Preisentwicklung des Bitcoins in 10 Jahren aussehen wird und wie es insgesamt um Kryptowährungen bestellt ist.

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