Bayer-Aktie: Paukenschlag!

Die Bayer-Aktie beendet das Jahr mit einer starken Aufwärtsbewegung, angetrieben durch positive Entwicklungen in den US-Glyphosat-Klagen und verbesserte Gewinnprognosen.

Auf einen Blick:
  • Aktie verzeichnet starke Kursgewinne im Dezember
  • Entspannung bei US-Glyphosat-Klagen als Haupttreiber
  • Nettoergebnis soll sich deutlich vervielfachen
  • Dividendenhoffnungen und Schuldenabbau im Fokus

Für die Aktie von Bayer ist der Jahresendspurt sicherlich ausgesprochen erfolgreich gewesen. Die Papiere sind am Dienstag vor Weihnachten zwar nur noch im 1 % geklettert. Sie erreichten aber einen Kurs in Höhe von 36,99 Euro. Dies ist insgesamt eine gute Nachricht, meinen die Beobachter zu dem jüngsten Kursverlauf der Leverkusener.

Denn: das Unternehmen hat in den vergangenen Wochen einen massiven Aufschlag geschafft. Allein im laufenden Monat konnte die Aktie 17,5 % Gewinn realisieren. Innerhalb der zurückliegenden vier Wochen ging es um 29,3 % aufwärts. Die Notierungen sind damit im laufenden Jahr bereits um 90 % geklettert. Und insgesamt ist damit die Stimmung rund um das Papier deutlich besser geworden.

Bayer: Neue Medikamente und Co.

Die Gründe dafür sind sicherlich vielfältig, da Bayer stets neue Medikamente in der Pipeline hat. Entscheidend dürfte allerdings der Umstand gewesen sein, dass in den USA erhebliche Erleichterungen in den juristischen Auseinandersetzungen rund um die Glyphosat klagen, zu verzeichnen sind.

Bayer hofft auf Bündelung der Klagen und dementsprechend auch auf eine einfache und wohl auch relativ rasche Beilegung der Problematik. Die Börsen scheinen mit zu hoffen. Das Unternehmen hat ein langjähriges Top erklommen. Die Frage wird sein, wie weit die Notierungen sich im kommenden Jahr noch nach oben schieben können. Es gibt wirtschaftlich tatsächlich bessere Voraussetzungen:

Bayer AG Aktie Chart

Der Umsatz soll mit knapp 46 Milliarden Euro in etwa genauso hoch bleiben, wie er schon ist. Allerdings: Das Netto-Ergebnis wird sich den aktuellen Schätzungen nach von 633 Millionen Euro auf 2,57 Milliarden Euro nach oben schieben. Insofern wird das Unternehmen sicherlich nicht nur seine Nettoschulden deutlich abbauen können, sondern auch möglicherweise die Dividende erhöhen. Allein solche Aspekte haben schon zu einem größeren Fokus am Markt geführt. Insofern sind die Vorzeichen vor dem neuen Jahr sicherlich deutlich besser. Viele Hürden nach oben sind derzeit nicht zu erwarten.

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