BASF-Aktie: Das half nicht weiter!

Die Aktie von BASF hat zum Start in den Börsenmonat Mai deutlich verloren. Eine Abstufung durch einen Analysten gab es noch obendrein.

In einem ohnehin schwachen Markumfeld hat die Aktie von BASF am Montag überdurchschnittlich an Wert verloren. Bis zum Xetra-Handelsschluss ging es mit den Papieren des Chemiekonzerns um fast sechs Prozent zurück auf 47,44 Euro. Damit beläuft sich der Abschlag bei der BASF-Aktie im Wochenverlauf auf mittlerweile gut acht Prozent. Eine aktuelle Analysteneinschätzung aus der Schweiz half da nicht viel weiter – im Gegenteil.

UBS senkt BASF-Kursziel auf 52 Euro

Es war die Großbank UBS, die das Kursziel für BASF am Morgen von 58 auf 52 Euro gesenkt hatte, die Einstufung aber immerhin auf „Neutral“ beließ. Analyst Andrew Stott erhöhte laut Medienberichten seine diesjährige Ebit-Schätzung, „dies aber nur wegen des starken ersten Quartals des Chemiekonzerns und weniger aus Überzeugung für die kommenden neun Monate“, hieß es.

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Die Perspektiven für BASF seien in vielerlei Hinsicht unklar, schrieb er in seiner am Montag vorliegenden Studie. Die Kürzung des Kursziels begründete Stott mit dem Barmittelfluss im ersten Quartal und einer Neubewertung des Anteils an Wintershall Dea.

Jefferies bei BASF etwas optimitischer

Das Analysehaus Jefferies hatte sich vor dem Wochenende noch optimistischer gezeigt: Analyst Chris Counihan hatte das Kursziel für BASF nach den vollständigen Quartalszahlen von 74 auf 64 Euro gesenkt, die Einstufung jedoch auf „Buy“ belassen. So sieht man bei Jefferies für die BASF-Aktie ein Kurspotenzial von aktuell noch mehr als 30 Prozent. Der Markt wollte diese Einschätzung zum Monatsbeginn allerdings nicht folgen.

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