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BASF-Aktie: Bringt Wintershall Dea die Kehrtwende?

Ohne russisches Gas droht Produktions-Stopp!

Mit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar befindet sich die BASF-Aktie auf Talfahrt. In der Year-to-Date-Analyse verliert das Papier über 20 Prozent und notiert aktuell unter 50 Euro. Das Traditionsunternehmen mit Sitz in Ludwigshafen ist – gemessen am Umsatz – der größte Chemiekonzern weltweit. Mit rund 111.000 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 79 Milliarden Euro.

Die Produktion des Unternehmens ist sehr energieintensiv. BASF betreibt deshalb eigene Kraftwerke. Das Problem: Die Kraftwerke werden überwiegend mit russischem Erdgas betrieben. Fallen die Erdgaslieferungen aus Russland weg, droht dem Unternehmen der Stillstand. So weist Konzernchef Brudermüller regelmäßig darauf hin, dass die Produktion im Stammwerk Ludwigshafen ohne das russische Gas komplett eingestellt werden müsste. Die zunehmende Eskalation des russischen Angriffskriegs lässt ein Embargo von europäischer Seite wahrscheinlicher werden. Auch könnte Moskau als Reaktion auf weitere Sanktionen den Gashahn zudrehen.

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Wintershall Dea als Lichtblick

Die früher zu 100 Prozent zum BASF-Konzern gehörende Wintershall wurde vor drei Jahren mit der DEA Deutsche Erdoel AG fusioniert. Seitdem hält BASF 67 Prozent der Anteile der Wintershall Dea AG. Jetzt wurde bekannt, dass die Wintershall Dea künftig in Wilhelmshaven umweltschonenden Wasserstoff produzieren will. Im Rahmen des Projektes BlueHyNow sollen ab 2028 über 200.000 Kubikmeter Wasserstoff pro Stunde hergestellt werden. Das entspricht über fünf Terawattstunden im Jahr und liegt damit bei etwa dem dreifachen Energieverbrauch des Volkswagenwerks in Wolfsburg. Über ein Pipeline-Transportnetz soll der Wasserstoff an Industriekunden geliefert werden. Mario Mehren, Vorstandschef der Wintershall Dea AG, ist davon überzeugt, dass das Projekt als Teil der zukünftigen Energieversorgung die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie stärken wird.

BASF könnte profitieren!

Nach aktuellen Prognosen nimmt der Bedarf an Wasserstoff in Deutschland in den nächsten Jahren stark zu und beläuft sich im Jahr 2030 auf bis zu 110 Terawattstunden. Die Investition in das Projekt beträgt laut Unternehmensangaben über eine Milliarde Euro. Der politisch forcierte Ausbau sauberer Energiegewinnung sowie das Streben nach Unabhängigkeit von Staaten wie Russland bietet Projekten wie BlueHyNow perspektivisch sehr gutes Ertragspotenzial. Die BASF AG als Hauptanteilseigner der Wintershall Dea AG könnte davon in Zukunft stark profitieren.

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