Ballard Power stärkt sein Wachstumspotenzial: Wie der kanadische Brennstoffzellen-Spezialist kürzlich mitteilte, arbeite er mit dem Unternehmen Vertiv zusammen, um Komplettlösungen für die Stromversorgung von Rechenzentren zu entwickeln, zu liefern und zu installieren.
Demnach haben die Partner bereits ein voll funktionsfähiges Backup-System für Rechenzentren auf Brennstoffzellen-Basis konzipiert und etabliert. Dieses sei von 200 Kilowatt bis zu mehreren Megawatt skalierbar. Erste Tests hierzu seien erfolgreich gelaufen, so Ballard.
Aktuell laufen laut Unternehmensangaben weitere Erprobungen an mehreren globalen Standorten. Das Ziel sei es, mithilfe von Brennstoffzellen eine emissionsfreie Notstromversorgung für Rechenzentren zu ermöglichen.
Ballard Power: Rechenzentren u.a. wegen KI auf Wachstumskurs
Ballard Power zielt damit auf das erwartete Wachstum der Data Center ab, die durch Mega-Trends wie Cloud und KI immer mehr gebraucht werden. Die Rechenzentren spielen eine zentrale Rolle für den technologischen Fortschritt, erfordern allerdings jede Menge Strom – und das rund um die Uhr.
Mit Notstromaggregaten versuchen die Betreiber daher extrem kostspieligen Netzausfällen vorzubeugen. Brennstoffzellen könnten hier klassische Dieselgeneratoren ersetzen, was die Klimabilanz der Rechenzentren je nach Art des Wasserstoffs deutlich verbessern würde.
„Da der rasante Anstieg der Datennutzung den Strombedarf und den Ausbau der Rechenzentrumskapazitäten weltweit weiter in die Höhe treibt, ist die Notwendigkeit, den Stromverbrauch und den CO2-Fußabdruck dieses energieintensiven Sektors effektiv zu steuern, entscheidend, um die Netto-Null-Ziele zu erreichen“, betonte Ballard-Manager Nicolas Pocard.
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