Apple: Umstrittener Zulieferer Foxconn prescht vor!

Der größte Börsengang in China seit drei Jahren steht offenbar vor der Tür: Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch mitteilte, forciere der Apple-Zulieferer Foxconn, beziehungsweise dessen auf Elektrogeräte und Industrie-Roboter spezialisierte Tochter „Foxconn Industrial“ einen IPO im Reich der Mitte. Der Konzern will hiermit etwa 4,25 Milliarden US-Dollar einnehmen.

Laut den Angaben sollen dann offenbar 1,97 Milliarden Wertpapiere zu einem Preis von umgerechnet je 2,16 Dollar an der Shanghaier Börse offeriert werden. Dies wären rund zehn Prozent der Firmenanteile. Damit würde die Tochtergesellschaft mit circa 43 Milliarden Dollar im Vergleich zur Konzernmutter (49 Milliarden) recht hoch bewertet. Rund 30 Prozent der Papiere werden strategischen Investoren angeboten. Diese sollen die Aktien zwischen einem und drei Jahren halten müssen. Auch die restlichen 70 Prozent, die für institutionelle Anleger bestimmt seien, sollen mindestens ein Jahr lang gehalten werden, hieß es weiter.

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Foxconn könnte Abhängigkeit von Apple lockern

Beobachter sehen in dem Vorpreschen einen Schritt, um die Abhängigkeit von Apple zu lockern. Offiziell will „Foxconn Industrial“ die Finanzspritze nutzen, um unter anderem in den neuen Mobilfunkstandard 5G, Cloud-Computing sowie smarte Fabriken zu investieren.

Foxconn (offiziell: „Hon Hai Precision Industry Co., Ltd.“) mit Sitz in Taiwan zählt als einer der größten Arbeitgeber des Planeten. In China gilt der Konzern mit insgesamt zwölf Fertigungsstätten als wichtigster Arbeitgeber. Als Auftragshersteller fertigt Foxconn massenweise Elektronik- und Computerteile für Unternehmenskunden in aller Welt. Zu den Großkunden zählen neben Apple auch Amazon, Intel, Microsoft, Nokia oder Samsung.

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Foxconn und Apple in der Kritik

Die teils stadtgroßen Fabriken des Foxconn-Konzerns waren in den vergangenen Jahren immer wieder ins Fadenkreuz von Arbeitsschützern geraten. Im Mittelpunkt der Kritik standen beispielsweise Dumpinglöhne, massive und unethische Arbeitsbelastung sowie eine zu strenge Disziplin.

Auch der iPhone-Konzern, der von der billigen Arbeit in den Foxconn-Fabriken profitiert, hatte sich deutliche Kritik anhören müssen. Apple trat daraufhin im Januar 2012 der Nichtregierungsorganisation FLA (Fair Labor Association) bei, die sich der Verbesserung der weltweiten Arbeitsbedingungen verschrieben hat.

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