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Amazon: Handelsriese mit der Lizenz zum Gelddrucken?

Ist der US-amerikanische Online-Handelsriese Amazon Opfer seines eigenen Erfolges und des damit verbundenen Erwartungsdrucks geworden? Die Momentaufnahmen an der Börse legen das derzeit nahe. Denn obwohl der Konzern mit 56,6 Milliarden US-Dollar auf ein Rekordergebnis beim Gewinn im dritten Quartal verweisen kann, zeigten sich die Anleger am Donnerstag enttäuscht. Das berichtet das Finanzportal „finanzen.net“ am Freitag. Die Experten, so heißt es, hätten wohl trotz des immensen Wachstums mit noch mehr Umsatz gerechnet. Da das nicht ganz so spektakulär wie erwartet eingetroffen ist, habe man nun den Daumen gesenkt: Die Aktie befand sich nachbörslich dann phasenweise um mehr als sieben Prozent auf Talfahrt.

Investitionen und Expansionen

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Insgesamt und auf Jahressicht, so die Einschätzung, könne sich die Performance von Amazon durchaus sehen lassen. Und dann steht ja auch noch das lukrative Weihnachtsgeschäft vor der Tür. Doch auch mit Amazons Ausblick auf das vierte Quartal zeigten sich die Börsianer wohl wenig zufrieden: Amazon habe einen Umsatz zwischen 66,5 Milliarden und 72,5 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Auch diese Zahlen blieben unter den Erwartungen der Analysten. Ein weiteres Manko in ihren Augen: der starke Kostenanstieg im dritten Quartal. So stiegen die Ausgaben um 22 Prozent auf 52,8 Milliarden US-Dollar. Amazon werde wohl weiter investieren und in zahlreichen Geschäftsbereichen expandieren, wird gemutmaßt, schon wegen des Konkurrenzdrucks und weil es funktioniert. Denn – Börse hin, Börse her – gute Geschäfte macht Amazon eigentlich immer.

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