Alibaba-Aktie: Aus einer anderen Welt!

Binnen Wochenfrist hat die Alibaba-Aktie 20 Prozent an Wert eingebüßt. Die Geschäfte des Handelsgiganten laufen schlechter, dazu kommen Strafen durch die chin. Regierung.

Es ist keine Woche her, da notierte die Aktie von Alibaba noch bei knapp 150 Euro. Es wirkt wie aus einer anderen Welt. Nach drei desaströsen Tagen an der Börse stehen bei den Papieren des chinesischen Handelsriesen am Dienstag im Xetra-Handel nur noch wenig mehr als 120 Euro auf dem Kurszettel. Dass die Alibaba-Aktie nach ihrem Kursrutsch vom Donnerstag nach Bekanntgabe der Quartalszahlen auf 126 Euro zunächst weiter verlor, könnte einem erneuten Eingreifen der chinesischen Regierung geschuldet sein.

Alibaba kassiert Jahresprognose

Hauptgrund der Verwerfungen an der Börse waren zweifellos die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal 2021, das für Alibaba im September endete: Der chinesische Onlinehändler wachse langsamer als erwartet und kämpfe mit einem deutlichen Gewinnrückgang, vermeldete das Handelsblatt in der Vorwoche. Organisch legte der Umsatz zwischen Juli und September zwar um 16 Prozent auf umgerechnet 31,4 Milliarden Dollar zu, das sei allerdings deutlich weniger, als von Analysten erwartet, so der Bericht.

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Der Gewinn sank demnach um 39 Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Auch die bisherige Prognose hat das Unternehmen kassiert: „Für das Gesamtjahr rechnet Alibaba nun noch mit einem Umsatzwachstum von 20 bis 23 Prozent statt knapp 30 Prozent“, schreibt das Handelsblatt. Es wäre demzufolge der geringste Zuwachs seit dem Börsendebüt in New York 2014.

Geldstrafen gegen Alibaba, Baidu und JD.com

In einer solch schwierigen Phase, meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Wochenende, dass Chinas Marktaufsichtsbehörde Geldstrafen gegen Unternehmen wie Alibaba, Baidu und JD.com verhängt habe, „weil sie es versäumt hatten, 43 Geschäftsvorgänge aus dem Jahr 2012 gegenüber den Behörden bekanntzugeben. Diese sollen gegen das Antimonopolgesetz verstoßen haben. Die verhängte Strafen sind aber überschaubar: Pro Fall würden jeweils 500.000 Yuan (78.000 US-Dollar) fällig, hieß es, die Höchstgrenze gemäß des chinesischen Antimonopolgesetzes von 2008.

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