Adidas-Aktie: Jetzt also doch?

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Im Jahr 2006 übernahm Adidas die Marke Reebok und hatte großes mit damit vor. Vorstandschef Kasper Rorsted betonte immer wieder, die neue Tochter sanieren zu wollen. Zuletzt sollte das mit einem starken Fokus auf den Fitness-Bereich gelingen. Trotz aller Bemühungen blieben die Ergebnisse bisher aber hinter den Erwartungen zurück. Das schürt aktuell Gerüchte, wonach ein Verkauf von Reebok anstehen könnte. Insidern zufolge fänden sich dafür mit den Finanzinvestoren Permira und Triton auch interessierte Käufer. Gerade zu Zeiten der Corona-Krise könnte ein Verkauf dabei helfen, die heftigen Auswirkungen von Kontaktbeschränkungen und Lockdowns zu mildern.

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Reine Spekulation

Adidas wurde von der Krise schwer getroffen und verzeichnete im ersten Halbjahr massive Verluste. Zwar kann der Sportartikelhersteller dennoch sehr wahrscheinlich im Gesamtjahr schwarze Zahlen schreiben. Die Ergebnisse dürften dennoch sehr deutlich unter jenen aus dem Vorjahr liegen. Eben das heizt die Spekulationen um mögliche Verkäufe an, um die Zahlen etwas aufzupolieren. Wenngleich derartige Szenarien nie ganz ausgeschlossen werden können, so fehlt bisher jede Form einer Bestätigung seitens des Managements. Für den Moment sollten Anleger sich deshalb nicht darauf verlassen, dass Reebok über Nacht einen neuen Besitzer finden wird. Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass derartige Gerüchte die Runde machen und bisher ist daraus nie etwas Handfestes geworden.

Die Adidas-Aktie braucht neuen Schub

Unter dem Strich ist das Jahr für Adidas nicht unbedingt katastrophal, aber eben auch nicht besonders gut verlaufen. Das sorgt dafür, dass der Aktienkurs sehr zu wünschen übrig lässt. Seit dem Frühjahr lässt sich zwar eine gewisse Aufwärtstendenz erkennen. Jene ist aber im September bei etwa 275 Euro ins Stocken geraten. Trotz der einen oder anderen Spitze bewegt der Titel sich seither seitwärts, woran sich auch am Freitag nichts änderte. Nach nicht weiter nennenswerten Zugewinnen verabschiedete die Adidas-Aktie sich mit 274,10 Euro ins Wochenende. Für einen Ausbruch braucht es jetzt sehr wahrscheinliche positive Impulse, etwa in Form von guten Nachrichten oder besser als erwarteten Zahlen.

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